• 24.02.2023, 18:05:11
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Wien: Bundesregierung betet in Barbara-Kirche für Frieden in Ukraine

Bundeskanzler Nehammer gedenkt am Jahrestag des Kriegsbeginns derer, "die ermordet, schwer verletzt und traumatisiert sind, die jetzt gerade angegriffen werden" - Würdigung der Widerstandskraft der Ukraine und des "Friedensprojekts" EU

Utl.: Bundeskanzler Nehammer gedenkt am Jahrestag des Kriegsbeginns
derer, "die ermordet, schwer verletzt und traumatisiert sind,
die jetzt gerade angegriffen werden" - Würdigung der
Widerstandskraft der Ukraine und des "Friedensprojekts" EU =

Wien (KAP) - Österreichs Bundesregierung mit Bundeskanzler Karl
Nehammer an der Spitze hat am Freitagnachmittag zum Gedenken am
Jahrestag des Angriffs Russlands auf die Ukraine die ukrainische
griechisch-katholische Zentralpfarre St. Barbara in der Wiener
Innenstadt besucht. Der Einladung des ukrainischen Botschafters in
Österreich, Wassyl Chymynez, waren auch Vertreter der
Oppositionsparteien, EU-Kommissar Johannes Hahn, sowie Botschafter
zahlreicher Länder gefolgt. Auch Parlamentarier aus der Ukraine waren
zu dem Gebet gekommen.

Neben dem Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Pedro Lopez
Quintana, war vonseiten der Kirchen u.a. der orthodoxe Metropolit
Arsenios (Kardamakis) ebenfalls anwesend. Da viele Ukrainer
orthodoxen Glaubens sind, begaben sich die Teilnehmer im Anschluss an
das Gebet in einem Schweigemarsch zur nahe gelegenen
griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale zur Heiligen
Dreifaltigkeit, wo ebenfalls Kerzen entzündet und stille Gebete
verrichtet wurden. "Eine Kirche ist ein guter Platz, sich an all das
zu erinnern, zu besinnen, für die, die gläubig sind, zu beten", sagte
Nehammer.

In Österreich gebe es eine "wahrhaft starke Stimme für die Ukraine",
stellte der Bundeskanzler in einer kurzen Ansprache fest. Sichtbar
sei dies an der Bundesregierung, an den Bürgermeistern und Gemeinden
sowie an den im Land Lebenden. Der "Verursacher des Krieges" habe
daran gezweifelt, dass die EU zur Einheit fähig sei. Der "Glaube an
das, was die Europäische Union und was das große Friedensprojekt
tatsächlich ausmacht", zeitige jedoch Wirkung - "nach wie vor", so
der Kanzler. Den Menschen in der Ukraine versicherte er die Nähe der
Menschen in Österreich: "Wir haben eine lange Geschichte gemeinsam
und wir werden immer an ihrer Seite stehen."

Das vergangene Jahr seit Kriegsbeginn hat nach den Worten Nehammers
gezeigt, "wie widerstandsfähig, wie heldenhaft und heldinnenhaft die
Ukraine verteidigt wird". An der Ukraine könne man sehen, "dass
Glaube an sich, an sein Land, an sein Volk, an die Menschen, die
einem wichtig und nahe sind, viel bewegen kann".

Gleichzeitig erinnerte der Bundeskanzler auch an alle Opfer des
Krieges. Viele seien ermordet, schwer verletzt oder traumatisiert
worden, und viele würden "jetzt gerade angegriffen und bombardiert".
Weiters gedachte Nehammer auch all jener, "die um ihren Glauben, um
ihr eigenes Leben und um ihren Glauben an die Zukunft der Ukraine
ringen".

Lesen Sie den vollständigen Beitrag unter:
www.kathpress.at/goto/meldung/2238820/

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