- 01.02.2023, 10:45:12
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1000-mal „Am Schauplatz“: Eine Zeitreise mit Peter Resetarits durch 1.000 Sendungen zwischen Ischgl, Hallstatt und Wien
Am 2. Februar um 21.05 Uhr in ORF 2; ab 0.05 Uhr „Am Schauplatz“ – Die Lange Nacht“ mit zehn Folgen der erfolgreichen ORF-Reihe
Utl.: Am 2. Februar um 21.05 Uhr in ORF 2; ab 0.05 Uhr „Am
Schauplatz“ – Die Lange Nacht“ mit zehn Folgen der
erfolgreichen ORF-Reihe =
Wien (OTS) - Es war im März 1995, als die erste „Am
Schauplatz“-Reportage über die Bildschirme flimmerte. Die Sendung
hieß „Der Hausherr“ und es ging darin um einen Immobilienspekulanten
mit höchst zweifelhaften Methoden. Der Hausherr gab Peter Resetarits
in seiner Luxuslimousine ein Interview. Noch vor der Ausstrahlung
tauchte er unter. Als er wieder auftauchte, klickten die
Handschellen.
Ungerechtigkeiten, Alltagssorgen und Alltagskonflikte: Darum geht es
bei „Am Schauplatz“ bis heute. Oft fliegen die Fetzen, oft fließen
Tränen. Die Idee ist bis heute: Menschen, die in Medien sonst eher
weniger zu Wort kommen, reden zu lassen, Mut zu haben, Bilder und
Szenen unkommentiert zu zeigen, um eine möglichst unverfälschte
Lebensrealität einzufangen. Damit wurde „Am Schauplatz“ zu einer der
meistausgezeichneten Sendungen des ORF.
Am Donnerstag, dem 2. Februar 2023, wird um 21.05 Uhr in ORF 2 die
1.000. Ausgabe ausgestrahlt – ein besonderes Jubiläum. „Am
Schauplatz“-Redakteurinnen und -Redakteure begeben sich auf eine
Zeitreise und erinnern an besondere Geschichten und Momente. Ab 0.05
Uhr folgen in „‚Am Schauplatz‘– Die Lange Nacht“ zehn Folgen der
beliebten ORF-Reihe. Das Interesse des Publikums ist nach 1.000 „Am
Schauplatz“-Folgen jedenfalls größer denn je. 2022 haben im
Jahresschnitt jede Woche mehr als eine halbe Million
Österreicher/innen zugeschaut.
1000-mal „Am Schauplatz“
Reporter Ed Moschitz hat sich wieder in Ischgl umgehört. Der Tiroler
Wintersportort stand am Beginn der Pandemie im Zentrum weltweiter
Kritik. Die „Am Schauplatz“-Reportage über das Tiroler Versagen im
Corona-Krisenmanagement war mit mehr als einer Million Zuschauerinnen
und Zuschauern die erfolgreichste Sendung der Geschichte.„Am
Schauplatz“-Reporterin Nora Zoglauer wiederum war in ganz Österreich
unterwegs und zeigt, wie Millionäre und Spekulanten mit viel Geschick
Gesetze umgehen und an den schönsten Plätzen des Landes ihre
Zweitwohnsitze errichten. Von den Bürgermeistern kommt meist nur
wenig Widerstand.
Die Themenvielfalt bei „Am Schauplatz“ ist groß. Für die
Jubiläumssendung besuchte Reporterin Julia Kovarik das malerische
Hallstatt, wo die Bevölkerung mit Angst auf die neue Reisefreiheit
für chinesische Touristinnen und Touristen reagiert. Beate Haselmayer
zeigt, wie vor 14 Jahren die Bettelei von Kindern für Schlagzeilen
sorgte. Robert Gordon berichtet über das Schicksal von Österreichs
letzten Knechten, und Tiba Marchetti hat nachgefragt, wie es einer
Niederösterreicherin geht, die vor einigen Jahren einen Afrikaner
geheiratet hat und seither in Kenia lebt. Reporterin Kim Kadlec
wiederum ist in einen Wiener Gemeindebau zurückgekehrt und
dokumentiert, wie sich Nachbarschaftsstreitereien an einer
Kinderschaukel entzünden.
„Am Schauplatz“ – Die Lange Nacht
„Der Hausherr“ (1995): Die Premierensendung von Peter Resetarits über
einen kriminellen Hauseigentümer in Wien.
„Dreckarbeit“ (1995): Eine Reportage von Christian Schüller und
Sabine Völz über Klofrauen, Kanalräumer und Straßenkehrer
„Dorf ohne Mütter“ (2004): Eine Reportage von Ed Moschitz über junge
Frauen aus Moldawien, die in österreichischen Haushalten putzen und
für Monate ihrer Familien verlassen müssen.
„Weder Frau noch Mann?“ (2017): Nora Zoglauer begleitete Tobias Huber
und Alex Jürgen über mehrere Monate bei ihrem Kampf um die
Anerkennung eines dritten Geschlechts.
„Kampf im Park“ (2016): Julia Kovarik über die Lebenswelt von jungen
Afghanen und Tschetschenen in Wien.
„China aus Liebe“ (1995): Christian Schüllers und Helmut Opletals
Reportage über die Wienerin Trude Wagner und ihr abenteuerliches
Leben in China, das später auch verfilmt wurde.
„Herz und Hof“ (1999): Peter Liskas Reportage als Urversion des
Fernsehhits „Bauer sucht Frau“.
„Die Welt der Bettler“ (2008): Beate Haselmayers Spurensuche über das
Schicksal von bettelnden Kindern in Wien und Rumänien.
„Der Diener des Herren“ (1998): Christian Schüller und Robert Gordon
begleiten Pornojäger Martin Humer bei seinem Kampf gegen die Unmoral.
„Herren der Wildnis“ (1995): Peter Resetarits und Peter Liska auf
Großwildjagd in Afrika.
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