- 18.04.2023, 11:18:13
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„Dok 1: Ich kann nicht anders – Leben unter Zwang“ mit Hanno Settele am 19. April in ORF 1
Danach: „Brennpunkt Österreich: Die große Mietmisere“ und „Dok 1: Viel verbautes Österreich“
Utl.: Danach: „Brennpunkt Österreich: Die große Mietmisere“ und „Dok
1: Viel verbautes Österreich“ =
Wien (OTS) - Geschätzte 180.000 Menschen leiden in Österreich an
einer oder mehreren Zwangsstörungen. Hanno Settele widmet sich in
„Dok 1: Ich kann nicht anders – Leben unter Zwang“ am Mittwoch, dem
19. April 2023, um 20.15 Uhr in ORF 1 diesen Zwängen, den daraus
resultierenden Belastungen und den Therapiemöglichkeiten.
Anschließend um 21.05 Uhr geht es in „Brennpunkt Österreich: Die
große Mietmisere“ um explodierende Mietkosten und überteuerte
Wohnungen. Die Dokumentation begleitet Menschen, für die die in den
vergangenen Jahren gestiegenen Wohnkosten existenzbedrohend geworden
sind. Um 21.55 Uhr geht Hanno Settele in „Dok 1: Viel verbautes
Österreich“ dem Kampf um Grund und Boden nach.
„Dok 1: Ich kann nicht anders – Leben unter Zwang“ mit Hanno Settele
um 20.15 Uhr
Sie ordnen, putzen, kontrollieren und sammeln im Übermaß. Sie haben
quälende Gedanken von aggressiven Handlungen, die sie aber nie
umsetzen werden. Sie versuchen ihre Rituale und Qualen zu
verheimlichen und belasten damit Freunde und Familie. Sie sind kaum
noch arbeitsfähig und schleppen sich durch den Alltag. Geschätzte
180.000 Menschen leiden in Österreich an einer oder mehreren
Zwangsstörungen. Hanno Settele fragt in „Dok 1: Ich kann nicht anders
– Leben unter Zwang“ nach, welche Zwänge es gibt, wie sie den Alltag
der Patientinnen und Patienten belasten und welche
Therapiemöglichkeiten in Österreich verfügbar sind. Begleitet wird er
dabei von Professor Hans Reinecker.
„Brennpunkt Österreich: Die große Mietmisere“ um 21.05 Uhr
Ein überlebenswichtiges Grundbedürfnis wird zum unleistbaren Luxus:
„Brennpunkt Österreich: Die große Mietmisere“ von Julia Hammerl und
Florian Höllerl, produziert von der Wiener Filmproduktion neulandfilm
& medien, zeigt Menschen, die versuchen weiterzukämpfen, solange es
irgendwie geht, und Menschen, die resignieren oder protestieren, um
die herrschenden Zustände zu verändern. Pensionistin Christine ist
geschieden und infolge ihrer niedrigen Pension auf die finanzielle
Hilfe ihrer Kinder angewiesen. Ihre Wohnung ist schon seit zwei
Jahren zu teuer, doch passende Alternativen gibt es bislang kaum.
Alleinerzieherin Margot ist selbständig und hat zwei Jobs – als
Trainerin und als Online-Beraterin für Verkaufsangestellte. Seit der
Trennung von ihrem Partner sitzt sie in einer zu großen und zu teuren
Wohnung fest, einen Umzug kann sie sich aber auch nicht leisten.
Sandra ist wohnungslos und im Lobmayerhof, einer sozialen
Wohneinrichtung für Frauen in Wien, einquartiert. Sie schildert, wie
schnell es gehen kann, auf der Straße zu landen. In Innsbruck sind
die Wohnpreise die höchsten in ganz Österreich. Studierende bezahlen
rund 700 Euro für ein WG-Zimmer. Viele von ihnen kritisieren diese
Entwicklung und weisen auf den hohen Leerstand bei Innsbrucker
Wohnungen hin. Richard Menapace ist Wohnhausbesitzer und zugleich
auch Verwalter. Er schildert, wie hoch der Kostendruck auch auf der
Eigentümerseite ist: 20 Prozent höhere Baukosten, gestiegene
Kommunalabgaben, teure Sanierungen und Steuern, die Mieter/innen und
Vermieter/innen treffen. Und in Wien kämpfen Aktivistinnen und
Aktivisten gegen Leerstand, Zwangsräumungen und Strategien, um
vermietete Wohngebäude freizubekommen.
„Dok 1: Viel verbautes Österreich“ mit Hanno Settele um 21.55 Uhr
In „Dok 1: Viel verbautes Österreich“ geht es um den Kampf um Grund
und Boden und das heiße Eisen Flächenwidmung. Jeden Tag werden in
Österreich knapp zwölf Hektar Boden verbaut – europaweit ein
Spitzenwert. Hanno Settele folgt der ewig wachsenden Betonspur durch
Österreich und verdeutlicht, wie komplex die Herausforderungen rund
um Bodenverbrauch und Schaffung von neuem Wohnraum und neuen
Arbeitsplätzen sind, aber auch, dass nicht jeder Quadratmeter
Grünland verloren sein muss.
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