• 04.09.2023, 10:04:38
  • /
  • OTS0040

„Gibt es Gott?“: „kreuz und quer“-Doku mit Astrophysiker Harald Lesch am 5. September um 22.35 Uhr in ORF 2

Danach: „Die Macht der Verschwörungsmythen“

Utl.: Danach: „Die Macht der Verschwörungsmythen“ =

Wien (OTS) - Die Frage entfesselt Kriege, lässt Philosophinnen und
Philosophen verzweifeln und kann uns tief erschüttern: „Gibt es
Gott?“. Harald Lesch findet in der Wissenschaft verblüffende
Antworten. Lässt sich das Universum ohne Gott überhaupt denken? Oder
werden Naturgesetze und damit auch unser Leben von einer „höheren
Macht“ bestimmt? Bis heute versuchen große Denker immer wieder, Gott
näherzukommen. Manche sind sich sicher: Seine Existenz ist längst
bewiesen. Der Astrophysiker Harald Lesch wagt sich in der
Dokumentation „Gibt es Gott?“ von Alexander Hough und Kerstin Horner,
die „kreuz und quer“ am Dienstag, dem 5. September 2023, um 22.35 Uhr
in ORF 2 zeigt, an die vielleicht bedeutendste aller Fragen: Was kann
die Wissenschaft über Gott sagen – und was nicht? Um 23.20 Uhr folgt
Christian Rathners Dokumentation „Die Macht der Verschwörungsmythen“.

„Gibt es Gott?“ – ein Film von Alexander Hough und Kerstin Horner

Das Universum scheint wie für den Menschen geschaffen: Galaxien,
Sterne, Planeten – und damit auch unsere Erde – könnten nicht
existieren, wenn die Naturgesetze nur ein klein wenig anders wären.
Ist das ein Beweis für einen göttlichen Plan? Ist es vorstellbar,
dass die komplexen Lebensformen auf der Erde sich ganz ohne Lenkung
von außen selbst organisieren? Oder sind wir auf einem Irrweg, wenn
wir versuchen, Gottes Existenz durch sein Wirken zu belegen? In den
1980er Jahren versuchte der kanadische Hirnforscher Michael Persinger
zu beweisen, dass Religion ein reines Konstrukt des Gehirns sei. Mit
einem selbst entworfenen Gerät, das bald „Gotteshelm“ genannt wurde,
stimulierte er das Gehirn von Testpersonen. Diese sollen dadurch
spirituelle Erfahrungen gemacht haben. Halten die Experimente einer
Überprüfung stand? Kann unser Geist Gott erkennen oder erweist sich
alles nur als Hirngespinst? Auf der Suche nach einer Antwort lässt
Harald Lesch sein eigenes Gehirn per MRT durchleuchten – und lernt
dabei viel über Gott, sich selbst und die menschliche Natur.

Kann es einen Beweis für Gottes Existenz überhaupt geben? Seit der
Antike versuchen sich Fachleute aus Theologie, Philosophie und
Naturwissenschaften daran. Der österreichische Mathematiker Kurt
Gödel formulierte den wohl komplexesten dieser Beweise, geschrieben
in der Sprache der Logik. Gut 30 Jahre später konnte mit Hilfe eines
Computers bestätigt werden: Gödels Beweisführung ist tatsächlich
folgerichtig. Aber ist die Existenz Gottes damit bewiesen?

Sind Wissenschaft und Religion ein Widerspruch, der nicht aufzulösen
ist – oder lassen sie sich doch versöhnen? Harald Lesch blickt sowohl
in die Tiefen des Alls als auch in den Mikrokosmos der winzigsten
Organismen. Er zeigt wundersame Begegnungen und tiefe Einblicke in
das menschliche Bewusstsein. Er erzählt die Geschichte von den
frühesten Zeugnissen der Götterverehrung in der Steinzeit bis zu den
neuesten Versuchen, die Existenz Gottes mit Hilfe künstlicher
Intelligenz zu beweisen. Eine abenteuerliche Suche nach dem Schöpfer
selbst.

„Die Macht der Verschwörungsmythen“ – ein Film von Christian Rathner

Sie tauchen in rauen Mengen auf und entfalten ungeheuren Einfluss:
Verschwörungstheorien oder -mythen. Die Dokumentation sucht nach den
historischen Wurzeln dieses Verschwörungsdenkens, geht seinen
Ursprüngen in der Religion nach und untersucht seine strukturelle
Nähe zum Antisemitismus. Wie soll eine demokratische Gesellschaft
heute mit solchen Mythen umgehen?

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel