- 25.05.2023, 11:33:48
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„Was glaubt Österreich?“: Multimediales Projekt der ORF-Hauptabteilung „Religion und Ethik multimedial“ mit der Uni Wien
Weißmann: „Wollen Beitrag zur Überwindung gesellschaftlicher Spaltungen leisten“; erste Etappe des ORF-Programmschwerpunkts vom 27. Mai bis 17. Juni
Utl.: Weißmann: „Wollen Beitrag zur Überwindung gesellschaftlicher
Spaltungen leisten“; erste Etappe des ORF-Programmschwerpunkts
vom 27. Mai bis 17. Juni =
Wien (OTS) - Was glauben Menschen in Österreich, was gibt ihnen Halt
im Leben, worin finden sie Sinn, wie möchten sie in einer pluralen
Gesellschaft gut zusammenleben? Denn Österreich ist nicht nur ein
kulturell vielfältiges Land, es ist auch geprägt von einer Vielfalt
an Glaubens- und Lebenswelten, die sich – wie die Gesellschaft selbst
– verändern. Im Rahmen des multimedialen Projekts „Was glaubt
Österreich?“ der ORF-Hauptabteilung „Religion und Ethik multimedial“
in Kooperation mit der Universität Wien, das sich in mehreren Etappen
über das ganze nächste Jahr 2023 erstreckt, soll Raum geschaffen
werden für die „großen Fragen“ im Leben, für die sonst wenig Raum
bleibt. In einer ersten Phase geht es darum, wie Menschen in
Österreich über Liebe, Hoffnung und Freiheit denken. Welche Rolle für
sie Gerechtigkeit, Gemeinschaft, Glück und Gott spielen. Und wie sie
mit Schuld, dem Sterben und dem Tod umgehen. Außerdem wird
nachgefragt, wo Menschen Heimat finden, wenn es um Glaubens- und
Sinnfragen geht.
Dafür ist das ORF-Redaktionsteam um Clara Akinyosoye, Lena Göbl,
Irene Klissenbauer, Karoline Thaler, Kerstin Tretina, Ursula
Unterberger und Markus Veinfurter in allen Bundesländern mit dem
Mikro und der Kamera unterwegs und fragt bei Jung und Alt, bei
verschiedenen Einrichtungen, bei Schülerinnen und Schülern, bei
verschiedenen Berufsgruppen und Vereinen nach. Selbstverständlich
auch bei den 16 in Österreich anerkannten Glaubens- und
Religionsgemeinschaften.
Die Antworten und Sichtweisen fließen in die Radio-, Fernseh- und
Onlineberichterstattung ein und bilden die Grundlage für eine
österreichweite Studie. Die ORF-Hauptabteilung „Religion und Ethik
multimedial“ kooperiert bei dem Projekt „Was glaubt Österreich?“ mit
der Universität Wien und verschränkt wissenschaftliche Forschung
einerseits und Medienarbeit andererseits. Am Ende des Projekts –
Mitte 2024 – soll eine repräsentative Studie vorliegen, die Auskunft
darüber gibt, was die Wert- und Glaubensvorstellungen der Menschen in
Österreich angesichts der großen gesellschaftlichen Entwicklungen wie
Säkularisierung, Pluralisierung und Digitalisierung charakterisiert.
Bereits im Vorfeld der Studie ist das Publikum eingeladen, sich
mittels Online-Umfrage auf
https://religion.ORF.at/wasglaubtoesterreich am Forschungsprojekt zu
beteiligen und/oder sich für die Teilnahme an (Gruppen-)Interviews
anzumelden.
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann: „Als ORF sind wir allen
Bürgerinnen und Bürgern Österreichs verpflichtet. Das bedeutet:
Vielfalt und Diversität sind zentral – auch was die Glaubens- und
Wertvorstellungen der Österreicherinnen und Österreicher betrifft.
Mit diesem Kooperationsprojekt mit der Universität Wien wollen wir
zuallererst hinhören auf das, was die Menschen in Österreich bewegt,
was für sie im Leben wirklich zählt. Diese Vielfalt an Glaubens- und
Wertvorstellungen werden wir in unseren Audio-, Fernseh- und
Onlineangeboten vorstellen und miteinander in Diskussion bringen.
Auch so wollen wir einen Beitrag zur Überwindung gesellschaftlicher
Spaltungen leisten.“
Die erste Etappe von „Was glaubt Österreich?“ startet am Samstag, dem
27. Mai, mit der gleichnamigen TV-Serie, die bis zum 17. Juni an
allen Samstagen im Rahmen der Sendung „Religionen der Welt“ (16.55
Uhr, ORF 2) und an allen Sonn- und Feiertagen in der Sendung „Was ich
glaube“ (16.55 Uhr, ORF 2) ausgestrahlt wird.
Am Sonntag, dem 28. Mai, beginnt das neue 16-teilige Radio-Format
„Was glaubt Österreich?“ im Rahmen der Ö1-Sendung „Lebenskunst“
(sonn- und feiertags, 7.05 Uhr), das jüngere Menschen an Orte und zu
Gemeinschaften begleitet, die für sie wichtig sind und wo sie Halt
erfahren. „Was glaubt Österreich“ wird ab 28. Mai zudem auch als
Podcast auf der ORF-Audio-Plattform https://sound.ORF.at verfügbar
sein.
Mit „Liebe, Glück und Gott – So glaubt Österreich“ und „So sind wir –
Die Träume der Jungen“ setzt die TV-Sendereihe „kreuz und quer“ am
Dienstag, dem 30. Mai, ab 22.35 Uhr in ORF 2 und mit „Feiern wie die
Götter – So feiert Österreich“ am 6. Juni ab 22.35 Uhr in ORF 2 einen
ersten Programmakzent.
https://religion.ORF.at geht am Pfingstsonntag, dem 28. Mai, mit „Was
tut ein Mensch, der glaubt?“ der Frage nach dem Verhältnis von Glaube
und Wissen nach. Wie sich die Glaubenslandschaft in Österreich seit
der Corona-Pandemie verändert hat und wie Glaubensvielfalt in
Österreich konkret aussieht, beleuchtet https://topos.ORF.at –
ebenfalls am Pfingstsonntag. Programmlich begleitet wird diese erste
Phase des multimedialen Projekts von zahlreichen Beiträgen,
Interviews und Gesprächen in den zahlreichen Sendeformaten der
Abteilung „Religion und Ethik multimedial“ im Radio, Fernsehen und
Online und auf Social Media.
Alle Informationen zu „Was glaubt Österreich?“ und alle Beiträge zum
Projekt zum Nachhören, Nachschauen und Nachlesen sind ab 26. Mai auf
https://religion.orf.at/wasglaubtoesterreich zu finden. Die Seite
wird laufend ergänzt und weiterentwickelt. Über die Mail-Adresse
[email protected] ist die Redaktion für Anregungen und
Feedback erreichbar. Mehr Informationen zum Projekt sind auch auf
religion.ORF.at abrufbar.
„Was glaubt Österreich?“ ist ein Kooperationsprojekt der
ORF-Hauptabteilung „Religion und Ethik multimedial“ unter der Leitung
von Barbara Krenn und der ORF-Markt- und -Medienforschung unter der
Leitung von Eva Sassmann mit dem Forschungszentrum „Religion and
Transformation in Contemporary Society“ der Universität Wien unter
der wissenschaftlichen Leitung von Regina Polak und Astrid Mattes.
Die wissenschaftliche Forschung wird vom Zukunftsfonds der Republik
Österreich gefördert.
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