• 19.05.2023, 13:03:44
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  • OTS0075

„Thema“ über Bodenverbrauch in Österreich, Klimawandelleugner und 20 Jahre Saliera-Diebstahl

Am 22. Mai um 21.10 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 22. Mai um 21.10 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag,
dem 22. Mai 2023, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Bodenverbrauch in Österreich – das Land der Betonierer

„Tagtäglich liest man, dass es so nicht weitergehen kann. Und dann
fragt man sich, wieso tut man eigentlich so weiter?“, sagt Gabi
Troester, Mitbegründerin einer Bürgerinitiative im steirischen
Gleisdorf. Der Verein möchte ein Waldstück von einem Wohnbauträger
zurückkaufen, um es zu erhalten. Jede Minute werden in Österreich 80
Quadratmeter Boden verbraucht. Sie gehen als „grüne Lunge“, als
Erholungsraum, Platz für Tiere und als Ackerflächen verloren. Kein
anderes Land in Europa geht so verschwenderisch mit dem Boden um wie
Österreich. Die Folgen: Regenwasser rinnt zu schnell ab, kann nicht
versickern, der Grundwasserspiegel sinkt und die Hochwassergefahr
steigt. Für den MUTTER ERDE-Schwerpunkt haben sich Pia Bichara und
Gerhard Janser die Situation genauer angesehen.

Klimawandelleugner – warum sie Öl ins Feuer gießen

„Die Leute, die jetzt noch den Klimawandel leugnen, sind moderne
Hofnarren. Das ist kalkulierter Hass“, sagt Reinhard Steurer,
Professor für Klimapolitik an der Universität für Bodenkultur. Die
Wissenschaft ist sich weltweit einig, die Erderhitzung ist
menschengemacht. Warum behaupten manche immer noch das Gegenteil? Der
Diskurs verroht zusehends. Nun stellen sich auch prominente
Kabarettisten wie Robert Palfrader hinter die Klimabewegung. „Ich
habe Hunderte Zuschriften bekommen, nachdem ich fürs Klima auf die
Straße gegangen bin. Einige davon waren völlig absurd.“ Die
Klimaaktivistin Lena Schilling sagt: „Ich muss permanent mit
Drohungen und Hetze gegen mich umgehen.“ Leon Hoffmann-Ostenhof und
Pia Bichara berichten.

20 Jahre Saliera-Diebstahl

„Ich muss ihnen sagen, das war a b’soffene Gschicht“, meint der
Anwalt Gerald Albrecht über den filmreifen Diebstahl der Saliera aus
dem Kunsthistorischen Museum, im Mai 2003. Das goldene Salzfässchen
aus dem 16. Jahrhundert mit einem Versicherungswert von 50 Millionen
Euro bleibt fast drei Jahre lang verschollen. „Ganz geglaubt habe ich
ihm die Geschichte nie, denn wie kann man betrunken über ein
Baugerüst klettern?“ Für den Kriminalisten Ernst Geiger gehört die
Aufklärung des Saliera-Diebstahls zu den größten Erfolgen seiner
Berufslaufbahn. Er findet das Kunstwerk in einem Waldstück in
Niederösterreich, nahe der Ortschaft Brand. Die Einwohner/innen des
Ortes versuchten den Sensationsfund zu vermarkten. Susanne Kainberger
blickt für „Thema“ auf einen der spektakulärsten Kunstdiebstähle in
der österreichischen Kriminalgeschichte zurück.

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