- 01.02.2023, 13:50:56
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Mag.a Dr.in Verena Ehold ist neue Geschäftsführerin im Umweltbundesamt
Klimawandel ist das größte und realste Risiko für die Zukunft unsere Kinder

Utl.: Klimawandel ist das größte und realste Risiko für die Zukunft
unsere Kinder =
Wien (OTS) - An der Spitze des Umweltbundesamtes steht seit 1.
Februar die 46-jährige Rechtswissenschaftlerin Verena Ehold.
Gemeinsam mit Georg Rebernig komplettiert sie die Geschäftsführung
von Österreichs bedeutendster Expert:innen-Organisation für Umwelt.
„Der Klimawandel ist das größte und realste Risiko für unsere Zukunft
auf diesem Planeten. Es war für mich daher das einzig Richtige, jetzt
meine Zeit und meine Fähigkeiten einzusetzen, um gemeinsam mit den
hochqualifizierten Expert:innen des Umweltbundesamtes für einen
wirksamen Klimaschutz einzusetzen,“ begründet Ehold ihre
Entscheidung, nach 20 Jahren vom Klimaschutzministerium in das
Umweltbundesamt zu wechseln. Die Herausforderungen in den Bereichen
Umwelt und Klima seien zahlreich und groß, so die neue
Geschäftsführerin. „Unsere Welt braucht dringend eine Kurskorrektur –
Umwelt- und Klimaziele liegen seit langem auf dem Tisch. Damit wir
sie effektiv erreichen, brauchen wir ein gezieltes
Umwelt-Controlling,“ so die Juristin, „Das ist eine Stärke des
Umweltbundesamts - wie ein vorausschauender Navigator liefern wir
Informationen, machen auf Chancen und Gefahren aufmerksam und zeigen,
wie wir als Gesellschaft wirksam gegensteuern können.“
Neben Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit liegen Verena Ehold die Themen
Gender Mainstreaming, interkultureller Dialog und Digitalisierung am
Herzen. Dafür will sie sich auch im Umweltbundesamt stark machen.
„Durch das regelmäßige Monitoring von Umweltdaten werden
Veränderungen in der Umwelt sichtbar und die Ergebnisse mit
etablierten Standards und Vorschriften vergleichbar“, so die neue
Geschäftsführerin. „Noch sind wir nicht soweit, aber big
‚environmental‘ data könnte in der Zukunft eine Reihe von Bereichen
in einer derartig umfassenden Analyse vereinen: eine Methode, die
Luft, Wasser und Boden sowie die bebaute Umwelt und sozioökonomische
Daten untersucht. Sie könnte in ein paar Jahren ein wichtiges
Instrument sein, um effektiv dazu beizutragen, die Ziele des EU Green
Deals mittels effizienterem Umweltcontrolling zu erreichen.“
Mit 1. Februar 2023 löst Verena Ehold Monika Mörth ab, die seit 2018
gemeinsam mit Georg Rebernig die Geschäftsführung im Umweltbundesamt
innehatte. „Monika Mörth stand für Transformation und Mut,“ so Ehold
über ihre Vorgängerin. „Sie hat Veränderungen mutig angestoßen und
umgesetzt und war bereit, sich auf Unbekanntes einzulassen und
Risiken einzugehen.
Vor ihrem Antritt als Umweltbundesamt Geschäftsführerin war Ehold
vier Jahre als Leiterin der Abteilung Strahlenschutz im
Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität,
Innovation und Technologie verantwortlich für die Notfallplanung und
Krisenkommunikation. Davor arbeitete sie acht Jahre als Juristin für
Chemikaliensicherheit im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und als
international gefragte Expertin für die Minimierung von chemischen,
biologischen, nuklearen und radiologischen Risiken im Bereich der EU
Entwicklungszusammenarbeit. In Luxemburg verbrachte die EURATOM
Expertin vier Jahre als Österreichische Sachverständige in der EU
Kommission, nachdem sie 2003 als Juristin der Abteilung
Strahlenschutz begonnen hatte.
Die Wiener Neustädterin ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern (10,
12) und wurde 2008 mit dem Bundes-Ehrenzeichen für ehrenamtliches
Engagement im interkulturellen Dialog ausgezeichnet.
Das Umweltbundesamt
Als bedeutendste Expert:innen-Institution für Umwelt in Österreich
und einer der führenden Umweltberater in Europa steht das
Umweltbundesamt für die Transformation von Wirtschaft und
Gesellschaft zur Sicherung nachhaltiger Lebensbedingungen. Die
Expert:innen entwickeln Entscheidungsgrundlagen auf lokaler,
regionaler, europäischer und internationaler Ebene. Das
Umweltbundesamt ist transparent und allparteilich und steht im Dialog
mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und
Zivilgesellschaft.
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