• 23.01.2023, 09:44:53
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  • OTS0041

Rund 100 Gemeinden in NÖ leben eine europäische Städtepartnerschaft

LR Eichtinger: NÖ.Regional hilft beim „Gemeinde-Matching“ für Partnerschaften – Vernetzung bringt Mehrwert für Niederösterreich

Utl.: LR Eichtinger: NÖ.Regional hilft beim „Gemeinde-Matching“ für
Partnerschaften – Vernetzung bringt Mehrwert für
Niederösterreich =

St.Pölten (OTS) - Persönliche Beziehungen, Namensgleichheiten,
wirtschaftliche oder geographische Ähnlichkeiten - Gründe für
Städtepartnerschaften sind vielfältig. Europa-Landesrat Martin
Eichtinger: „Durch formelle aber auch informelle Partnerschaften
werden Gemeinden und Städte international noch besser vernetzt, mit
dem Ziel, unsere Landsleute über beispielsweise Sport- und
Kulturvereinen oder Feuerwehren mit unseren Nachbarn aber auch
europaweit zu vernetzen. Entstehende Kooperationen stärken die
europäische Gemeinschaft, den gegenseitigen Austausch und den
Europäischen Gedanken. Wer noch keine Partnergemeinde hat, dem hilft
NÖ.Regional, unsere EU-Service-Agentur des Landes NÖ, rasch und
unkompliziert bei der Partnersuche.“

Die Stadtgemeinde Pöchlarn plant aktuell beispielsweise ein
Partnerschaftsprojekt mit Tschechien. 1998 kaufte Pöchlarn das
Geburtshaus von Oskar Kokoschka und gestaltete dieses in ein modernes
Kulturzentrum um. Den Besucherinnen und Besuchern wird seit damals
eine Dauerausstellung sowie eine themenbezogene jährlich wechselnde
Sonderausstellung geboten. Mit der geplanten Kooperation mit dem Egon
Schiele Art Centrum in Krumau (Tschechien) bietet sich eine Reihe von
Chancen zur Umsetzung gemeinsamer Aktivitäten an. Kokoschka wie
Schiele gehören zweifellos zu den weltweit bekanntesten Künstlern der
Moderne. Beide wurden in kleinen niederösterreichischen Städten an
der Donau geboren. Niederösterreich und Böhmen (Tschechien), ein
Kulturraum, der später für viele Jahrzehnte durch den Eisernen
Vorhang politisch getrennt war, hatte für beide Künstlern große
Bedeutung. In einem grenzüberschreitenden Projekt soll nun die
gelebte kosmopolitische und humanitäre Haltung Kokoschkas und
Schieles und ihre ausgezeichnete Vernetzung zu Persönlichkeiten aus
Kunst, Wissenschaft und Politik ihrer Zeit erlebbarer gemacht werden.

Bürgermeisterin Barbara Kainz: „Miteinander arbeiten, aneinander
lernen und voneinander profitieren - das ist Ziel dieses Projekts.
Mit einem grenzüberschreitenden Projekt streben wir EU-Förderungen an
und erhöhen unseren Wirkungs- und Wahrnehmungskreis ganz im Sinne des
Europäischen Gedankens des Künstlers und Weltmenschen Oskar
Kokoschka.“

„Viele Gemeinden sind an internationalen Partnerschaften
interessiert. Das hat eine Umfrage der NÖ.Regional zum letzten
Fördercall der EU-Kommission für Städtepartnerschaften und
Städtenetzwerke gezeigt“, so Europa-Landesrat Martin Eichtinger und
weiter: „Europa unterstützt die Vernetzung von Gemeinden und Städten
über die Landesgrenzen hinweg mit entsprechenden EU-Förderungen. Der
nächste Call wird in Kürze erwartet.“

Details unter https://www.noeregional.at/aktuelles/eu-foerdercalls/

Weitere Informationen: Barbara Ziegler, MSc, Leiterin
Öffentlichkeitsarbeit, Mobil: 0676 88 591 321,
[email protected]

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