• 03.08.2023, 11:09:11
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7.864 Liebkosungen und mehr: Halbzeit für ORF-„Liebesg‘schichten und Heiratssachen“ am 7. August in ORF 2

Mit sechs neuen Singles aus Wien, NÖ, Salzburg, Tirol und der Steiermark

Utl.: Mit sechs neuen Singles aus Wien, NÖ, Salzburg, Tirol und der
Steiermark =

Wien (OTS) - Auch kommenden Montag, am 7. August 2023, um 20.15 Uhr
in ORF 2 menschelt es wieder, wenn Nina Horowitz in der fünften
Ausgabe der ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ sechs neue
Singles auf ihrer Partnersuche begleitet. Mit dabei sind Gerhard,
Josefa, Siggi, Angela, Alex und Brigitte aus Wien, Niederösterreich,
Salzburg, Tirol und der Steiermark. Die drei Damen und drei Herren im
Alter zwischen 30 und 79 lassen auf jeden Fall keine Langeweile
aufkommen. So schallt es durch Angelas kleines Haus am Wiener
Stadtrand regelmäßig „Fun, fun, fun“ von den Beach Boys – dabei sucht
die ehemalige Speditionskauffrau mehr als nur Spaß: Ihr neuer Mann
sollte ihr auch in Worten sagen, dass er sie liebt und begehrt. Mit
Romantik kennt sich der pensionierte Eisenbahner Gerhard besonders
gut aus und hat auch schon ausgerechnet, dass es ca. 7.864 Küsse
bedarf, um seine zukünftige Traumfrau von Kopf bis Fuß zu liebkosen.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten der fünften Folge im Detail:

Gerhard, 73-jähriger Eisenbahner im Ruhestand aus der Steiermark, ist
nicht nur ein Frauenversteher und humorvoller Zeitgenosse, sondern
auch ein kreativer Rechenkünstler: „Wenn ich meine zukünftige Frau am
ganzen Körper küsse, dann sind das zirka 7.864 Liebkosungen. Das ist
doch was!“ Die neue Dame an seiner Seite sollte also genug Zeit
mitbringen, denn dieses Vorhaben dauert. In jungen Jahren hat Gerhard
sich mit besonderer Leidenschaft dem Skibobfahren gewidmet. Er hat es
sogar bis in die Nationalmannschaft geschafft. Sein sportliches
Können machte ihn auch bei der Damenwelt beliebt. „Damals sind mir
die Dirndln nur so nachgerannt“, lacht Gerhard heute verschmitzt.
„Ich war dreimal verheiratet. Die erste Frau hat mich in flagranti
erwischt, die zweite hab’ ich mit ihrem Liebhaber entdeckt und die
dritte war dann die Richtige.“ 44 Jahre lang war der Obersteirer mit
seiner dritten Partnerin verheiratet. Leider erkrankte sie schwer und
verstarb vor zwei Jahren. Wenn der Witwer an diese schlimme Zeit
zurückdenkt, kommen ihm die Tränen. „Aber ich bin jetzt bereit für
eine neue Frau.“ Der weltoffene Pensionist weiß auch genau, was die
Zukünftige unbedingt mitbringen soll: „Sie muss Spaß verstehen –
bitte! Sie soll nicht dreinschauen wie zehn Tage Regenwetter.“ Und,
die Neue sollte schon unternehmungslustig sein: „Ich möchte nicht nur
zu Hause sitzen und ein Supperl essen. Ich will mit ihr rausgehen und
das Leben genießen.“

Ebenfalls aus der Steiermark kommt Josefa, pensionierte 61-jährige
Pflegeassistentin. Sie hat ein klares Bild von ihrem Traumpartner vor
Augen: „So ein Mann, der aussieht wie der Schlagerstar Gilbert, der
würde mir schon gefallen.“ Die Südoststeirerin war auf einigen
Konzerten ihres Lieblingssängers. Da darf natürlich auch ein Foto von
Gilbert in ihrem Wohnzimmer nicht fehlen, denn man soll ja sein Ziel
bekanntlich immer vor Augen haben. „Ich glaube aber leider, dass er
vergeben ist. Das macht aber nichts“, schmunzelt Josefa, die ja
sowieso die große Liebe, die nur ihr bestimmt ist, finden möchte.
Einmal schon hat die Steirerin gedacht, sie gefunden zu haben. „Mit
21 habe ich meinen Mann kennengelernt und geglaubt, dass er der
Richtige fürs ganze Leben ist.“ Aber die Beziehung hielt leider
nicht. „Wir haben nur noch gearbeitet und nichts mehr gemeinsam
unternommen.“ Und so kam es zur Scheidung. Jetzt soll es wieder
funken. Josefa ist eine wahre Sportskanone. Sie macht fünfmal in der
Woche Sport. Da muss der neue Traummann nicht immer dabei sein. „Aber
es wäre wichtig, dass mein zukünftiger Partner auch Katzenliebhaber
ist“, erzählt sie Nina Horowitz im Gespräch. Und er sollte zwischen
1,75 m und 1,80 m groß sein. „Ich stehe auf dunkelhaarige Typen, aber
er darf ruhig auch grau sein. Außerdem passt kein ruhiger Mann zu
mir. Er soll schon wissen, was er mag und nicht immer schweigen.“

Siggi, 79, Oberbrandmeister im Ruhestand aus Tirol, ist eine wahre
Frohnatur. Er scherzt und lacht im Interview mit Nina Horowitz, als
ob es kein Morgen gäbe. Auf seinem Anwesen findet man alles: Ein
Jagdzimmer mit Trophäen, wohin das Auge blickt. Ein Schlafzimmer mit
üppigen Deko-Gegenständen. Einen Garten mit Schwimmteich und
romantischen Springbrunnen. Doch leider lebt Siggi, seit seine Frau
vor einem Jahr verstorben ist, allein in seinem Haus. Mittlerweile
hat der Witwer den Schmerz überwunden und freut sich auf eine
gemeinsame Zukunft zu zweit. Seine neue Herzdame kann ruhig auch
jünger sein, als er. „Zwischen 50 und 65 Jahre alt könnte sie sein.
Aber gern auch ein bissl älter.“ Was das Aussehen der Zukünftigen
betrifft, hat sich Siggi auch schon so seine Gedanken gemacht: „Eine
Ausstrahlung soll sie haben und nicht zu mager sein. Aber auch nicht
zu fest.“ Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Mit der Treue hat es der
Tiroler in der Vergangenheit nicht immer so genau genommen. Aber,
garantiert er im Gespräch: „In Zukunft werde ich treu sein.“
Unlängst, erzählt Siggi, hat sich eine 59-jährige, römische Gräfin
für ihn interessiert. „Im Endeffekt war ich ihr aber zu turbulent.
Sie wollte mehr Ruhe im Leben haben.“

Angela, 70-jährige Speditionskauffrau in Pension aus Wien, liebt die
Beach Boys. Wenn sie ihre Hits hört, schwebt sie im siebenten Himmel.
Aber ja, es gäbe schon noch eine Steigerungsstufe – wenn Angela ihre
Boys nicht mehr allein hören müsste, sondern zu zweit, das wäre ein
Traum! Wenn es um die gemeinsame Zukunft geht, stellt die Wienerin
natürlich Ansprüche: „Mir ist wichtig, dass der Mann es schafft, mir
auch in Worten zu sagen, dass er mich begehrt und liebt!“ Er soll
fest im Leben stehen und wissen, was er will. „Ich bin 70, aber ich
hoffe, dass ich auch für jüngere Männer noch attraktiv bin.“ Umziehen
möchte die flexible und anpassungsfähige Angela nicht zur Gänze. In
ihrem kleinen Haus am Wiener Stadtrand gefällt es ihr sehr gut.
„Schreiben kann mir aber ganz Österreich! Alles ist möglich, ein
Sommer- und ein Wintersitz: Vielleicht im Frühling und Herbst hier –
und im Sommer und Winter in seinem Revier“, lacht die pensionierte
Speditionskauffrau. Angela hatte in ihrem Leben oft den Wunsch,
abzunehmen. „Einmal habe ich sogar Monate lang nur gekochten Fisch
gegessen, obwohl ich Fisch nicht einmal mag“, erzählt die 70-Jährige.
„Aber dann denk’ ich mir, wozu lebt man? Genuss ist doch wichtig!“ So
soll auch der neue Partner ticken. „Ich will mit meinem neuen Mann
über Gott und die Welt plaudern können und Spaß haben.“ „Fun, fun,
fun“ – wie im gleichnamigen Song der Beach Boys – lautet also die
Devise.

Alex, 30 Jahre, Regionsmanager aus Niederösterreich, will endlich
seinen Traummann finden und weiß, dass das am Land nicht ganz so
einfach ist wie in der Stadt. Online-Dating hat der Single natürlich
ausprobiert, aber die Erfahrungen, die er gemacht hat, waren nicht
sonderlich gewinnbringend. „Der Eine wollte mich nur ins Bett
bekommen, der Andere hat dauernd von sich geredet, und der Dritte hat
gar nichts gesagt.“ Ja, Dating kann schon anstrengend werden, wenn
man es ernst nimmt. Und Alex nimmt die Suche nach seinem Traummann
nach einer gescheiterten Beziehung sehr ernst. „Ich würde gern die
große Liebe finden und eine Familie gründen.“ Der Weinviertler ist
ein echtes Wirtshauskind. „Ich wohne über dem Gasthaus meiner Mutter,
in dem ich aufgewachsen bin, und das ich auch einmal übernehmen
möchte.“ Da sollte der neue Partner natürlich mit von der Partie
sein. Was der Zukünftige noch mitbringen soll? „Ich hätte gern einen
Mann, der wie ich so an die 1,85 m groß ist und der kräftig genug
ist, mich aufzufangen, wenn ich nach einem anstrengenden Tag einfach
nur in seine Arme fallen möchte“, schmunzelt Alex. Der gläubige
Niederösterreicher ist sehr engagiert in der Pfarrgemeinde. „Ich bin
Ministrant, Lektor, Kommunionsspender, Wort-Gottes-Leiter und
stellvertretender Vorsitzender vom Pfarrgemeinderat für vier
Pfarren.“ Katholisch muss der Zukünftige nicht sein, aber er sollte
respektieren, wie Alex lebt, betont er. „Ich respektiere auch, was er
macht. Dann geht er halt am Sonntag ins Fitnesscenter und ich in die
Kirche.“ Geoutet ist Alex in der gesamten Gemeinde. „Sicher gab es
auch Menschen, die nicht damit einverstanden waren, wie ich bin, aber
ich habe lange Gespräche geführt und es durchgefochten.“

Brigitte, 77, Physiotherapeutin im Ruhestand aus Salzburg, hat sich
auf ihren Reisen schon viele atemberaubend schöne Plätze angesehen,
aber leider noch nirgends den Mann fürs Leben gefunden. Von Nepal
über Südafrika und die Mongolei bis hin zur Seidenstraße: Brigitte
schreckte auch vor abgelegenen Orten nicht zurück. Jetzt will sie
sich verlieben. „Es gab natürlich wichtige Männer in meinem Leben,
aber mein glückliches Händchen hat da manchmal danebengegriffen. Da
waren dann eben auch Hallodris dabei.“ Ihre Freundinnen bezeichnen
die Flachgauerin als verrücktes Huhn. „Und manchmal glaub ich selbst,
dass ich das bin“, gibt die lebenslustige Single-Dame schmunzelnd zu.
Brigittes neuer Partner muss kein Schönling sein. „Naja, eine Kugel
soll er nicht haben, aber ob er einen Bart und Haare hat oder auch
nicht, ist mir egal.“ Welcher Mann würde der fitten Pensionistin denn
gefallen? „Der George Clooney natürlich!“ Im echten Leben ist ihr
wichtig, dass der neue Mann gepflegt und kulturell interessiert ist.
Und noch etwas fällt ihr im Gespräch ein: „Er braucht keinen
Sportwagen haben, weil da komm’ ich schlecht hinein – und schon gar
nicht wieder raus“, lacht sie. Mit Langeweile wird der Herr, der das
Herz der Salzburgerin erobert, ganz sicher nie zurechtkommen müssen.

Die 27. Staffel von „Liebesg´schichten und Heiratssachen“ ist eine
Produktion des ORF, hergestellt von TALK-TV. Nach der TV-Ausstrahlung
ist die Sendung sieben Tage via ORF-TVthek (https://TVthek.ORF.at)
als Video-on-Demand abrufbar. Dacapos jeder Folge stehen samstags um
13.30 Uhr in ORF 2 bzw. um 12.15 Uhr in 3sat auf dem Programm. Alle
bisherigen Staffeln des Formats gibt es zum Streamen auf Flimmit
(flimmit.at). Ebenfalls dort abrufbar ist die Dokumentation „20 Jahre
Liebesg’schichten und Heiratssachen – Das Geheimnis des Erfolgs“ aus
dem Jahr 2016, die sich auf die Suche nach dem Phänomen des
Erfolgsformats begibt.

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