- 14.09.2023, 09:00:03
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BM Polaschek: „Starke technische Universitäten als bedeutende Partnerinnen für Forschungsziele“
Am 1. Oktober gibt es einen „Generationenwechsel“ an TU Graz, Montanuniversität Leoben und TU Wien. Drei neue Rektoren treten ihr Amt an.
Utl.: Am 1. Oktober gibt es einen „Generationenwechsel“ an TU Graz,
Montanuniversität Leoben und TU Wien. Drei neue Rektoren
treten ihr Amt an. =
Wien (OTS) - Ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der TU
Austria bricht an: Am 1. Oktober werden an allen drei TU-Standorten
neue Rektoren ihr Amt antreten – Horst Bischof folgt an der TU Graz
auf Harald Kainz, Peter Moser rückt an der Montanuniversität Leoben
Wilfried Eichlseder nach und Jens Schneider wird nach Sabine Seidler
neuer Rektor an der TU Wien.
Bundesminister Martin Polaschek ließ sich die Gelegenheit nicht
entgehen und lud daher alle Genannten zum Austausch ins
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Gemeinsam
wurde auf die Erfolge der vergangenen Jahre zurückgeblickt und über
die zahlreichen Initiativen und Weichenstellungen diskutiert, mit
denen der österreichische Hochschul-, Wissenschafts- und
Forschungsstandort den Herausforderungen der Zukunft begegnen will.
Bundesminister Polaschek hob in diesem Zusammenhang die zentrale
Rolle der TU Austria in den Technikstudien, MINT-Fächern (Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaft, Technik), aber auch in der
interdisziplinären Zusammenarbeit hervor. „Ob Künstliche Intelligenz,
Robotik oder der Klimawandel - wir befinden uns gerade in einem
massiven gesellschaftlichen Transformationsprozess, der alle
Lebensbereiche umfasst. Er geht weit über die Digitalisierung hinaus.
Deshalb brauchen wir gerade die bestqualifizierten Absolventinnen und
Absolventen der technischen Universitäten, die imstande sind, mit
ihren Ideen diesen Wandel mitzugestalten und selbst voranzutreiben.
Ich bedanke mich bei der scheidenden Rektorin und den scheidenden
Rektoren für ihren Einsatz und die hervorragende Zusammenarbeit und
bin überzeugt, dass ihre Nachfolger ihnen um nichts nachstehen
werden“, so der Bundesminister.
Rektorin Seidler und die Rektoren Kainz und Eichlseder betonen
unisono die zentrale Rolle der TU Austria für den Innovationsstandort
Österreich und als Treiberin grüner und digitaler Transformation: „Im
Schulterschluss mit unseren nationalen und internationalen
Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Industrie sowie
führenden internationalen Forschungseinrichtungen entwickeln wir
zukunftsweisende Spitzentechnologien am Forschungs- und
Technologiestandort Österreich federführend weiter.“
So fungieren die TU Austria-Universitäten mit ihren angelagerten
Forschungszentren etwa als Innovationsanker für die Umsetzung der
österreichischen Wasserstoffstrategie oder betreiben Spitzenforschung
in hochgradig zukunftsrelevanten Feldern wie AI, Big Data Management
oder Cyber-Security - in den Grundlagen ebenso wie in der angewandten
und beauftragten Forschung.
Zudem sind die 3 Institutionen selbst eine wirtschaftliche Größe: Aus
den drei TU Austria Universitäten gingen in den vergangenen Jahren
etwa 400 Spin Offs und Start Ups mit vielen tausend Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern hervor. 2020 bescheinigte eine Studie der
Universitätsallianz einen totalen heimischen Wertschöpfungseffekt von
814 Millionen Euro und führte jeden 300. Arbeitsplatz in Österreich
auf Aktivitäten der drei technischen Unis zurück.
Abschließend verweisen die Rektorin und Rektoren auch auf den enormen
Effizienzschub der vergangenen Jahre an den drei Universitäten
selbst. „Die Digitalisierung hinterlässt auch innerhalb der TU
Austria-Universitäten deutliche Spuren. Zentrale universitäre Abläufe
in Lehre, Forschung und Administration gestalten wir dank digitaler
Transformationsprozesse heute qualitätsgesichert wesentlich schneller
und effizienter.“
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