• 30.06.2023, 09:17:08
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Unabhängige Lehrergewerkschafter:innen fordern die Bildungsdirektion Wien auf, Stellung gegenüber medialen Falschmeldungen zu beziehen

Welche Strategie verfolgt die Bildungsdirektion Wien im Falle von Falschmeldungen und „fake news“?

Wien (OTS) - 

Anfang Juni 2023 erhob ein Vater in einem Online-Bericht der Kronen Zeitung schwere Vorwürfe gegen eine Pflichtschule in Wien-Meidling. Der Vorwurf des Vaters: Sein Sohn sei von älteren Schülern sexuell belästigt worden und die Lehrperson hätte dabei zugesehen und nichts getan. Des Weiteren sei Gewalt an der Tagesordnung und es käme zu Messerstechereien am Schulgelände. Ohne entsprechende Recherchen zu tätigen, veröffentlichte die Krone-Journalistin Katharina Mötzl die Sichtweise des Vaters und behauptete sogar, dass der Vater die Lehrperson und die Schüler angezeigt habe.

„Die Darstellung von aggressiven und gewalttätigen Kindern und Jugendlichen ist haltlos. Auch gab und gibt es keine Messerstechereien am Schulgelände. Aus heutiger Sicht gab und gibt es keine Anzeige gegen eine Lehrperson dieser Schule. Die Vorwürfe entsprechen in keinem Punkt den Tatsachen“, so der in der Region West 3 (Meidling) tätige apfl-ÖLI-ug Personalvertreter Jilek-Bergmaier, der selbst an der Schule unterrichtet.

Aufgrund dieser falschen Berichterstattung stellt sich natürlich die Frage, wie die Bildungsdirektion Wien mit solchen oder ähnlichen Falschmeldungen in Zukunft umgehen wird, da dadurch der Ruf einer Schule und der gesamten Schulgemeinschaft, aus unbegründeten Anschuldigungen heraus, leidet. Es ist erschreckend, dass Schulen so relativ einfach mittels „fake news“ verleumdet werden können, ohne rechtliche Konsequenzen für die verleumdenden Personen. Gerade im aktuellen Fall wäre eine Richtigstellung seitens der Bildungsdirektion Wien angemessen gewesen.

Rückfragen & Kontakt

Florian Jilek-Bergmaier, f.bergmaier@hotmail.com, 06641754726
für die apfl-ÖLI-ug
aktive pflichtschullehrer:innen der Österreichischen-Lehrer:innen-Initiative-
unabhängige Gewerkschafter:innen

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