• 14.09.2023, 15:24:47
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SP-Gemeinderat Erich Valentin fordert verstärkte Polizeipräsenz in der Brigittenau

Wien (OTS/SPW-K) - 

SP-Gemeinderat Erich Valentin äußert sich besorgt über die aktuelle Situation in der Brigittenau und betont die Notwendigkeit einer verstärkten Polizeipräsenz im 20. Wiener Gemeindebezirk: "Die ehemalige Bezirksrätin und Nationalratsabgeordnete Deckenbacher hat kürzlich ihr Bezirksmandat zurückgegeben und dabei anscheinend das Herz für die Brigittenau und für Wien verloren. Die Herausforderungen in der Brigittenau dürfen nicht aufgegeben werden, sondern erfordern dringendes Handeln!" Besonders im Bereich der Polizei sieht Valentin dringenden Handlungsbedarf. "Im Polizeibereich 2. und 20. Bezirk fehlen derzeit rund 250 bis 300 Polizist*innen, was in einem Vergleich mit Hamburg eine Verdoppelung der Polizeipräsenz in Wien erforderlich machen würde", so der SP-Gemeinderat. Er unterstreicht die Bemühungen von Wien und der Brigittenau in den Bereichen Sozialarbeit, Aufklärung, Freizeitpädagogik und Streetwork, betont jedoch, dass die Bekämpfung von Straftaten wie Nötigung, Androhung von Gewalt oder tatsächliche Gewaltausübung in die Zuständigkeit der Polizei fällt. "Das ist eine grundlegende Aufgabe der Exekutive und sollte von allen politischen Vertreter*innen, insbesondere von Abgeordneten des Nationalrates, unterstützt werden", so Valentin.

In Bezug auf die neue Bezirksvorsteherin Christine Dubravac-Widholm rät Valentin dazu, nicht auf selbst ernannte Sittenwächter*innen zu setzen, sondern aktiv Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in der Brigittenau zu ergreifen. Er ermutigt die VP-Politikerin, sich für eine verstärkte Polizeipräsenz einzusetzen und die Forderungen der SP-Bezirksvorsteherin nach mehr Polizei zu unterstützen. "Die Interessen der Menschen in der Brigittenau müssen in den Vordergrund gerückt werden. Dazu müssen wir uns auf konstruktive Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit und des Wohlbefindens der Bevölkerung konzentrieren. Politische Diskussionen und Initiativen müssen im Sinne der Bürger*innen erfolgen, ohne sich in nicht ganz ernst gemeinten Zurufen zu verlieren", schließt Valentin seine Stellungnahme. 

(Schluss)

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