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Oö. Volksblatt: "Zu wenig" (von Dominik HENNERBICHLER)
Ausgabe vom 31. August 2023
Lang und breit hat sich die Opposition in den vergangenen Wochen über die vermeintliche Untätigkeit der Regierung in Sachen Teuerung echauffiert. Mit schrillem Alarmismus hat die neu entdeckte Allianz zwischen SPÖ und FPÖ eine eigene Sondersitzung einberufen und sich damit wohl ein Eigentor geschossen. Denn während Rot, Blau und auch Pink mit Angriffen auf die Regierung beschäftigt waren, war diese alles andere als untätig und hat ein weiteres Anti-Teuerungspaket präsentiert. Dabei hätte es gerade der SPÖ — die einen Preisdeckel auf alles Mögliche fordert – gefallen müssen, dass man nun auch bei den Mieten und kommunalen Gebühren für Entlastung sorgt. Stattdessen wird die linke Gerechtigkeitskeule geschwungen und das Haar in der Suppe gesucht. Wäre da nicht die Sache mit dem Genossen Ludwig, der als größter Vermieter Österreichs, nichts gegen die davon galoppierenden Mieten unternimmt und auch bei den Gebühren weiter abkassieren will. Apropos Keule schwingen: Von FPÖ-Chef Kickl kam gleich gar kein konstruktiver Vorschlag. Stattdessen holte er abermals zum Rundumschlag gegen die Regierung, EU, WHO, NATO usw. aus. Selbst die Corona-Pandemie missbrauchte er wieder für seine destruktive Brandrede. Liebe SPÖ und FPÖ, nur jammern ist zu wenig. Was zählt sind Fakten und Taten.
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