• 17.01.2023, 09:30:02
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  • OTS0045

Bundesminister Kocher: 22.852 Personen weniger arbeitslos oder in Schulung als vor einem Jahr

Arbeitsmarkt auch im Winter stabil und robust

Utl.: Arbeitsmarkt auch im Winter stabil und robust =

Wien (OTS) - Aktuell sind 387.289 Personen beim AMS arbeitslos oder
in Schulung gemeldet. 317.114 davon sind auf Jobsuche, 70.175
befinden sich in Schulungsmaßnahmen des AMS. „Die Arbeitslosigkeit
bleibt damit stabil auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Im
Vergleich zu Mitte Jänner 2022 sind derzeit 22.852 Personen weniger
arbeitslos oder in Schulung. Diese Entwicklung zeugt von der
derzeitigen Krisenfestigkeit des österreichischen Arbeitsmarkts, wo
aktuell bis auf die üblichen saisonalen Entwicklungen keine negativen
Effekte der konjunkturellen Abschwächung erkennbar sind“, so Arbeits-
und Wirtschaftsminister Martin Kocher zum Status Quo bei der
Arbeitslosigkeit.

Auch der Vergleich mit den Jahren 2020 und 2021 zeichnet nach wie vor
ein sehr positives Bild. Anfang Jänner 2021 lag die Arbeitslosigkeit
inklusive Schulungsteilnehmerinnen und Schulungsteilnehmern um
148.128 Personen über dem aktuellen Niveau. Selbst im
Vergleichszeitraum des Jahres 2020, als es in Österreich noch keine
Corona-bedingten Einschränkungen der Wirtschaft gab, lag die Zahl der
arbeitslosen oder in Schulung befindlichen Personen um 31.453 höher
als derzeit (2020: 418.742 ALSC; 2021: 535.417 ALSC; 2022: 410.141
ALSC).

Die Voranmeldungen zur Kurzarbeit belaufen sich diese Woche auf 492
Personen. „Damit bleibt die Zahl der Voranmeldungen zur Kurzarbeit
derzeit auf niedrigem Niveau. Es ist sichergestellt, dass die
Kurzarbeit als breit wirksames Kriseninstrument rasch zur Verfügung
steht, falls es notwendig werden sollte“, so Kocher zur Kurzarbeit.

Der BIP-Indikator der OECD wird wöchentlich veröffentlicht und setzt
die aktuelle wirtschaftliche Aktivität in Relation zur Aktivität der
Vergleichswoche im Vorjahr. „Laut OECD war das BIP in der vorletzten
Woche von 1. bis 7. Jänner 2023 um 5,1 Prozent höher als in der
entsprechenden Woche des Vorjahres 2022. Das starke
Wirtschaftswachstum ist in erster Linie auf den niedrigen
Referenzwert im Vorjahr, der durch Corona-bedingte Einschränkungen
der Wirtschaft geprägt war, zurückzuführen“, so Kocher abschließend.

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