• 10.03.2023, 12:01:58
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  • OTS0081

„Hohes Haus“ über die Kriegsfolgen für die Landwirtschaft und Kostenersatz bei Freispruch

Am 12. März um 12.00 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 12. März um 12.00 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Rebekka Salzer präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin
„Hohes Haus“ am Sonntag, dem 12. März 2023, um 12.00 Uhr in ORF 2 mit
folgenden Themen:

Kriegsfolgen für die Landwirtschaft

Seit mehr als einem Jahr führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die
Auswirkungen sind global. Das gilt auch für den Nahrungsmittel- und
Agrarsektor. Die Ukraine ist einer der größten Produzenten für
Getreide, Mais und Ölsaaten. Aufgrund der kriegsbedingten
Zerstörungen, dem Ausfall von Anbau und Handel und der steigenden
Preise für Energie und Treibstoff ist der Export der Ukraine massiv
eingebrochen. Diese Entwicklungen bleiben auch im österreichischen
Einzelhandel nicht folgenlos. Teure Lebensmittel tragen wesentlich
zur hohen Inflation bei, die jeder Kunde spürt. Die Bauern stöhnen
wegen der hohen Kosten für Dünger, Energie und Futtermittel.

Gast im Studio bei Rebekka Salzer ist Landwirtschaftsminister Norbert
Totschnig, ÖVP.

Gleich und gleicher

„Gleiche Rechte, gleiche Chancen, gleiche Würde!“ Das ist was sich
Frauen wünschen und wozu sich auch Politiker gerne bekennen, vor
allem alljährlich am 8. März, wenn Frauentag ist. Doch von der
Gleichstellung der Geschlechter in allen gesellschaftlichen Bereichen
ist man noch weit entfernt. Eine Zahl veranschaulicht das besonders:
Im Schnitt verdienen Frauen für die gleiche Arbeit noch immer 19
Prozent weniger als Männer. Damit liegt Österreich in Sachen
Einkommensschere im EU-Vergleich am unteren Ende der Skala. Ein
Bericht von Marcus Blecha.

Kostenersatz bei Freispruch

Wird ein Angeklagter vor Gericht freigesprochen, wie jüngst
Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, so hat er keinen Anspruch auf
Ersatz seiner Verteidigungskosten. Warum jemand, der zu Unrecht
Angeklagter in einem Strafverfahren ist, auf seinen – manchmal
wirtschaftlich ruinösen – Kosten sitzen bleibt, ist schwer
nachvollziehbar. Umso weniger, als im Zivilprozess der Gesetzgeber
dem obsiegenden Teil einen angemessenen Kostenersatz zuerkennt. Laut
Regierungsprogramm will man hier Abhilfe schaffen, doch die
Verhandlungen stocken. Claus Bruckmann berichtet.

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