- 21.07.2023, 10:59:47
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„Orientierung“ über die musikalische Identitätssuche des Geschwister-Rap-Duos EsRAP
Am 23. Juli um 12.30 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 23. Juli um 12.30 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Sandra Szabo präsentiert im ORF-Religionsmagazin
„Orientierung“ am Sonntag, dem 23. Juli 2023, um 12.30 Uhr in ORF 2
folgende Beiträge:
Geschwister-Rap: eine musikalische Identitätssuche
Sie haben in den vergangenen Jahren die Wiener Festwochen eröffnet,
treten am Wiener „popfest“ auf und sind in Wien-Ottakring zu Hause.
Die Geschwister Esra und Enes Özmen machen unter dem Namen EsRAP seit
fast 15 Jahren Musik. Die Familie des Geschwisterpaars kam in den
1960er Jahren aus der Türkei nach Wien. Der Großvater geht fünfmal
täglich in die Moschee, die junge Generation sucht andere Wege, um
kulturelle und religiöse Identität zu leben. Lena Göbl hat das
Rap-Duo in seinem Grätzl getroffen und mit den Beiden über ihre Musik
und ihre muslimische Identität gesprochen.
Menschen mit Behinderung: In die Mitte der Gesellschaft
Vor 60 Jahren hat die Lebenshilfe Niederösterreich eine
Vorzeigeeinrichtung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung
gebaut: Das Karl Ryker Dorf in der Nähe von Sollenau bot in kleinen
Häusern 300 Menschen Platz, in Werkstätten vor Ort und einer eigenen
Landwirtschaft fanden sie Beschäftigung. Auch wenn es diese
Einrichtung immer noch gibt, gilt das Konzept heute als überholt.
Heutzutage werden die Menschen in Wohnungen mitten in der Stadt
untergebracht, wo die vielfach geforderte Inklusion leichter möglich
ist. Die „Orientierung“ hat einen Betroffenen begleitet, der beides
kennt. Eine Reportage von Zoran Dobrić.
„Dem Volk aufs Maul schauen“: 500 Jahre Lutherbibel
Vor 500 Jahren erschien ohne Angabe des Verfassers ein Bestseller,
der die deutsche Sprache entscheidend geprägt hat: Martin Luthers
Übersetzung des Neuen Testaments. Die Erstauflage mit mehr als 3.000
Exemplaren war schnell vergriffen. Martin Luther war weder der Erste
noch der Einzige, der die Bibel ins Deutsche übersetzte, das
Besondere jedoch war: Er übersetzte nicht wortwörtlich, sondern
sinngemäß, und er bemühte sich, den Bibeltext einprägsam und
verständlich zur Sprache zu bringen. Er wollte dem Volk „aufs Maul
schauen“, berichtet Karoline Thaler.
Santa Muerte: Die Todesgöttin von Mexiko
In Mexiko erfreut sich ein eigenwilliger Kult immer größerer
Beliebtheit. Die Verehrung der „Santa Muerte“, einer Art Todesgöttin,
der auf offener Straße Altäre errichtet werden. Ursprünglich wurde
sie von Kriminellen als Schutzpatronin angerufen, nun wird sie auch
von „braven“ Gläubigen verehrt. Selbst Katholiken praktizieren den
Kult, obwohl ihn die katholische Kirche als heidnisch ablehnt. So
mancher Drogensüchtige will mit Hilfe des Skeletts im Madonnengewand
sein Leben wieder in den Griff bekommen haben. Fernando
Romero-Forsthuber berichtet aus Mexiko.
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