• 25.09.2023, 08:52:38
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15 Jahre weidgerechte Jagdausbildung an Fachschule Warth

LR Teschl-Hofmeister: Jungjägerinnen und Jungjäger sorgen für nachhaltige Bewirtschaftung der Reviere. Wildbret ist Inbegriff kulinarischer Regionalität.

Utl.: LR Teschl-Hofmeister: Jungjägerinnen und Jungjäger sorgen für
nachhaltige Bewirtschaftung der Reviere. Wildbret ist
Inbegriff kulinarischer Regionalität. =

St. Pölten (OTS) - Insgesamt gibt es über 36.000 Jägerinnen und Jäger
in Niederösterreich, die in 3.300 Revieren die Jagd ausüben.
Österreichweit sind rund 130.000 Personen berechtigt, auf die Jagd zu
gehen. Bereits seit 15 Jahren ist die Jagdausbildung im Unterricht
der dreijährigen Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Warth
integriert. Rund 200 Schülerinnen und Schüler absolvierten bis dato
die Ausbildung im fachgerechten Weidwerk und sind somit berechtigt
die Jagdkarte in Niederösterreich zu lösen. Vor kurzem überzeugte
sich Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister über die
weidgerechte Jagdausbildung an der Fachschule Warth: „Die
Landwirtschaftsschulen in Niederösterreich leisten mit der Ausbildung
der Jungjägerinnen und Jungjäger wertvolle Dienste, damit auch
künftig die nachhaltige Bewirtschaftung der Reviere gewährleistet
ist. Somit wird die Jugend aktiv in die Jagdausübung eingebunden und
übernimmt schon in jungen Jahren Verantwortung für die Hege und
Pflege von Wald und Wild. Zudem ist die Jagd schon aus der Tradition
heraus tief in der Land- und Forstwirtschaft verwurzelt.“

„Das Interesse der Schülerinnen und Schüler an der Jagdausbildung ist
sehr groß. Vielfach bestehen durch das Elternaus schon Vorkenntnisse,
aber es gibt auch viele Einsteigerinnen und Einsteiger. Zudem werden
die Jagenden jünger und weiblicher, wie die aktuellen Zahlen
bestätigen. Derzeit sind in Niederösterreich über zehn Prozent Frauen
auf der Pirsch – Tendenz steigend“, betont Oberförster Hermann Mayer,
Leiter der Jagdausbildung an der Fachschule Warth. „Die Aufgaben der
Jagd sind heute vor allem die Erhaltung eines an die land- und
forstwirtschaftlichen Gegebenheiten angepassten, artenreichen und
gesunden Wildstandes sowie die Erhaltung stabiler Lebensräume. Alle
jagdlichen Maßnahmen zielen auf eine nachhaltige, ökologische und
wildtiergerechte Bewirtschaftung ab. Diese Grundsätze werden bei der
Jagdausbildung in Theorie und Praxis vermittelt“, so Weidmann Mayer.

Immer mehr Menschen kochen natürlich, nachhaltig und gesund. Das
Fleisch heimischer Wildtiere eignet sich dafür hervorragend. Denn für
Wildbret gibt es viele gute Gründe: Neben dem aromatischen Geschmack
und der vielseitigen Zubereitung sind das vor allem die Regionalität,
die Frische und die Verfügbarkeit. Zudem ist das Fleisch fettarm und
bietet einen hohen Anteil an Eisen, Eiweiß, Phosphor, Calcium und
Vitaminen aus der B-Gruppe sowie wertvolle ungesättigte Fettsäuren.
Für dieses hochwertige Nahrungsmittel übernimmt die weidgerechte Jagd
Verantwortung.

Weitere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter
Kraus, Pressesprecher, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail:
[email protected].

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