• 06.07.2023, 12:32:54
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  • OTS0124

6. Platz im europäischen Innovationsranking: Österreich führt dieses Jahr die Gruppe der „Strong Innovators“ an

Heute wurde das European Innovation Scoreboard 2023 veröffentlicht: Österreich ist in Gruppe der „Strong Innovators“ auf dem 1. Platz

Utl.: Heute wurde das European Innovation Scoreboard 2023
veröffentlicht: Österreich ist in Gruppe der „Strong
Innovators“ auf dem 1. Platz =

Wien (OTS) - “Wir haben uns im European Innovation Scoreboard (EIS)
vom 8. Platz im Vorjahr auf den 6. Platz verbessert und damit das
Ziel der FTI-Strategie 2030, unter die besten 5 Länder in der EU zu
kommen, fast erreicht“, zeigt sich Bundesminister für Bildung,
Wissenschaft und Forschung, Martin Polaschek, hocherfreut. „Diese
Platzierung unterstreicht die Attraktivität des österreichischen
Forschungssystems. Forscherinnen und Forscher leisten einen zentralen
Beitrag, damit besonders in krisenhaften Zeiten wie diesen unser
Wohlstand gesichert werden kann“, betonte Bundesminister Polaschek.

Der EU-Innovation Leader im Jahr 2023 ist Dänemark und löst damit
ganz knapp Schweden ab, gefolgt von Finnland, Niederlande und
Belgien. Die Gruppe der „Strong Innovators“ wird von Österreich
angeführt, dahinter liegen Deutschland, Luxemburg, Irland, Zypern und
Frankreich. Mit diesem starken 6. Platz konnte sich Österreich im
Vergleich zum Vorjahr um 2 Platzierungen verbessern. Im Zeitraum
2016-2023 hat Österreich ein Wachstum der Innovationsleistung von
+6,4%-Punkten zu verzeichnen.

Österreich liegt in neun von zwölf Innovationsdimensionen über dem
Durchschnitt der EU und ist bei der Innovationsdimension
“Intellektuelles Kapital” weiterhin auf Rang 1 im EU-Ländervergleich.
Auch mit Spitzenwerten in den Einzelindikatoren der F&E-Ausgaben im
öffentlichen Sektor, dem hohen Anteil an ausländischen
Doktoratsstudierenden und den öffentlich-privaten Ko-Publikationen
konnte Österreich punkten. Diese Entwicklungen zeigen, dass der
strategische Weg, den Österreich mit der FTI-Strategie 2030
eingeschlagen hat, fruchtet.

“Für den Sprung unter die Top 5 bedarf es weiterhin großer
Anstrengungen von allen beteiligten Forschenden ebenso wie den
finanzierenden Unternehmen und der öffentlichen Hand. Wir wollen auch
für die Zukunft ein kräftiges Signal für den FTI-Standort Österreich
und ein Bekenntnis der gesamten Regierung senden, die Forschung zu
stärken und den eingeschlagenen Pfad weiterzugehen. Mit dem Fokus auf
Wirksamkeit und Exzellenz in der Forschung kann Österreich zur Gruppe
der Innovation Leader aufschließen, und das Vertrauen in die
Wissenschaft stärken”, so Bundesminister Polaschek.

Entwicklungen des globalen Rankings

Im globalen Vergleich befindet sich die EU auf dem 5. Platz hinter
Südkorea, Kanada, USA und Australien. Die Länder Südkorea, Kanada und
die USA konnten dabei den Abstand zur EU vergrößern, gegenüber
Australien konnte der Abstand verringert werden. Hinter der EU
befinden sich im globalen Vergleich Japan, China, Brasilien, Chile,
Südafrika, Indien und Mexiko.

Das EIS ist ein jährlicher Report der EU-Kommission über die
Performance von Forschung und Innovation der Staaten. Das Abschneiden
eines Landes im Rahmen des EIS wird von 32 Einzelindikatoren
bestimmt, die in zwölf Dimensionen abgebildet werden.

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