- 16.02.2023, 16:35:30
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Wölbitsch ad Wien Energie: Mangelhafte Aufklärung zieht sich weiter
Befragung von Strebl offenbart neuerlich zahlreiche Widersprüche - Weiterhin unklar, warum gesamte Produktion verkauft werden musste
Utl.: Befragung von Strebl offenbart neuerlich zahlreiche
Widersprüche - Weiterhin unklar, warum gesamte Produktion
verkauft werden musste =
Wien (OTS) - „Auch in der zweiten Befragung des heutigen Tages in
Bezug auf den Geschäftsführer der Wien Energie Michael Strebl konnten
sich - wie bereits zuvor bei Peter Weinelt – zahlreiche Widersprüche
nicht aufklären lassen. Die mangelnde Aufklärung dieses Skandals
setzt sich weiter fort“, so Klubobmann Markus Wölbitsch angesichts
der heutigen Befragungen in der Sitzung der U-Kommission zum
SPÖ-Finanzskandal.
Widersprüche bleiben – Kein Notfall
So seien auch in diesem Fall zahlreiche Widersprüche ungelöst
geblieben bzw. wurde wieder sehr viel „Prosa“ betrieben, um von den
wahren Verwerfungen abzulenken. So habe Strebl ausgesagt, dass die
Wien Energie im Juli 2022 einen Akutbedarf von 1,4 Mrd. Euro
berechnet habe. Dieser sei jedoch erst am 13.Juli 2022 den
Stadtwerken übermittelt worden. Und das, obwohl bereits zwischen dem
5. und 7. Juli der konkrete Finanzbedarf im Ausmaß von 2 Mrd. Euro
von Krajcsir und Weinelt definiert wurde und die Stadtwerke zwischen
dem 11. und 12. Juli bereits den Antragsentwurf an die MA 5
übermittelt haben.
Die Wahrnehmungen und Erzählungen passen schlichtweg nicht zueinander
und erwecken somit den Eindruck, dass hier etwas verschleiert werden
soll. Auch der Markt habe es bekanntlich nicht so dramatisch gesehen
wie die handelnden Personen, da es keine Aufforderung zu
Nachzahlungen wie im August gab. Ebenso sei weiterhin seitens Strebl
nicht aufgeklärt worden, warum die gesamte Produktion der Wien
Energie verkauft wurde.
„Es kann nicht sein, dass Vertuschung und Nebelgranaten weiterhin an
der Tagesordnung stehen. Die Aufklärung dieser Causa muss endlich im
Mittelpunkt stehen“, so Wölbitsch abschließend.
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