• 09.06.2023, 10:56:38
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„Heimat Fremde Heimat“ berichtet über aktuelle Festwochen-Produktionen

Außerdem am 11. Juni um 13.30 Uhr in ORF 2: Pride-Monat – Queer im Sport

Utl.: Außerdem am 11. Juni um 13.30 Uhr in ORF 2: Pride-Monat –
Queer im Sport =

Wien (OTS) - Marin Berlakovich präsentiert das ORF-Magazin „Heimat
Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 11. Juni 2023, um 13.30 Uhr in ORF 2
mit folgenden Beiträgen:

„Antigone im Amazonas“: Erhalt indigener Kultur

„Nichts ist unheimlicher als der Mensch“, heißt es in der antiken
Tragödie „Antigone“ und darauf bezieht sich auch die
brasilianisch-indigene Schauspielerin Kay Sara, wenn sie auf die
verheerende Umweltzerstörung und Menschenrechtssituation im
Amazonasgebiet aufmerksam macht. 2020 konnte sie aufgrund der
Pandemie die Eröffnungsrede der Wiener Festwochen nur virtuell im
Burgtheater halten. In der Folge entschlossen sich junge Frauen im
Rahmen eines „Heimat Fremde Heimat“-Medienprojekts, Kay Saras Rede
ebendort auf die Bühne zu bringen. Bei den Wiener Festwochen konnte
nun die Produktion „Antigone im Amazonas“ von Regisseur Milo Rau mit
Sara Kay sowie Aktivistinnen und Aktivisten der Landlosen-Bewegung
gezeigt werden. Ein Bericht von Sabina Zwitter.

Wiener Festwochen: „Exodus“ & „Close Encounters“

Jahr für Jahr präsentieren die Wiener Festwochen künstlerische
Visionen, die sich mit dringenden Fragen der Gegenwart beschäftigen.
Heuer werden bis zum 21. Juni 36 Produktionen in 20 verschiedenen
Spielstätten geboten. Die Künstlerin Anna Rispoli etwa kreiert im
Rahmen des Kulturfestivals aus dem wiedereröffneten Parlament einen
Ort der Repräsentation: In „Close Encounters“ soll Nähe zwischen
jenen Menschen hergestellt werden, die einander im Alltag selten
begegnen. Der georgische Theaterregisseur Mikheil Charkviani wiederum
überlässt in seiner Performance „Exodus“ fünf geflüchteten Personen
die Bühne. Sie erzählen davon, wie Krieg und Flucht ihr Leben
bestimmt haben. Adriana Jurić hat sich die Produktionen näher
angesehen.

Pride-Monat: Queer im Sport

Im Juni werden jährlich zum Pride-Monat weltweit Regenbogenfahnen
gehisst. Damit werden einerseits die Errungenschaften und die
Angehörigen der LGBTQI+ Community gefeiert, andererseits soll auf die
weiterhin anhaltende Benachteiligung von Lesben, Schwulen,
Bisexuellen und Transpersonen aufmerksam gemacht werden. Queere
Menschen werden bis heute in vielen Lebensbereichen ausgegrenzt, so
etwa auch im Sport. Da will der Sportverein Aufschlag entgegenwirken
und Angehörigen der LGBTQI+ Community sichere Räume bieten, in denen
sie Sport machen können. Samuel Mago traf Mitglieder eines schwulen
Volleyballvereins und eines Basketballvereins für lesbische Frauen,
und er ging der Frage nach, wie Vorurteile und Diskriminierung im
Sport abgebaut werden können.

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