- 02.08.2023, 08:30:02
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AutoScout24: Gebrauchtwagen seit Jahresanfang um 1,5 Prozent billiger
AGPI: Durchschnittspreise auf 28.029 Euro gesunken / Gebrauchte E-Autos um 5 Prozent günstiger als im Vormonat
Anfang Jänner hat ein Gebrauchtauto in Österreich im Durchschnitt um 436 Euro mehr gekostet als aktuell. Laut dem AutoScout24 Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) liegt im Juli der Durchschnittspreis bei 28.029 Euro und ist damit um 1,5 Prozent niedriger als noch zu Jahresanfang. Im Jahresvergleich zahlen Autokäufer:innen aber nach wie vor um 3 Prozent mehr (Juli 2022: 27.196 Euro). Der Trend zu sinkenden Preisen hält vor allem bei gebrauchten E-Autos an: Mit einem Durchschnittspreis von 41.900 Euro verbilligen sie sich innerhalb eines Monats um weitere 5 Prozent.
„Nach dem leichten Preisrückgang in den vergangenen Monaten haben die Preise im Juli stagniert (+0,03 Prozent). Einzelne Fahrzeugsegmente sind stärker unter Druck geraten als andere, Angebot und Nachfrage befinden sich in der Sommerpause und wir blicken insgesamt gespannt auf die Entwicklung ab September“, erläutert Nikolaus Menches, Country Manager von AutoScout24 in Österreich.
Antriebsarten: E-Autos verbilligen sich weiter, LPG-Fahrzeuge mit stärkstem Preissturz
Wer sich für ein gebrauchtes E-Auto interessiert, kann sich über sinkende Preise freuen. Die Elektrischen wurden erneut um 5 Prozent günstiger und kosten durchschnittlich 41.900 Euro. Noch stärker haben im Juli LPG-Fahrzeuge preislich nachgegeben. Mit minus 16,8 Prozent liegt der Durchschnittspreis nun bei 16.067 Euro. Hybride wurden im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent billiger, bleiben mit einem Durchschnittspreis von 44.740 Euro aber weiterhin hochpreisig. Die Verbrenner entwickeln sich preislich stabil. Benziner sind moderat um 0,3 Prozent auf durchschnittlich 27.436 Euro gestiegen und Dieselfahrzeuge sind mit minus 0,04 Prozent (26.003 Euro) etwas günstiger. Ähnlich entwickeln sich die Preise für Fahrzeuge mit CNG-Antrieb mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 13.584 Euro.
Fahrzeugsegmente: Kleinwagen günstiger
Der Blick auf die Fahrzeugsegmente zeigt eine ähnlich einheitliche Entwicklung mit Preisschwankungen innerhalb eines Prozentpunktes. Die einzige Ausnahme bilden Kleinwagen: Mit einem Minus von 1,4 Prozent liegen sie preislich aktuell bei durchschnittlich 15.731 Euro. Die Sparte der Vans/Kleinbusse kostet durchschnittlich 25.828 Euro. Relativ wenig Bewegung war auch bei den Oberklassefahrzeugen zu beobachten (Durchschnittspreis: 63.743 Euro), ebenso wie bei der Kompakt- (19.962 Euro) und Mittelklasse (24.742 Euro). Bei den Alterssegmenten sind Autos zwischen 5 und 10 Jahren um 0,5 Prozent günstiger zu haben: 22.666 Euro kosten diese durchschnittlich im Juli. Die Preise für Youngtimer sind ebenso um 0,4 Prozent auf 10.122 Euro gesunken. Den stärksten Preisnachlass verzeichnen Oldtimer um 4,1 Prozent, Liebhaber der Autos mit Geschichte müssen im Schnitt 27.982 Euro berappen.
Sommerferien drücken Angebot – vor allem bei Dieselfahrzeugen
Bedingt durch die Ferienzeit stellen die Händler weniger Fahrzeuge ins digitale Schaufenster. Am deutlichsten geht das Angebot im Juli mit 6,9 Prozent bei Dieselfahrzeugen zurück. Die Händler bieten aber auch 5 Prozent weniger E-Autos und LPG-Fahrzeuge an. Vergleichsweise stabil bleibt das Angebot bei Benzinern (-1,4 Prozent) und Hybriden (-1,3 Prozent). Eine größere Auswahl haben die Verbraucher im Juli hingegen bei Modellen mit CNG-Antrieb – um 12,3 Prozent nimmt das Angebot hier zu.
Rückfragen & Kontakt
Maria Hirzinger
Extern für AutoScout24 tätig
Tel.: 0043 699 195 444 62
E-Mail: maria.hirzinger_ext@autoscout24.com
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