• 10.05.2023, 14:02:16
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  • OTS0141

Wölbitsch ad Wien Energie: Vertuschungsaktion rund um die Intervention des Bürgermeisters

Wesentliche Fragen zu Mail mit Intervention des Bürgermeisters bleiben weiterhin ungeklärt – Massive Erinnerungslücken und unvollständige Akten

Utl.: Wesentliche Fragen zu Mail mit Intervention des Bürgermeisters
bleiben weiterhin ungeklärt – Massive Erinnerungslücken und
unvollständige Akten =

Wien (OTS) - „Die wesentlichen Fragen rund um die Intervention des
Bürgermeisters in der Causa Wien Energie bleiben weiterhin ungeklärt.
Offensichtlich soll Ludwig weiterhin mit allen Mitteln geschützt
werden. Der SPÖ-Finanzskandal entpuppt sich immer mehr als
Vertuschungsaktion“, so der Klubobmann der Wiener Volkspartei Markus
Wölbitsch angesichts der heutigen Sitzung.

Bekanntlich habe Norbert Pannagl, Leiter der Rechtsabteilung der
Stadtwerke in einem Mail vom 12. Juli 2022 an Gerhard Mörtl,
Dezernatsleiter in der MA 5, folgendes geschrieben: „Wie besprochen,
wird ersucht die vom Bürgermeister gewünschte Ergänzung
(„Freistellung“) vorzubereiten.“

Sowohl Mörtl als auch der im Mail angesprochenen Bürgermeister
konnten mit dieser Formulierung nichts anfangen und flüchteten sich
in ihren Befragungen in Ausreden.

Heute habe sich nun auch der Leiter des Referats Vermögensmanagement
der MA 5, Erich Zach, in Unwissen gehüllt. So habe er völlig
unglaubwürdig behauptet, dass er sich mit diesen Wünschen des
Bürgermeisters weniger befasst bzw. dies nicht mit Dezernatsleiter
Mörtl besprochen habe. Ebenso wurden die heute gestellten Fragen
hinsichtlich fehlender Unterlagen im vorliegenden Elektronischen Akt
nicht substantiell beantwortet.

Auch Norbert Pannagl, der Verfasser des Mails, habe heute
verlautbart, dass er nicht mehr weiß, warum er diese Worte in
Zusammenhang mit dem Bürgermeister gewählt habe. Trotz Nachfragen
blieb er bei dieser mehr als fragwürdigen Version. „Die verbalen
Verrenkungen des Zeugen haben sich äußerst abenteuerlich und skurril
gestaltet und eindrücklich gezeigt, dass hier etwas verschwiegen
werden soll“, so Wölbitsch weiter.

Notkompetenzen wurden zu Unrecht gezogen

Die Vorenthaltung essentieller Unterlagen sowie ein mehr als
peinliches Schauspiel an Ausflüchten und Ungereimtheiten zeige ganz
deutlich, dass man die Verantwortung für diese Causa vom
Bürgermeister weglenken möchte. „Fakt ist, dass der Bürgermeister von
Anfang an involviert und informiert war und somit die Notkompetenzen
zu Unrecht gezogen hat“, so Wölbitsch abschließend.

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