• 19.05.2023, 11:18:09
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„Heimat Fremde Heimat“ über Notlage bei Persönlicher Assistenz, das Erlernen der Gebärdensprache und das Erbe von Erwin Riess

Am 21. Mai um 13.30 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 21. Mai um 13.30 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Stefan Ribitsch präsentiert das ORF-Magazin „Heimat
Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 21. Mai 2023, um 13.30 Uhr in ORF 2
mit folgenden Beiträgen:

Die Notlage bei Persönlicher Assistenz

Um den Alltag bewältigen zu können, ist für viele Menschen mit
Behinderung eine Persönliche Assistenz notwendig. Doch seit
Jahrzehnten ist die Situation rund um Persönliche Assistenz
hierzulande prekär, berichten Betroffene sowie Expertinnen und
Experten. Ein inklusives Leben, ein unabhängiger und selbstbestimmter
Alltag werden dadurch schwerwiegend eingeschränkt. Das Pilotprojekt
Persönliche Assistenz der Bundesregierung hätte seit Jahresbeginn die
Situation verbessern sollen, doch nur vier Bundesländer nehmen an der
Initiative teil. In den fünf anderen Bundesländern stoßen die
Missstände auf heftige Kritik. Samuel Mago hat nachgefragt, wie es
nun weitergehen soll und wie der fehlenden Inklusion in Österreich
gegengesteuert werden kann.

Das Erlernen der Gebärdensprache

Gehörlose Geflüchtete kämpfen neben Sprachbarrieren und unsicheren
Zukunftsperspektiven oft auch gegen Isolation. In den wenigsten Orten
Österreichs gibt es für diese Bevölkerungsgruppe adäquate
Bildungsangebote. Deshalb beschloss das Wiener
Gehörlosen-Schulungszentrum „equalizent“, ein Angebot für diese
Menschen zu schaffen. Seit Jänner 2016 können gehörlose Menschen mit
Migrationsbiografie Kurse besuchen, in denen sie die Österreichische
Gebärdensprache sowie die deutsche Schriftsprache erlernen können.
Vor allem aber können sie auch mit anderen Gehörlosen in Kontakt
treten. Ein Bericht von Adriana Jurić.

Das Erbe von Erwin Riess

Zeit seines Lebens hat sich der Schriftsteller und Aktivist Erwin
Riess für die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von
Menschen mit Behinderung eingesetzt. Er kämpfte dafür, dass Menschen
mit Behinderungen als Rechtssubjekt anerkannt werden und so ihr Recht
einklagen können. Das Gesetz als Grundlage für ein selbstbestimmtes
Leben sollte Mitleid in der Gesellschaft für Menschen mit Behinderung
ein Ende setzen. In seinen literarischen Werken sind scharfer Witz
und Gesellschaftskritik zu finden. Am 25. März 2023 ist Erwin Riess
verstorben. Wie es um sein Erbe in Bezug auf die Behindertenbewegung
steht, hat sich Sabina Zwitter angesehen.

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