- 10.01.2023, 08:22:08
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Market-Umfrage: Mehrheit der österreichischen Bevölkerung lässt sich von Klimaaktivismus auf der Straße nicht beeindrucken
oecolution-Zehetner: „Schluss mit dem Klebe-Chaos und ran an die konstruktive Arbeit“
Seit vergangenem Jahr versuchen Klimaaktivist:innen der Gruppierung „Letzte Generation“ mit aufsehenerregenden Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. Mit radikalen Mitteln und Absolut-Forderungen soll ein Umdenken erreicht werden. Dazu beschütten sie Kunstwerke in Museen mit Tomatensoße und kleben sich an die Rahmen. Sie kleben sich auch auf Straßen und auf Flughäfen-Gelände fest, in Berlin legten sie dabei einmal stundenlang den Betrieb lahm. Für diese Woche wurde das selbsternannte Ziel „Wien lahmlegen“ ausgerufen!
Eine repräsentative market-Umfrage im Auftrag von oecolution zeigt nun erstmals, dass sich die österreichische Bevölkerung davon nicht beeindrucken lässt. Danach gefragt, welche Ereignisse die Angst vor dem Klimawandel befeuern, geben nur 26 Prozent Klima-Aktivismus auf der Straße als Grund an. Die größten Beschleuniger sind die weltweite Häufung von Naturkatastrophen (49 Prozent), Extremwetterlagen in der eigenen Region (44 Prozent) und dramatische Bilder von Naturkatastrophen in den Medien (41 Prozent). oecolution-Geschäftsführerin Elisabeth Zehetner fordert daher: „Schluss mit dem Klebe-Chaos und ran an die konstruktive Arbeit. Die Ergebnisse zeigen ganz klar, dass die Aktionen der Klima-Apokalyptiker der Letzten Generation nicht den gewünschten Erfolg haben. Die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung pfeift auf solche Aktionen. Weniger kleben und mehr anpacken würde auch der Umwelt helfen.“
Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels
Darüber hinaus empfindet der Großteil der Befragten jene Aktionen, bei denen Straßen blockiert werden oder bei denen Kunstwerke angegriffen werden, sogar als weniger bzw. gar sinnvoll (Straßenblockaden 76 Prozent, Angriff von Kunstwerken 75 Prozent). Vielmehr sieht die österreichische Bevölkerung eine Chance, den Klimawandel zu bekämpfen, im Ausbau der erneuerbaren Energiequellen (73 Prozent), in innovativen Technologien (71 Prozent) und in der CO2-Optimierung der industriellen Produktion (70 Prozent). „Dass der Klimawandel ein drängendes Thema ist und bekämpft werden muss, steht außer Frage. Aber ‚I want you to panic‘-Aktionen retten unsere Erde nicht. Es braucht massiv Investitionen in unternehmerische Innovation, Wissenschaft und Technologie – das ist die nachhaltigste Form der Zukunftsvorsorge“, so Zehetner.
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Kathrin Schriefer
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