• 02.09.2023, 16:06:09
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Strahlender Sonnenschein bei der Eröffnung des PVZ Melk

LR Luisser: Patient steht an erster Stelle

Utl.: LR Luisser: Patient steht an erster Stelle =

St. Pölten (OTS/NLK) - Am 3. Juli startete das neue PVZ Melk unter
der Leitung des rein weiblichen Gründerinnenteams DDr. Ida-Maria
Kisler, Dr. Birgit Kuran und Dr. Elisabeth Grünberger seinen Betrieb
als Primärversorgungseinheit. Am heutigen Samstag stand die
feierliche Eröffnung am Programm.

Innerhalb von sechs Monaten entstand im Herzen von Melk aus einer
Gruppenpraxis für Allgemeinmedizin (davor eine Einzelpraxis) eine
moderne Primärversorgungseinrichtung mit moderner technischer
Ausstattung und Parkplatz für Patientinnen und Patienten.

NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Christoph Luisser: „Kurze Wartezeiten
und eine Versorgung möglichst vor der Haustür war und ist die
Richtschnur für ein bürgernahes Gesundheitssystem. Eine PVE
ermöglicht, dass sich der Arzt wieder mehr Zeit für seinen Patienten
nehmen kann. Das schafft Vertrauen und verbessert sowohl die
Diagnosen als auch die Behandlung. Bei allen Vorteilen, die eine PVE
bietet, können zusätzlich finanzielle Ressourcen gespart werden und
stehen dadurch für einen noch besseren Ausbau der
Gesundheitsversorgung zur Verfügung. Unsere Bemühungen dienen dem
Grundsatz: Der Patient steht immer an erster Stelle!”

Das PVZ Melk bietet neben einer klassischen allgemeinmedizinischen
Versorgung auf Kasse auch Kassenleistungen aus den Bereichen
Wundmanagement, Physiotherapie, Diätologie, Sozialarbeit, Psychologie
und Psychotherapie an. „Wir verstehen uns als Zentrum für Körper,
Geist und Seele“, betonte DDr. Ida-Maria Kisler in ihren
Begrüßungsworten.

Mit im PVE-Team sind neben den Gründerinnen auch Allgemeinmedizinerin
Dr. Nadia Macik, Allgemeinmediziner Dr. Basel Albabele,
PVZ-Managerin Astrid Gsottbauer, vier Diplomierte Gesundheits- und
Krankenpflegerinnen, vier Assistentinnen, zwei Reinigungskräfte,
zwei Physiotherapeuten, zwei Diätologinnen, zwei Sozialarbeiterinnen,
zwei Psychotherapeutinnen und ein klinischer Psychologe.

Georg Wilfinger OSB, Abt des Stiftes Melk, sprach Gottes Segen über
die - unter Beibehaltung der historischen Strukturen - renovierten
Räumlichkeiten sowie für alle Menschen, die hier arbeiten und Hilfe
suchen.

Der Melker Bürgermeister Patrick Strobl betonte: „Das PVZ ist eine
weitere Bereicherung in der bisherigen großartigen
Gesundheitsversorgung in unserer Bezirkshauptstadt und der
umliegenden Region.“

Daniela Obleser, Bezirkshauptfrau von Melk, betonte: „Das
Primärversorgungszentrum Melk stellt einen Meilenstein für die
Gesundheitsversorgung der gesamten Region dar. Ich gratuliere dem
Gründungsteam zu diesem mutigen und innovativen Schritt.“

Max Wudy, Vizepräsident und Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte
der Ärztekammer für Niederösterreich, sieht in
Primärversorgungseinheiten eine gute Ergänzung zum etablierten
System aus Einzelordinationen und Gruppenpraxen: „Primärversorgung
bedeutet vorrangig eine niederschwellige, zeit- und wohnortnahe
Versorgung, bei der die Kontinuität in der Versorgung im Vordergrund
stehen muss. Die multidisziplinäre Zusammenarbeit, die die PVEs
auszeichnet, stellt eine Verbesserung dar, die - zum Wohle der
Patientinnen und Patienten - durchaus auch auf die bestehenden
Einzel- oder Gruppenpraxen ausgerollt werden kann. Um die
Primärversorgung weiter zu verbessern, ist noch viel zu tun und es
braucht dazu weiterhin eine intensive Zusammenarbeit der
Systempartner ÖGK, Land und Ärztekammer.“

Als Österreichische Gesundheitskasse sind wir froh über das
Engagement des Ärztinnenteams hier in Melk und gratulieren zur
Umsetzung dieser PVE, die mit viel Energie und Innovationsgeist
betrieben wurde“, betonte Thomas Ries, Leiter der Landesstelle der
ÖGK in Niederösterreich: „Die PVE sind eine attraktive Ergänzung zur
klassischen Praxis. Insgesamt profitieren bereits über 70.000
Patientinnen und Patienten in unserem Bundesland von diesem
zukunftsweisenden Modell der Gesundheitsversorgung. Alleine in den
Einzugsbereich von 10 Minuten um das PVE Melk sind über 8.000
Einwohnerinnen und Einwohner potenzielle Nutznießer. Durch die
Bahnhofsnähe ergibt sich für noch viel mehr Menschen eine optimale
Erreichbarkeit. Das stellt wirklich einen entscheidenden Mehrwert –
nicht nur für die Patientinnen und Patienten, sondern auch für das
multiprofessionelle PVE-Team selbst und das Gesundheitssystem in
Niederösterreich als Ganzes dar.“

„Für die beste Gesundheitsversorgung von der Geburt bis ins hohe
Alter, bis hin zur Akutbehandlung im Krankheitsfall, braucht es
zeitgemäße und effiziente Versorgungsmodelle. Das PVZ Melk, mit
einem Netzwerk aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten bietet genau
das und stellt in unserer Region einen großen Mehrwert für die
Bevölkerung dar“, betonte Landtagsabgeordnete Silke Dammerer.

Das PVZ Melk hat von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr
(Journaldienst 12 Uhr bis 14 Uhr) geöffnet, einmal pro Monat
Wochenendbereitschaftsdienst Sa/So 9 Uhr bis 11 Uhr. Telefonische
Terminvereinbarung erbeten unter 02752/51707. E-Mail:
[email protected]; www.pvzmelk.at.

Nähere Informationen: Christine Exl-Haiderer, Amt der NÖ
Landesregierung, Gruppe Gesundheit und Soziales, Landhausplatz 1,
Haus 14, 3109 St. Pölten. Tel.: 0676/81216536, e-Mail:
[email protected].

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