- 07.03.2023, 15:01:40
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- OTS0164
Ausbau der Bildungszusammenarbeit mit den zentraleuropäischen Nachbarländern
Neues „Memorandum of Understanding on Central European Cooperation in Education and Training (CECE)“ wird mit der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn unterzeichnet.
Utl.: Neues „Memorandum of Understanding on Central European
Cooperation in Education and Training (CECE)“ wird mit der
Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn unterzeichnet. =
Wien/Brüssel (OTS) - CECE fördert die regionale Zusammenarbeit und
den Austausch bewährter Verfahren zwischen den beteiligten
Bildungssystemen und bringt dadurch auch zusätzliche Impulse für
nationale Reformen.
Auf ursprüngliche Initiative Österreichs kooperieren die fünf
Nachbarländer im Bildungsbereich bereits seit 1997. Die Kooperation
wurde auf organisatorischer und inhaltlicher Ebene durch bisher drei
Joint Memoranda of Understanding von 2004, 2007 und 2012 geregelt.
Zur Fortführung der Kooperation wird am 7. März 2023 das bereits
vierte Memorandum zwischen den beteiligten Bildungsministerien
unterzeichnet.
Bundesminister Martin Polaschek: „Es ist mir ein wichtiges Anliegen,
die partnerschaftliche Zusammenarbeit auch während der kommenden
Jahre fortzusetzen. Bildung ist die beste Investition in die Zukunft
der Region. Wir wollen junge Menschen dazu befähigen, am
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilzuhaben und die
Zukunft Europas und der Region mitzugestalten. Regionale
Zusammenarbeit spielt auch vor dem Hintergrund der aktuellen
Herausforderungen und Krisen eine wichtige Rolle, um gemeinsam
voranzukommen.“
Entsprechend dem neuen Memorandum, soll sich der regionale Austausch
künftig auf den EU-Bereich (Arbeitsprogramme der Präsidentschaften,
strategischer Rahmen der europäischen Bildungszusammenarbeit,
Erasmus+ etc.) und die Nachhaltigkeitsziele der UN konzentrieren.
Mögliche Kooperationsthemen betreffen somit Kernaspekte des
Europäischen Bildungsraums wie digitale Bildung und Kompetenzen für
den grünen Wandel, die Attraktivierung des Lehrer/innenberufs sowie
Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung.
Das BMBWF übernimmt im Jahr 2023 den informellen Vorsitz der
regionalen Initiative und wird die Partnerländer im Herbst zu einem
Treffen auf Ebene der Generaldirektor/innen nach Wien einladen.
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