• 31.08.2023, 11:42:01
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ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ im Endspurt: Letzte Kandidatenfolge des Sommers am 4. September in ORF 2

Mit sechs einsamen Herzen aus Wien, OÖ, NÖ und Tirol – Staffelfinale am 30. Oktober

Utl.: Mit sechs einsamen Herzen aus Wien, OÖ, NÖ und Tirol –
Staffelfinale am 30. Oktober =

Wien (OTS) - Eine interessante Singles-Runde hat Nina Horowitz auch
für die neunte und damit finale Kandidatenfolge der heurigen Staffel
des ORF-Kultformats „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ am Montag,
dem 4. September 2023, um 20.15 Uhr in ORF 2 zusammengestellt.
Diesmal hilft sie Rosemarie, Burgi, Elfi, Gerry, Mario und Herbert –
mit 88 Jahren ältester Kandidat dieser Saison – in Liebessachen auf
die Sprünge. Die drei partnersuchenden Damen und drei Herren kommen
aus Niederösterreich, Oberösterreich, Wien und Tirol. Alle sechs eint
der Traum vom großen Lebensglück zu Zweit – und die Hoffnung, dieses
über die Sendung zu finden. Oder wie es der 46-jährige
Niederösterreicher Mario formuliert: „Wenn man verliebt ist, sind
kaum Grenzen gesetzt.“
Das große „Liebesg’schichten und Heirratssachen“-Staffelfinale mit
der traditionellen Bilanz, die zeigt, wie es bisherigen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern ergangen ist, ist am Montag, dem 30.
Oktober, um 20.15 Uhr in ORF 2 zu sehen.

Die sechs finalen Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick.

Gerry, 65-jähriger Immobilienmakler aus Oberösterreich, lebt in einem
Märchenhaus, dessen Fassade Szenen aus Schneewittchen, Rapunzel und
Zwergnase zeigt. Lässt sich denn die passende Märchenprinzessin dazu
finden? Damit die Auserwählte bald bei dem fünffachen Vater
residieren darf, soll sie Humor haben und liebevoll sein, denn der
Märchenprinz sehnt sich nach „Hautkontakt“. „Dass man schmust, sich
busselt, das geht mir schon sehr ab“, meint der zuweilen einsame
Biker. Seine Kinder sind bereits außer Haus, nun bevölkern sechs
Katzen Gerrys Anwesen. Der begeisterte Saunagänger sucht daher eine
Katzenliebhaberin und „jemanden an meiner Seite, den ich verwöhnen
kann, damit sich das Herz wieder öffnet und Schmetterlinge im Bauch
sind“. Wie er sich optisch seine Prinzessin vorstellt? Gerry erzählt
im Gespräch über den ersten Eindruck: „Die meisten Frauen denken, die
Männer schauen auf den Hintern. Für mich ist’s aber der Augenkontakt!
Die Gesichtsform, Mund und Nase. Es muss also gar nicht
Schneewittchen oder Rapunzel sein, für den Oberösterreicher ist am
wichtigsten, dass die Zukünftige ehrlich und treu ist. Er erzählt
über seine geschiedene Ehe: „Nach 25 Jahren war die Luft draußen, wir
sind aber gute Freunde geblieben. Vor einem Jahr ist sie verstorben
und hat eine große Lücke hinterlassen, aber das Leben geht weiter!“
Und mit der richtigen Partnerin an seiner Seite wird aus dem „es war
einmal“ ein „und sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende
ihrer Tage“.

Rosemarie, 60 „plus, plus“-jährige Chefsekretärin im Ruhestand aus
Wien, will nicht mehr allein schlafen und die zweite Hälfte ihres
Doppelbettes neu besetzen. „Ich weiß, dass ich mir keinen Mann backen
kann!“, sagt die Kunstliebhaberin lachend. „Außerdem hätte er ja
vielleicht auch lieber eine Marilyn Monroe als die kleine Rosemarie,
aber er wird draufkommen, dass auch die kleine Rosemarie ganz nett
ist.“ Der Romantik ist die humorvolle Pensionistin nicht abgeneigt,
aber: „Ich warte nicht sehnsüchtig darauf, dass mir ein Mann ein paar
Herzerl als Nachricht schickt. Und wenn’s dann mehr als drei Herzerl
sind, frag ich mich schon, was los ist.“ Die Kandidatin wünscht sich
beim Zukünftigen, „zumindest ein paar Haare am Kopf“. Und: „Ab einem
gewissen Alter ist es nicht mehr notwendig, jede Jahreszahl großartig
zu verkünden“. Rosemaries Herz können Herren erobern, die
naturverbunden und bodenständig sind, Herzlichkeit und Intellekt
mitbringen und sie drücken, wenn es mal schwierige Zeiten gibt! Und
„ein bisschen treu sollte er natürlich auch sein!“ Nur ein bisschen?
„Na man traut sich heutzutage ja schon gar nicht mehr, Treue zu
verlangen, sonst rennen’s ja gleich davon, die Herren“, schmunzelt
die Wienerin. „Aber das ‚wandernde Auge‘ darf er schon haben!“,
versichert Rosemarie. „Wenn so ein Alain-Delon-Typ an mir vorbeigeht,
wage ich auch mal einen Blick“, gibt sie zu und lacht.

Herbert, 88, pensionierter Schuhmacher aus Wien, möchte ein „junges
Pupperl“ finden. „Wenn sie um die 70 Jahre alt wäre, würde mir das
gefallen!“ Wichtiger als das Alter ist dem Witwer aber, dass sie noch
aktiv ist. Der Hobbysportler hält seinen Körper mit viel Bewegung und
gesundem Essen fit und zeigt im Liebesg’schichten-Porträt seine
besten Turnübungen. Wie das passende Pendant aussehen könnte? „Also
so ein Liz-Taylor-Typ hat mir immer schon gefallen“, schwärmt er.
Guten Geschmack beweist der Klassik-Fan auch bei seinen
Lieblingsinterpreten: „Mozart und Puccini sind meine
Lieblingskomponisten! Wenn mir eine Vorstellung in der Oper besonders
gefällt, dann springe ich am Ende auf und schrei’ ‚Bravo!‘“ Auch mit
seinem Islandpferd springt und reitet Herbert immer noch mit
Begeisterung. Das Liebesglück hatte der Wiener mit 46 in seiner
zweiten Ehe gefunden und erzählt: „Wir haben aus großer Zuneigung
geheiratet. Und die Liebe ist auch bis zum Schluss geblieben!“
Nachdem Herberts Gattin vor drei Jahren verstorben ist, meint der
junggebliebene Witwer: „Nach den Jahren der Trauer bin ich jetzt
wieder bereit für eine neue Frau!“

Burgi, 67-jährige Elementarpädagogin im Ruhestand aus Tirol, hat eine
ständige Begleiterin. Ihre Strickliesel. „Ich hab’ mein Strickzeug
immer in meiner Handtasche dabei!“, denn die Handarbeit ist Burgis
größte Leidenschaft. Könnte sich die Pensionistin aus dem Tiroler
Oberland einen Mann stricken, hätte er Humor und Intellekt, und sie
beschreibt: „Schlank wär’ er mir recht, am besten ein Athlet mit
strahlenden Augen!“ Von platten Maschen lässt sich Burgi nicht
einwickeln, sie weiß genau, was sie will: „Ich wünsche mir einen
Kavalier, der auf mich schaut und Stil hat!“ Als aufgeschlossener
Freigeist lässt sie sich gerne inspirieren und schwärmt: „Eines der
tollsten Erlebnisse, die ich hatte, war mein Besuch am Life Ball in
Wien. Diese Buntheit an Menschen, diese Kostüme und Perücken, diese
Freizügigkeit und Lebenslust. Ob Mann mit Mann oder Frau mit Frau,
wenn ein Mensch einen anderen liebt, dann ist die Welt in Ordnung.“
Über ihre letzte große Liebe erzählt sie: „Er war so, wie wir Frauen
uns die Männer wünschen! Wir haben uns gefunden und gewusst, dass wir
zusammengehören.“ Nach dem Tod ihres Partners ist das Trauern vorbei
und Burgi ist wieder bereit, das starke Band der Liebe neu zu
knüpfen. Der Zukünftige sollte sich aber nicht in Hochzeitsträume
verstricken, denn: „Da sag ich: Nein! Nein! Nein!“, aber um die Liebe
gemeinsam zu feiern, sagt die Tirolerin immer gern: „Ja! Ja! Ja!“

Mario, 46, kaufmännischer Angestellter aus Niederösterreich, hatte in
seiner vorherigen Beziehung digitale Konkurrenz: „Ihr Handy war ihr
als Begleitung lieber als ich!“ Für den bewegungsfreudigen
Weinviertler eindeutig die falsche Verbindung. „Jetzt bin ich bei
‚Liebesg’schichten und Heiratssachen‘, weil ich die Frau meines
Lebens suche!“ Ein Ziel, das Nina Horowitz mit großer Freude
unterstützt, damit die fünfjährige Liebesflaute des Hobbyläufers bald
vorbei ist. „Von blond bis rothaarig, von schlank bis etwas fester –
das ist mir alles recht, die Neue soll das gewisse Etwas haben!“ Der
aufgeschlossene Gentleman meint: „Ich bin mit meinen 1,64 m nicht der
Größte, aber eines sei gesagt: auch Charly Chaplin war nur 1,65 m und
hat dennoch Großes bewegt.“ Und das hat der sportliche Kandidat auch
in der Liebe vor. „Wenn man verliebt ist, sind kaum Grenzen gesetzt.“
Einmal wagte der experimentierfreudige Mario bei einer
Seelenrückführung einen Blick in seine früheren Leben: „Ich war
neugierig und sah mich als römischen Soldaten, einmal als Bauern in
Leinengewändern und dann habe ich mich auch noch als Familienvater
gesehen.“

Elfi, 81 Jahre, pensionierte Schulungsreferentin aus Oberösterreich,
glaubt immer noch an große Gefühle und weiß, die Liebe findet ihren
Weg. Schließlich hat sie sich auch bei ihren zwei Ehen durchgesetzt.
Das Besondere: „Ich war zweimal mit demselben Mann verheiratet“. Über
den Umweg der Scheidung und einem kurzen Zwischenstopp bei einer
anderen Frau, erkannte Elfies Partner, was er an ihr hat. „Nach zwei
Monaten ist er wieder vor der Tür gestanden, um zurückzukommen“,
erzählt die rüstige Single-Dame. Mit der Zeit haben sie sich noch
einmal getraut und waren glücklich, bis ihr Mann 2020 verstarb. Jetzt
möchte die Pensionistin wieder einer neuen Liebe begegnen. Ein großer
Mann würde ihr gefallen – ganz wie ihr Lieblingsschauspieler Richard
Gere. Um nicht in Konkurrenz mit einem Hollywoodstar treten zu
müssen, kann ein Mann Elfi aber auch mit seinem Blick beeindrucken.
„Die Lider sollen nicht hängen, die Brauen darüber stimmen – lieber
keine Schlupflider“, stellt sich Elfi die Augen vor, in die sie sich
verlieben könnte. Der neue Partner an ihrer Seite sollte Nichtraucher
sein, dazu noch ehrlich, tierliebend und gerne Zeit in der Natur
verbringen. Die Oberösterreicherin genießt gern die Sonnenstunden an
ihrem Pool und in ihrem Garten. Dort gedeihen ihre Blumen prächtig
und vielleicht erblüht schon bald die zarte Pflanze der Liebe.

Die 27. Staffel „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ist eine
Produktion des ORF, hergestellt von TALK-TV. Dacapo-Termine der
Sendungen gibt es samstags um 13.30 Uhr in ORF 2 bzw. um 12.15 Uhr in
3sat.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

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