- 30.03.2023, 14:04:40
- /
- OTS0159
Kaineder: Die Schwarz-Blaue Windkraftblockade hält an: Ein paar neue Windräder an alten Standorten sind kein Windkraftausbau
Schwarz-Blau belässt damit das Industriebundesland mit dem größten Grünstrombedarf in teuren fossilen Ketten
Utl.: Schwarz-Blau belässt damit das Industriebundesland mit dem
größten Grünstrombedarf in teuren fossilen Ketten =
Linz (OTS) - „Die Voest beschießt, schon in drei Jahren den ersten
Elektro-Stahlofen zu bauen. Alleine dafür würde die Stromproduktion
von 60 Windrädern benötigt und bis 2035 will die Voest die Kapazität
verdoppeln. Aber die schwarz-Blaue Landeskoalition will erst in den
nächsten sieben Jahren 12 neue Windräder errichten. Bei diesem Tempo
würde der Voest erst in 600 Jahren die gesamt benötigte Menge an
Grünem Strom aus OÖ zur Verfügung stehen. Das zeigt, wie wenig ernst
die Koalition den Bedarf der Industrie an Grünen Strom nimmt“,
reagiert der Grüne Landessprecher LR Stefan Kaineder auf die heutigen
Ankündigungen.
Von Ausbau zu sprechen und keinen einzigen neuen Windkraftstandort zu
planen, geht nicht zusammen. „Die Blockierer-Fraktion rund um FP Chef
Haimbuchner hat sich wieder durchsetzt. Sie diktiert der ÖVP eine
Ausbausperre für diese Stromtechnologie und gemeinsam belässt man
damit das Industriebundesland mit dem größten Grünstrombedarf in
teuren fossilen Ketten. Dies ist ein massiver Schaden für den
Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Der Druck steigt, bei der
Energiewende endlich zu liefern, aber die ÖVP kann oder will sich aus
dem blauen Klammergriff nicht lösen“,
Dass eine angekündigte Energieoffensive einen Photovoltaik-Ausbau
umfassen muss, ist klar. Aber neue Windparks auszuschließen und nur
bestehende ausbauen zu wollen, ist keine Windkraft-Offensive. „Es ist
die bekannte von der FPÖ geschriebene Formel der Verweigerung. Nicht
umsonst hat FP Chef Haimbuchner gerade ebene die entsprechenden
Pflöcke eingeschlagen und damit die Richtung für die heutige
Präsentation vorgegeben. Die ÖVP lässt ihn gewähren und nickt diese
Blockade ab. Eine Blockade, die die Energiewende in Oberösterreich so
quälend langsam macht“, betont Kaineder.
Der neue Chef der Energie AG hat auf die Frage nach der Windkraft
völlig richtig erkannt, dass die Energiewende beschleunigt werden und
der Ausbau der erneuerbaren Energie alle Energieträger umfassen muss.
„Die Energiewende wird in der Landschaft sichtbar sein. Seinen Worten
stimme ich hundertprozentig zu. Der Verzicht auf neue Windparks kann
damit aber nicht gemeint sein. Schwarz-Blau hat offenbar Klartext
gesprochen, was an Plänen akzeptabel ist und was nicht. Die Windkraft
weiterhin derart zu ignorieren, weil eine Fraktion das will, ist ein
riesiger Schaden und lässt die Energiewende weiter auf schwarz-blauen
Pfaden dahindümpeln“, betont Kaineder.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRO






