- 17.07.2023, 10:30:00
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„Tierfilmer hautnah – Die emotionalsten Momente“: Spannende „Universum“-Einblicke in die Arbeitswelt der weltbesten Naturfilmer
Am 18. Juli um 20.15 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 18. Juli um 20.15 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Nichts ist gefährlicher und zeitaufwendiger, als Tiere
zu filmen. Das nötige Glück vorausgesetzt. Denn wilde Tiere vor die
Kamera zu bekommen ist eine Mammutaufgabe, die sich kaum planen
lässt. Die „Universum“-Produktion „Tierfilmer hautnah – Die
emotionalsten Momente“ zeigt am Dienstag, dem 18. Juli 2023, um 20.15
Uhr in ORF 2, wie diese Filme entstehen. Die „Universum“-Kamerateams
und die Partner des NDR geben dabei einzigartige Einblicke in ihre
Arbeit.
Man merkt den spektakulären und atemberaubenden Bildern kaum an,
unter welchen Strapazen sie aufgenommen werden. Manchmal sind die
Kameraleute als Einzelkämpfer unterwegs, meist aber im Team, das sich
in- und auswendig kennt, wie Filmemacher Harald Pokieser weiß: „Du
musst gerne zusammen sein, dann kann man auch gute Arbeit leisten.
Wir verbringen mit unseren Teams wahrscheinlich mehr Zeit als mit
unseren Familien. Wenn da die Chemie nicht stimmt, bist Du verloren.“
Trockene Wüsten, eisig kalte Schneelandschaften, feucht-schwüle
Dschungel, wilde Ozeane oder steile Berge sind das Büro der
Tierfilmer. „Um erfolgreich Bilder zu machen, ist die Kenntnis von
der Natur ganz essenziell. Beim Rotfußfalken kündigt sich das
Weibchen rufend an, oft auch das Männchen und wir wissen, jetzt
passiert’s, Kamera einschalten“, verraten die Filmer Leander Khil und
Mario Kreuzer. Oft werden Pläne über den Haufen geworfen, erzählt
Regisseur Heinz Leger: „Es gibt Motive, die wehren sich, wie die
Haselklamm im Nationalpark Kalkalpen. Wir sind jetzt zum vierten Mal
da. Jedes Mal hat irgendwas nicht gepasst, Wasserstand zu hoch, der
Wind ist zu stark. Bei dieser Schlucht muss einfach alles passen.“
Dann wiederum geschehen völlig unerwartet wundervolle Ereignisse
direkt vor der Kamera. Was bei den Dreharbeiten rund um den Globus
und meist fernab jedweder Zivilisation passiert, zeigt dieser Film.
Ein Absturz mit dem Ballon in Indien, Blitze, die in Kameras
einschlagen, Regen und Schmelzwasser, die aus einem Rinnsal einen
reißenden Wildbach machen, bringen die Teams in Gefahr.
Krokodilbabys, die auf dem Kopf der Mutter spielen, wilde Kängurus,
die sich füttern lassen, kaum auffindbare Vögel, die dann direkt vor
der Kamera landen, sind dann emotionale Momente der positiven Sorte.
„Tierfilmer hautnah – Die emotionalsten Momente“ zeigt spannende
Einblicke in die Arbeitswelt der weltbesten Naturfilmer. Zu ihnen
gehören auch die österreichischen Regisseure Harald Pokieser, Mario
Kreuzer und Heinz Leger, der eindrucksvolle Making-of-Szenen aus
seinem „Universum“-Zweiteiler über Österreichs Nationalparks liefert.
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