• 03.08.2023, 11:43:06
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  • OTS0066

Grüne OÖ: Hemetsberger: WWF-Bodenreport zeigt das komplette schwarz-blaue Bodenschutz-Versagen in seiner ganzen Dimension auf

OÖ ist unrühmlicher Staatsmeister beim Bodenverbrauch - neues Raumordnungsgesetz überfällig - einschließlich verbindlicher Vorgaben zur Leerstandsnutzung und Baulandmobilisierung

Utl.: OÖ ist unrühmlicher Staatsmeister beim Bodenverbrauch - neues
Raumordnungsgesetz überfällig - einschließlich verbindlicher
Vorgaben zur Leerstandsnutzung und Baulandmobilisierung =

Linz (OTS) - „Deutlicher geht’s nicht. Dieser WWF-Report zeigt
erstmals das komplette Bodenschutzversagen dieser Landeskoalition in
seiner ganzen Dimension auf. In keinem anderen Bundesland ist der
Bodenverbrauch derart gestiegen wie in Oberösterreich, um sagenhafte
zwei Drittel. Allein die Betriebsflächen sind 2022 hier um sechs
Quadratkilometer gewachsen. Pro Kopf gerechnet ist Oberösterreich das
Land mit dem größten Flächenfraß und damit bundesweit unrühmliche
Nummer 1. Der WWF-Report mit seinen Zahlen und Fakten ist eine
gewaltige Abfuhr an die imaginäre schwarz-blaue Bodenschutzpolitik
und schickt alle Bekenntnisse und Beteuerungen des zuständigen
Landesrats Achleitner ins Reich der Phantasie. Oberösterreich braucht
eine neue Bodenschutz-Politik, und zwar jetzt“, reagiert der Grüne
Raumordnungssprecher LAbg. Rudi Hemetsberger auf den heute
veröffentlichten WWF-Bodenreport.

Dass der Bodenverbrauch so nicht eingedämmt werden kann, steht völlig
außer Frage. Das bestätigen sämtliche Expert:innen und alle Studien -
des WWF, des Umweltbundesamtes und auch den Landesrechnungshofes.
„Von Schwarz-Blau kommt dazu seit Jahren eine Null-Reaktion, ein in
Beschwichtigung gepacktes Schulterzucken. Wir brauchen endlich ein
starkes Raumordnungsgesetz, kein zahmes, mit Löchern gespicktes
Regelwerk, das noch dazu lahm ungesetzt wird“, betont Hemetsberger.

Dieses Gesetz muss dazu verpflichten, gewidmetes Bauland zu
mobilisieren und dazu braucht es verbindliche Vorgaben bei der
Leerstandsnutzung „In rund 130.000 Wohneinheiten im Land ist niemand
gemeldet. 11.200 Hektar gewidmetes Bauland liegen brach. Das ist
gewaltiges Potential, das endlich zu nutzen ist. Dazu brauchen die
Gemeinden aber endlich die nötige, landesgesetzliche Grundlage, die
wir Grüne auch bereits eingefordert haben. Aber diese gibt es immer
noch nicht“, betont Hemetsberger

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