• 18.04.2023, 11:56:52
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Kaineder: E-Fuel Träumerei der Kanzlerpartei gefährdet österreichische Automobilindustrie

Diese ist längst am Weg zur E-Transformation

Utl.: Diese ist längst am Weg zur E-Transformation =

Linz (OTS) - Bundeskanzler Karl Nehammer besucht heute mit
Landeshauptmann Thomas Stelzer die Baustelle der neuen
Elektroantriebsproduktion im BMW-Werk in Steyr. Schon im Vorfeld des
Besuchs luden Nehammer und Stelzer mit der Parole ein, sich
anzuschauen, wie Klimaschutz ohne Verbote funktionieren könnte. Ein
Slogan, der sich aber nur auf die von Nehammer und Stelzer in den
vergangenen Wochen ventilierten Aussagen zur E-Fuels-Diskussion
beziehen kann. Umso verwunderlicher ist daher, warum die beiden
ausgerechnet das BMW-Werk in Steyr besuchen das sich in einem 1
Milliarde schweren Transformationsprozess hin zu E-Mobilität
befindet. Schon 2025 sollen in Steyr 600.000 Elektroantriebe vom Band
laufen. Bereits jetzt ist mehr als ein Drittel der Belegschaft im
BMW-Entwicklungszentrum mit E-Mobilität beschäftigt. Im
Ö1-Morgenjournal ließ der Werksleiter des BMW-Werks in Steyr Klaus
von Moltke wissen, dass E-Autos ein wesentlicher Baustein der Zukunft
seien und BMW nicht an E-Fuels forscht. Man setze klar auf den
Elektroantrieb, sein Wirkungsgrad sei sensationell und er würde den
Verbrennungsmotor in puncto Leistungsfähigkeit noch in diesem
Jahrzehnt überholen. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler
besuchte kürzlich Steyr Automotive, die für das schwedische
Automobilunternehmen Volta Trucks jährlich 14.000 Elektrolastwägen in
Steyr produzieren werden. Steyr entwickelt sich damit zur
österreichischen Hauptstadt der Elektromobilität.

„Während die ÖVP in ihrem alten Denken am Verbrenner setzt, hat sich
die österreichische Automobilindustrie längst auf den Weg zur
Transformation gemacht. Wer die Tausenden Arbeitsplätze in diesem
Sektor in Oberösterreich stärken möchte, müsste die Industrie auf
diesem Weg unterstützen, denn keine der namhaften Automarken setzt
auf E-Fuels oder andere Verbrennertechnologien im PKW-Bau. Nur die
ÖVP verharrte bisher noch in einer Verbrenner-Nostalgie – zum Schaden
der österreichischen Wirtschaft. Statt unter dem Schlagwort der
Energieoffenheit Treueschwüre auf den ineffizienten Verbrennungsmotor
abzuholen und der Bevölkerung die Segnungen der E-Fuels vorzugaukeln,
sollten beide ÖVP-Spitzen die Fakten aus Steyr mitnehmen. Die
Industrie braucht jetzt Technologieklarheit um den Weg der
Transformation flott und umfassend gehen zu können. Insofern hoffe
ich, dass der heutige Besuch von Nehammer und Stelzer im BMW-Werk in
Steyr augenöffnend für sie sein wird und den E-Fuel Träumereien ein
Ende setzt“, so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

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