• 20.02.2023, 12:19:07
  • /
  • OTS0091

B 123 Donaubrücke Mauthausen

Radar ab März für eine längere Brückenbefahrbarkeit

Utl.: Radar ab März für eine längere Brückenbefahrbarkeit =

St. Pölten (OTS) - Ab 1. März wird auf der Mauthausener Donaubrücke
das seit Mai 2022 verordnete Tempolimit von 30 km/h mittels
Radargerät kontrolliert. Notwendig machen das der schlechte Zustand
der Tragwerkskonstruktion und die fehlende Bereitschaft der
Verkehrsteilnehmer, die geltende Geschwindigkeitsbeschränkung
einzuhalten.

„Auch uns wäre es lieber gewesen, wenn die Montage eines Radargeräts
nicht notwendig geworden wäre. Um die Befahrbarkeit der Brücke zu
erhalten, muss aber die maximale Geschwindigkeit von 30 km/h
sichergestellt werden, daher wird jetzt eine Radarüberwachung mit
fixen Geräten installiert“, sind sich die beiden
Landesstraßenverwaltungen einig.

Das Radargerät wird Ende Februar auf der oberösterreichischen Seite
installiert und mittels „Probeblitzungen“ (ohne Strafverfügung)
kalibriert. Ab 1. März wird das Radar scharf geschaltet und
Schnellfahrer aus beiden Richtungen werden geblitzt. Die
Strafverfügungen werden von der Bezirkshauptmannschaft Perg
ausgestellt.

Ziel der Tempo-Kontrolle ist die notwendige Einhaltung der seit Mai
2022 bestehenden und mittels LED-Tafeln an beiden Brückenportalen
angekündigte Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Brücke. Durch das
Tempolimit und die daraus resultierende Vereinheitlichung der
Geschwindigkeit werden die problematischen dynamischen Belastungen
des Brückentragwerks reduziert. Das Tempolimit und dessen Überwachung
haben nur ein einziges Ziel: Die sichere Befahrbarkeit der
bestehenden Brücke für die Verkehrsteilnehmer so lange zu erhalten,
bis die neue Donaubrücke Mauthausen etwa 700 Meter stromabwärts für
den Verkehr freigegeben ist. Ein Baubeginn wird vorbehaltlich des
Verlaufs der Genehmigungsverfahren und Grundeinlösen für Ende 2024
angestrebt.

Abseits des Tempolimits werden von den Straßenverwaltungen der beiden
Länder keine Mühen gescheut, um die bestehende Brücke bis zur Ablöse
durch die neue Brücke bestmöglich zu erhalten: Ein dichtes Intervall
bei der Kontrolle der Schadstellenveränderung gewährleistet die
Sicherheit des Verkehrsstroms. Die inzwischen beinahe jährlichen
punktuellen Sanierungen der bestehenden Konstruktion versuchen die
Brücke bestmöglich zu ertüchtigen und das Fortschreiten der
Korrosionsschäden hintanzuhalten. Ein besonders wichtiger Punkt ist
die Reduktion der dynamischen Belastung – also die Schwingungen der
Brückenkonstruktion. Hier sind eine Verringerung und
Vereinheitlichung der Geschwindigkeit ein wirkungsvolles Mittel.
Leider hat dieses Maßnahmen-Gesamtpaket nur eine aufschiebende
Wirkung. Die Verschlechterung des Zustandes der bestehenden
Donaubrücke kann nicht dauerhaft aufgehalten werden.

Eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation wird sich erst
nach dem Bau der neuen Donaubrücke Mauthausen einstellen. Bis dahin
zählen jedes Fahrzeug und jeder Stundenkilometer weniger auf der
Brücke. Für die bestehende Donaubrücke Mauthausen gilt als oberstes
Ziel, den Weg über die Donau zu erhalten bis zur Fertigstellung der
neuen Brücke. Weitere Informationen zum Brückenprojekt „Neue
Donaubrücke Mauthausen“ gibt es unter https://donaubruecke.at/

Nähere Informationen beim Amt der NÖ Landesregierung, NÖ
Straßendienst, Gerhard Fichtinger, Telefon 02742/9005-60141, E-Mail
[email protected], bzw. Land Oberösterreich, Daniela
Leitner, Mobil 0664 6007212260, E-Mail [email protected].

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel