- 11.03.2023, 14:07:23
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Hergovich/Schroll: 300.000 EVN-Kundinnen und Kunden brauchen Sicherheit
Transparenz und Abschalte-Stopp für Optima-Klassik-Kundinnen und Kunden des Landesenergieversorgers gefordert
Utl.: Transparenz und Abschalte-Stopp für Optima-Klassik-Kundinnen
und Kunden des Landesenergieversorgers gefordert =
St. Pölten (OTS) - Die EVN wird die Optima-Klassik-Verträge für Strom
und Gas kündigen. Etwa 40 Prozent aller Kundinnen und Kunden sind
betroffen. “Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher
erwarten sich von der Landesregierung und dem Landesenergieversorger
EVN Sicherheit und Transparenz. 300.000 Kundinnen und Kunden brauchen
einen Rettungsschirm. Niemand darf jetzt vom Strom- oder Gasnetz
abgeschaltet werden. Die EVN muss die Versorgungssicherheit für
300.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher garantieren”,
sagt Sven Hergovich, der designierte SPÖ-Vorsitzende in
Niederösterreich. “Die Kundinnen und Kunden erwarten sich Transparenz
über die künftige Preisgestaltung. Hier muss die EVN rasch liefern.
Auf Floating-Tarif darf die EVN jedenfalls nicht setzen. Denn
Floating bedeutet, dass sich die Preise je nach Börsenentwicklung
laufend verändern. Eine Privatisierung des Risikos und damit eine
Abwälzung der Kosten auf die Niederösterreicherinnen und
Niederösterreicher lehne ich ab. Für uns ist es eines der wichtigsten
Anliegen, mit einem Energiepreis-Stopp sicherzustellen, dass sich
alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher auch in Zukunft
Energie leisten können. Das muss die Landesregierung sicherstellen”,
schließt Hergovich.
“Die EVN versucht ihr juristisches Risiko, dass die Preiserhöhungen
womöglich nicht legal sind, auf die Kundinnen und Kunden abzuwälzen,
indem sie die Verträge kündigt. Von der EVN fordere ich volle
Transparenz, Offenlegung der Kalkulationen und eine externe neutrale
unabhängige Beurteilung – die Sorgen meiner Landsleute sind groß und
daher sollte das Abschaltmoratorium, das mit 31. März abläuft bis
Jahresende verlängert werden! Ich frage mich, wo da die
Bundesregierung und die Wettbewerbsbehörden sind?”, sagt Alois
Schroll, der Energiesprecher der SPÖ. “Die Bundesregierung treibt mit
ihrer Politik die Inflation immer weiter in die Höhe. Bis heute haben
sie kein einziges Problem gelöst. Die SPÖ fordert seit Monaten ein
vorübergehendes Aussetzen des Merit-Order-Prinzips, um die
Preislawine zu stoppen. Nur ein Markteingriff kann die Kundinnen und
Kunden schützen”, sagt Schroll. „Die Rechtsunsicherheit im
Energiebereich darf nicht auf dem Rücken der Haushalte und der
Wirtschaft sowie der Industrie abgeladen werden, auch die
Energieunternehmen müssen klare Spielregeln erhalten, wie eine
funktionierende Energieversorgung zu erfolgen hat“, schließt Alois
Schroll.
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