- 14.04.2023, 11:01:06
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„Heimat Fremde Heimat“: Pausensprache Deutsch und eine Menschenrechtsexpertise aus Südtirol
Außerdem am 16. April um 13.30 Uhr in ORF 2: „Weitblicke“ mit Herbert Grönemeyer
Utl.: Außerdem am 16. April um 13.30 Uhr in ORF 2: „Weitblicke“ mit
Herbert Grönemeyer =
Wien (OTS) - Marin Berlakovich präsentiert das ORF-Magazin „Heimat
Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 16. April 2023, um 13.30 Uhr in ORF 2
mit folgenden Beiträgen:
Pausensprache Deutsch
Bereits seit einigen Jahren kommt die Diskussion rund um Deutsch als
einzige Pausensprache immer wieder auf. Laut dem Staatsvertrag von
St. Germain, der in Österreich im Verfassungsrang steht, ist die
Garantie eines freien Sprachgebrauchs jenseits von Ämtern eigentlich
gesichert. Nichtsdestotrotz sorgt die schwarz-blaue Landesregierung
in Niederösterreich neuerdings mit einem Vorstoß zur Förderung des
Deutschen in Pausen und im Schulhof für Proteste. Durch ein
Schlupfloch soll etwa die Schulautonomie dafür genutzt werden, diese
Idee umzusetzen. Schülerinnen und Schüler auf zweisprachigen
Gymnasien, die Bundesschülervertretung und auch
Verfassungsjuristinnen und -juristen schlagen Alarm. Eine Reportage
von Samuel Mago und Sabina Zwitter.
Menschenrechtsexpertise aus Südtirol
Im Rahmen des „Heimat Fremde Heimat“-Medienprojekts „Interkulturelle
CLAUS-Tandems“ haben junge Journalistinnen und Journalisten aus den
Reihen der österreichischen Volksgruppen gemeinsam mit Redakteurinnen
und Redakteuren der ORF-Minderheitenredaktion Südtirol besucht.
Innerhalb von zwei Tagen wurde in zahlreichen Gesprächen der Frage
nachgegangen, inwieweit Südtirol in Menschenrechtsfragen
Vorbildcharakter hat. Im Interview mit dem Südtiroler Landeshauptmann
Arno Kompatscher, mit Wissenschafterinnen und Wissenschaftern des
Forschungszentrums Eurac Research und der Gesellschaft für bedrohte
Völker in Bozen erkundeten die Journalistinnen und Journalisten die
Südtiroler Autonomie, den europäischen Minderheitenschutz und die
Situation der Bozner Sinti. Ein Bericht von Adriana Jurić, Samuel
Mago und Sabina Zwitter.
„Weitblicke“ mit Herbert Grönemeyer
Der Musiker Herbert Grönemeyer wird von Menschen aus
unterschiedlichen Gesinnungslagern respektiert. Seine Haltung für
Menschenrechte, etwa das Recht auf Flucht, ist getragen vom
Verständnis für den Menschen mit seinen guten und schlechten Seiten.
Im Interview für die „Heimat Fremde Heimat“-Sendereihe „Weitblicke“
erklärt Herbert Grönemeyer, dass sein Einsatz für jene, die von zu
Hause flüchten, in seiner eigenen Familiengeschichte begründet ist.
Diese Empathie ist auch der Hauptpfeiler in Grönemeyers neuem Album
„Das ist los“. Sabina Zwitter hat den Künstler getroffen.
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