• 20.06.2023, 12:34:42
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Josef Taucher (SPÖ): Die Sozialdemokratie steht Schulter an Schulter mit den Menschen – Antiteuerungsmaßnahmen müssen sozial gerecht sein

Wien dreht an den großen Schrauben - Geothermie-, Öffi-, Photovoltaikausbau

Utl.: Wien dreht an den großen Schrauben - Geothermie-, Öffi-,
Photovoltaikausbau =

Wien (OTS/SPW-K) - „Wir stehen Schulter an Schulter mit den Menschen
in dieser Stadt und setzen gezielt Maßnahmen, um die Wiener:innen in
diesen herausfordernden Zeiten bestmöglich zu unterstützen.
Klimaschutz darf nicht zu Lasten einkommensschwacher
Bevölkerungsgruppen gehen, sondern muss sozial gerecht sein. Wenn wir
also von Weiterentwicklung und Energietransformation sprechen, dann
nur Hand in Hand mit der Gesellschaft und den Menschen in dieser
Stadt“, betonte der SPÖ-Klubvorsitzende Josef Taucher heute im Rahmen
der Aktuellen Stunde im Wiener Gemeinderat und unterstrich damit
einmal mehr den Standpunkt der Sozialdemokratie bei den Themen
Klimaschutz und Antiteuerungsmaßnahmen.

Die Sozialdemokratie achte bei jedem Gesetzesentwurf darauf, dass vor
allem einkommensschwache Gruppen berücksichtigt werden. So auch beim
Erneuerbaren-Wärme-Gesetz (EWG), das dem Klubvorsitzenden ein
besonderes Anliegen ist. Dazu Taucher: „Wir stehen für sozialen
Klimaschutz. Wenn ein Wärmeversorger ein zentrales Heizsystem
anbietet und sich zwischen Energielieferanten und Mieter:innen
stellt, müssen Mieter:innen die Möglichkeit haben, die Energiepreise
hinsichtlich ihrer Angemessenheit überprüfen zu dürfen. Uns
Sozialdemokrat:innen geht es darum, sicherzustellen, dass Reiche
keine Profite mit den Einnahmen machen können. Deshalb fordern wir
die schwarz-grüne Bundesregierung auf, diesen einen Satz ins
Erneuerbare-Wärme-Gesetz aufzunehmen, damit wir endlich
weiterarbeiten können. Klimagesetze müssen sozial gerecht sein!“

Maßnahmen für ein leistbares, lebenswertes Wien

Um der Teuerung entgegenzuwirken, setze Wien eine Vielzahl an
Maßnahmen. Taucher nannte in diesem Zusammenhang die Jahreskarte der
Wiener Linien, mit der Nutzer:innen für einen Euro pro Tag 164
verschiedene Bim-, Bus-, und U-Bahn-Linien in Wien nutzen können.
„Wir wollen, dass die Menschen in Wien öffentlich fahren, deshalb
halten wir an diesem Top-Angebot fest. Damit gelingt uns die
Mobilitätstransformation in Wien.“

Der Ausbau der Geothermie und die Nutzung von Tiefenwärme seien ein
weiterer großer Meilenstein in Richtung Klimaneutralität und autarke
Energieversorgung. Dazu Taucher: „Mit der Nutzung von
Tiefengeothermie für die Wärmeversorgung verfolgen wir unseren Wiener
Klimafahrplan konsequent weiter und machen unsere Stadt bis 2040
CO2-neutral. Dank dem Thermalwasservorkommen direkt unter der Stadt
und dem gut ausgebauten Fernwärmenetz befinden wir uns auch im
europäischen Vergleich in einer einzigartigen Ausgangslage, um
Haushalte mit klimaneutraler Wärme versorgen zu können. Das
Thermalwasservorkommen unter der Stadt ist so groß, dass bis 2030 bis
zu 125.000 Wiener Haushalte mit Fernwärme aus Tiefengeothermie
versorgt werden könnten.“

Auch die Großwärmepumpe am Standort der ebswien Kläranlage in
Simmering, die künftig 112.000 Wiener Haushalte mit klimaneutraler
umweltfreundlicher Wärme versorgen wird, ist ein Meilenstein auf dem
Weg zur Energietransformation. „Die Großwärmepumpe ist ein
Vorzeigebeispiel für gelungene Kreislaufwirtschaft. Hier wird aus dem
Abwasser klimafreundliche Wärme produziert, die als Strom und Wärme
in unseren Haushalten landet. So funktioniert nachhaltige
Energieversorgung und Klimapolitik für Wien für die nächsten
einhundert Jahre – made in Vienna.

Der Öffi-Ausbau sei eine Erfolgsgeschichte und das größte
Klimaprojekt in der Geschichte Wiens. „Mit dem Ausbau des
Linienkreuzes U2xU5 bauen wir das Öffi-Angebot in der Stadt noch
weiter aus. Pro Jahr sparen wir damit bis zu 75.000 Tonnen CO2 ein –
das entspricht einer Umweltleistung eines Waldes mit 6 Millionen
Bäumen, die 30 Jahre gewachsen sind. Die Baumanzahl entspricht einem
Wald so groß wie die Fläche der Bezirke 1 bis 11 oder der gesamten
Donaustadt. Das ist Klimaschutz, das sind die großen Räder, die wir
in Bewegung setzen“, so Taucher weiter.

Taucher abschließend: „Alle Maßnahmen zusammengerechnet sparen
500.000 Tonnen CO2. Das sind die großen Hebel. So geht
Energietransformation. So geht Wien.“

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