- 24.05.2023, 16:04:15
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Heinisch-Hosek: Künstler*innen müssen endlich sozial besser abgesichert werden!
Volle Unterstützung für Forderungen der Interessengemeinschaften aus Kunst und Kultur – SPÖ will Petition im Nationalrat
Utl.: Volle Unterstützung für Forderungen der
Interessengemeinschaften aus Kunst und Kultur – SPÖ will
Petition im Nationalrat =
Wien (OTS/SK) - Wichtige Interessengemeinschaften aus Kunst und
Kultur – Kulturrat Österreich, Dachverband der Österreichischen
Filmschaffenden, IG Autorinnen Autoren, IG Freie Musikschaffende, IG
Freie Theaterarbeit, Initiative Tanz und Bewegungskunst Österreich,
WORKING CONDITIONS - Working Group of Wiener Perspektive sowie die
gewerkschaftliche Initiative vidaflex – haben heute einen
Forderungskatalog veröffentlicht, um die soziale Absicherung von
Künstler*innen zu verbessern. SPÖ-Kultursprecherin Gabriele
Heinisch-Hosek unterstützt die Forderungen und betont am Mittwoch
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: „Die Initiativen weisen auf wunde
Punkte in der sozialen Absicherung von Kulturschaffenden in
Österreich hin. Die Arbeitsrealitäten haben sich vielfach geändert,
die Sozialversicherungssysteme müssen daran angepasst werden. Die
Regierung ist gefordert, ein Maßnahmenpaket vorzulegen“, so
Heinisch-Hosek. ****
„Die Interessenvertretungen sprechen ganz wesentliche Defizite an,
ich begrüße diese Initiative sehr. Wir müssen es endlich schaffen,
dass Künstler*innen ihrer künstlerischen Tätigkeit nachgehen können,
ohne sich um (Alters)armut und mangelnde Unterstützung bei
Arbeitslosigkeit und Krankheit Sorgen machen zu müssen“, führt die
Kultursprecherin aus, und sagt weiters: „Wir werden an die
Kultursprecher*innen der anderen Parteien herantreten und
vorschlagen, das Forderungspaket als parlamentarische Petition
einzubringen, um es im Parlament zu diskutieren.“ Die Regierung solle
ebenfalls in einen Dialogprozess mit den Initiativen treten.
Verbesserungen im Sozialversicherungsrecht für Künstler*innen seien
dringend notwendig. „Künstler*innen sind oft hybrid beschäftigt, sie
sind tageweise oder nur für kurze Zeiten angestellt und arbeiten
dazwischen und danach wieder auf Werkvertrag. Dieser Realität muss
das Sozialversicherungssystem Rechnung tragen. Leider sind die
Regelungen in Arbeitslosen-, Kranken- und Pensionsversicherung
oftmals so, dass sie Künstler*innen durch ihre spezifischen
Arbeitsbedingungen ausschließen. Hier muss endlich eine bessere
Absicherung gelingen“, fordert Heinisch-Hosek abschließend. (Schluss)
ah/up
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