• 03.07.2023, 10:45:32
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Teil 2 des neuen „Universum“-Dreiteilers „Wildes Argentinien“ am 4. Juli um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Argentinien, das achtgrößte Land der Welt, beeindruckt
nicht nur durch virtuosen Fußball und leidenschaftlichen Tango,
sondern vor allem durch seine landschaftliche Vielfalt und
atemberaubende Naturkulisse. Im zweiten Teil der neuen
Naturfilmtrilogie „Wildes Argentinien“ von Christian Baumeister und
Moritz Mayerle (ORF-Bearbeitung: Wolfgang Stickler) begibt sich
„Universum“ am Dienstag, dem 4. Juli 2023, um 20.15 Uhr in ORF 2 auf
einen Streifzug durch die spektakuläre Bergwelt der Anden und die
schier endlosen Grassteppen Patagoniens. Hier ist das Wetter rau, die
Luft dünn und die Vegetation spärlich – ein schwieriger Lebensraum,
an den sich jedoch zahlreiche Spezialisten perfekt angepasst haben.
Teil 3 folgt am Dienstag, dem 11. Juli, um 20.15 Uhr in ORF 2.

Vikunjas können Seehöhen bis zu 5.500 Metern verkraften. Das
Geheimnis der genügsamen, aber leistungsstarken kleinen Kamelart ist
ihr übergroßes Herz, mit dem die Tiere den Mangel an Sauerstoff
kompensieren. Ihre Wolle ist wärmer als ein Kaschmirschal und teurer
als jedes andere Tierhaar der Welt. Bergviscachas aus der Familie der
Chinchillas sind Meister der Nahrungsverwertung. Die Hasenmäuse kauen
an ihrem Kot vom Vortag und pressen damit sprichwörtlich das Letzte
aus der kargen Pflanzendiät des Hochlandes heraus. Pumas, die Könige
der Anden, setzen auf Qualität statt Quantität, um Energie zu sparen.
Die Einzelgänger jagen mit Vorliebe größere Beutetiere wie Guanakos,
die wildlebende Form der Lamas. Von nur einem dieser Tiere können sie
eine Woche lang satt werden.

Den Kameraleuten gelang es, einzigartige Momente aus dem Leben der
Tiere einzufangen. Flamingos trippeln im Kollektiv durch das seichte
Wasser eines Salzsees – ein skurril anmutender Schreittanz, getaucht
in rosa Tüll. Es ist das Paarungsritual der Vögel. In einem Anfall
von Eifersucht besprüht ein Pampashase die Partnerin mit dem Duft
seines Urins – ein Parfum, das die Rivalen im Gemeinschaftsbau so gar
nicht riechen können. Wenige Wochen später tollt bereits sein
Nachwuchs gemeinsam mit vielen anderen Junghäschen possierlich durch
die Pampa. Kaninchenkauz-Küken können sich auf den Mut ihrer Mutter
verlassen: Das Weibchen plustert sich vor einer
Patagonien-Lanzenotter zu einer Scheinbarriere auf, um den Jungen
genügend Zeit zu geben, sich in Sicherheit zu bringen. Ein
Patagonischer Fuchs und eine Rotte Andenkondore teilen sich
widerwillig das Fleisch eines verendeten Tieres – mit einer gehörigen
Portion Streit um die Hackordnung. Und das nächtliche
Aufeinandertreffen des Weißhaar-Gürteltieres mit der Grammostola,
einer Vogelspinnenart, endet mit einem überraschenden
Abwehrverhalten: Die Spinne bombardiert den viel größeren Angreifer
mit ihren Körperhaaren, die einen brennenden Reiz in dessen
empfindlichen Schleimhäuten auslösen.

Vom imposanten Perito-Moreno-Gletscher, der regelmäßig Eismassen in
der Größe von Kathedralen kalbt, bis zu den bizarren
Sandsteinformationen des Talampaya-Nationalparks oder dem höchsten
Berg Südamerikas, dem 7.000 Meter hohen Aconcagua – die
landschaftlichen Schönheiten Argentiniens sind überwältigend.
„Universum“ präsentiert einen eindrucksvollen Bilderreigen, den die
Naturfilmer Christian Baumeister und Moritz Mayerle in der dünnen
Luft der Anden gedreht haben, mit bestechenden Flugaufnahmen und
außergewöhnlichen Tiergeschichten.

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