- 22.03.2023, 12:48:52
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VP-Mahrer/Trittner ad Brunnenmarkt: Hinschauen statt wegschauen oder schönreden
Vielfalt fördern – Abschottung und gescheiterte Integrationspolitik ansprechen
Utl.: Vielfalt fördern – Abschottung und gescheiterte
Integrationspolitik ansprechen =
Wien (OTS) - In den letzten Jahrzehnten habe sich am Brunnenmarkt
alles verändert. War er früher ein Zentrum Wiener Marktkultur, ist er
heute eine Verdichtung ethnischer Communities. Zuwanderer schotten
sich in Wien zunehmend von der Mehrheitsgesellschaft ab und bauen
Parallelwelten auf, um ihre Kultur ungestört weiterzuleben. Das ist
das Gegenteil von Integration. Das ist nicht, wie es linke
Meinungseliten bezeichnen, eine Bereicherung oder eine friedliche
Verdichtung. Die Verdichtung ist eine bewusste Abschottung.
„Man kann aktuell am Brunnenmarkt nicht von einer bereichernden
kulturellen Vielfalt sprechen, wenn in Österreich, in Wien,
österreichische Kultur nicht mehr vorhanden ist. Der Brunnenmarkt hat
sich vom Wiener Wahrzeichen zu einem Sinnbild gescheiterter
Integration entwickelt“, so der Landesparteiobmann der Wiener
Volkspartei, Stadtrat Karl Mahrer.
Der Brunnenmarkt ist mittlerweile eine abgeschottete Community und
eine daraus resultierende Unsicherheitszone. Das zeigt auch die
Kriminalitätsstatistik deutlich. In Ottakring gab es im Jahr 2021 im
Vergleich zum Jahr 2020 rund 55% mehr Sexualstraftaten. "Viele
Menschen - vor allem Frauen - fühlen sich im Brunnenviertel und bis
zur U6 Josefstädter Straße nicht mehr wohl und nicht mehr sicher.
Polizeieinsätze, Drogenhandel, Drogenkonsum, zunehmend
sanierungsbedürftige Wohnhäuser und Vermüllung des öffentlichen Raums
stehen hier an der Tagesordnung“, so der Bezirksparteiobmann der
Volkspartei Ottakring, Stefan Trittner.
Marktamt und Stadt Wien ignorieren Probleme
„Uns als Wiener Volkspartei ist es wichtig, Probleme in Wien
anzusprechen, auch wenn dies der linken Meinungselite nicht gefällt.
Wir sprechen Probleme an, weil es Aufgabe der Politik ist, die
Meinung der Menschen zu vertreten und Lösungen anzubieten. Wir
vertreten die oft schweigende Mitte der Gesellschaft, die mit den
Entwicklungen in Wien, vor allem mit der voranschreitenden
Abschottung von Zuwanderern, dem Entstehen von No-Go-Areas und
Unsicherheitszonen nicht einverstanden ist. Dieser Teil der
Gesellschaft wünscht sich von der Politik Verbesserungen und nicht
das Wegschauen oder Wegreden von Problemen“, so Mahrer.
„Gespräche sowohl mit Geschäftsleuten als auch mit betroffenen
Anrainerinnen und Anrainern zeigen, dass weder die Stadt, das
Marktamt noch der Bezirk diese Probleme, die rund um den Brunnenmarkt
entstehen, ernst nehmen“, so Trittner weiter.
Balance durch Anreize – Förderung für regionale Marktstände
Die Wiener Volkspartei begrüße Diversität, aber in Form einer guten
Mischung aus allen Welten. „Wir fordern ein Anreizsystem für
heimische Landwirte und regionale Produzenten, damit auch diese
wieder am Markt einen Stand öffnen und damit eine Balance für alle
geschaffen wird. Lokale heimische Produzenten sind vom Brunnenmarkt
verschwunden und das Stadtbild hat sich dort massiv verändert. Dafür
müssen das Marktamt sowie die Stadt Wien sorgen und nicht wegschauen
oder die Situation schönreden“, so Mahrer abschließend.
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