• 27.01.2023, 12:01:15
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„Orientierung“ zum Holocaust-Gedenktag: Erinnern ohne Zeitzeuginnen und Zeitzeugen?

Am 29. Jänner um 12.30 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 29. Jänner um 12.30 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Sandra Szabo präsentiert im ORF-Religionsmagazin
„Orientierung“ am Sonntag, dem 29. Jänner 2023, um 12.30 Uhr in ORF 2
folgende Beiträge:

Tauziehen um „Synodalen Weg“ in Deutschland

Die große Mehrheit der katholischen Bischöfe Deutschlands will
zukünftig mit gleichberechtigten Laiinnen und Laien
„Grundsatzentscheidungen von überdiözesaner Bedeutung“ in einem
sogenannten „Synodalen Rat“ treffen. Das ist ein zentrales
Reformvorhaben des „Synodalen Weges“ in Deutschland. Doch fünf der 27
Diözesanbischöfe wollen das so nicht akzeptieren und haben im Vatikan
gegen das Vorhaben opponiert, ohne das Wissen ihrer Amtsbrüder. Und
sie bekamen Schützenhilfe. Am Montag wurde ein Brief von
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin sowie von zwei weiteren
zuständigen Kurienkardinälen öffentlich. Die deutschen Bischöfe seien
nicht berechtigt, einen „Synodalen Rat“ ins Leben zu rufen und damit
das Bischofsamt zu schwächen. Auch habe Papst Franziskus das
Schreiben „in forma specifica“ approbiert, heißt es.

Dazu im „Orientierung“-Schaltgespräch: Irme Stetter-Karp, Präsidentin
des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ (ZdK)

Holocaust-Gedenktag: Erinnern ohne Zeitzeuginnen und Zeitzeugen?

Die Vereinten Nationen haben vor 18 Jahren den 27. Jänner als
Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
eingeführt. Doch es gibt immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen,
die aus erster Hand von „damals“ erzählen können. Wie kann ein
künftiges Erinnern ohne lebende Zeitzeuginnen und -zeugen aussehen?
Welche Versuche werden gemacht, um ihre Geschichte auch für
nachkommende Generationen würdig zu bewahren? Die „Orientierung“ hat
im Rahmen des ORF-Programmschwerpunkts zum Internationalen Tag des
Gedenkens an die Opfer des Holocaust (Details unter presse.ORF.at)
die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ im Haus der Geschichte
in Wien besucht und mit einem Forschungsteam an der
Ludwig-Maximilians-Universität München über interaktive
3-D-Zeugnissen von Holocaust-Überlebenden gesprochen. Bericht:
Mariella Kogler und Konstantin Obermayr

Vielfalt leben: Kirchliches Engagement für Transgender

Alexa Michelle und Claudia Marlen sind Transfrauen und leben heute
zusammen in Wien als Paar. Bis dahin war es ein langer Weg. Beide
hatten schon in ihrer Kindheit das Gefühl, „im falschen Körper“ zu
stecken. Gemeinsam engagieren sie sich in der evangelischen Kirche
und suchen Antworten darauf, wie ein christliches Leben als Transfrau
innerhalb einer Kirchengemeinde möglich ist. Bei der evangelischen
Pfarrerin Katharina Payk haben sie Unterstützung und Zuspruch
gefunden. Sie steht der Evangelischen Hochschulgemeinde in Wien vor
und gilt, obwohl es diese Stelle offiziell nicht gibt, als die erste
Ansprechpartnerin für alle Fragen zum Thema Queer innerhalb der
evangelischen Kirche in Österreich. Alle drei fordern von den
christlichen Kirchen eine offene und einladende Haltung gegenüber
transgender und nicht-binären Menschen. Bericht: Thomas Grusch

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