- 20.01.2023, 13:03:24
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Neues Beatmungsgerät für Neugeborenen-Transfers
LR Eichtinger: Weiterer Meilenstein in der grenzüberschreitenden Kooperation im Rahmen des EU-Projektes „Bridges for Birth” der Initiative Healthacross
Utl.: LR Eichtinger: Weiterer Meilenstein in der
grenzüberschreitenden Kooperation im Rahmen des EU-Projektes
„Bridges for Birth” der Initiative Healthacross =
St.Pölten (OTS) - Durch eine Kooperation zwischen dem Landesklinikum
Hainburg und dem Nationalen Institut für Kinderkrankheiten in
Bratislava ist es zusätzlich möglich, im Notfall Neugeborene auf
Wunsch der Eltern auch nach Bratislava transferieren zu können.
Aufgebaut wurde diese grenzüberschreitende Kooperation im Rahmen des
EU-Projektes „Bridges for Birth” der Initiative Healthacross. Zum
Abschluss des Projekts wurde auch moderne Ausrüstungsgegenstände für
den lokalen Transportinkubator angeschafft.
„Wenn Eltern erfahren, dass der Gesundheitszustand ihres Kindes
weiter abgeklärt und ihr Neugeborenes in einem anderen Krankenhaus
weiterversorgt werden muss, ist die Situation angespannt genug. Es
ist wichtig, dass ein Transfer dann schnell und reibungslos
funktioniert“, betont Landesrat Martin Eichtinger.
Um den Transport zwischen Hainburg und Bratislava für alle
Beteiligten noch sicherer und flexibler gestalten zu können, wurde im
Zuge des EU-Projektes der Transportinkubator des LK Hainburgs
modernisiert. Dazu wurde zum einen ein neues Tragenfahrgestell
angeschafft, auf dem der Transportinkubator (Brutkasten) befestigt
wird. „Die Trage passt in jeden Krankenwagen und steht bei uns vor
Ort zur Verfügung. Damit sind wir unabhängiger und können noch
schneller Patientinnen und Patienten transferieren“, erläutert
Primaria Dr. Seline Rackl, Leiterin der Abteilung Frauenheilkunde und
Geburtshilfe am Landesklinikum Hainburg. Und: „Das Beatmungsgerät
wurde erneuert, das neue Gerät ist auf dem letzten Stand der Technik
und bietet spezielle Möglichkeiten für den Neugeborenen-Transfer“, so
Rackl. Das Gesundheitspersonal ist auf diese Geräte geschult, die
Handhabung ist einfacher.
Die Kosten für die Ausrüstungsgegenstände belaufen sich auf circa
28.000 Euro.
Warum wurde die zusätzliche Möglichkeit geschaffen, Neugeborene auch
nach Bratislava transferieren zu können? Jedes Jahr kommen im
Landesklinikum Hainburg rund 600 Kinder zur Welt. Durch die anwesende
Kinderärztin und die Kooperation mit dem Landesklinikum
Gänserndorf-Mistelbach ist die Erstversorgung und Betreuung der
Neugeborenen in Hainburg durchgehend gewährleistet. Bei Neugeborenen,
bei denen weiterer Abklärungsbedarf besteht, kann es erforderlich
sein, dass sie in einer Schwerpunktkrankenanstalt weiter betreut
werden müssen. Die Kinderabteilung des genannten Landesklinikums
Mistelbach-Gänserndorf liegt 74 Kilometer entfernt. Das
Kinderuniversitätsklinikum in Bratislava liegt im Vergleich dazu nur
16 Kilometer von Hainburg entfernt. Dank des EU-Projektes „Bridges
for Birth“ der Initiative Healthacross können sich Eltern nun auch
dafür entscheiden, ihr Baby nach Bratislava weitertransferieren zu
lassen. Interessant ist diese Auswahlmöglichkeit insbesondere für
jene, die in Grenznähe leben oder slowakische Wurzeln haben, was auf
mehr als ein Drittel der Mütter vom Landesklinikum Hainburg zutrifft.
Das Projekt „Bridges for Birth“ wird im Rahmen des
Kooperationsprogramms INTERREG-V-A SK-AT durchgeführt und wird mit
bis zu 85 Prozent aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung
(EFRE) kofinanziert.
Weitere Informationen: Christine Exl-Haiderer, Bakk., +43 (0) 676 /
812 165 36, [email protected]
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