- 09.01.2023, 10:10:37
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Pilotprojekt „Tägliche Bewegungseinheit“: Kinder im Bezirk Korneuburg absolvierten bislang 5.719 Stunden
LR Teschl-Hofmeister/LR Danninger: „Tägliche Bewegungseinheit wird in Niederösterreich mit Begeisterung angenommen“
Utl.: LR Teschl-Hofmeister/LR Danninger: „Tägliche Bewegungseinheit
wird in Niederösterreich mit Begeisterung angenommen“ =
St.Pölten (OTS) - Mit dem Schuljahr 2022/23 ist bundesweit das
zweijährige Pilotprojekt „Tägliche Bewegungseinheit“ mit 257
teilnehmenden Kindergärten und Volksschulen in allen neun
Bundesländern gestartet. In Niederösterreich ist der Bezirk
Korneuburg mit 29 Kindergärten und 9 Volksschulen die Pilotregion, in
der wöchentlich zusätzliche Sport- und Bewegungseinheiten
stattfinden. Die Kinder in den Pilotkindergärten und -schulen im
Bezirk Korneuburg, die 14,8 Prozent der Kindergärten und Volksschulen
österreichweit stellen, haben in den ersten knapp vier Monaten 5.719
Stunden und so 34 Prozent aller Stunden des Projekts österreichweit
absolviert.
„Damit wurden in Niederösterreich im Vergleich mit den anderen
Bundesländern die meisten Bewegungsstunden absolviert. Mit großem
Abstand folgen im Bundesländer-Ranking Vorarlberg mit 2.491 Stunden
und Wien mit 1.967 Stunden. Mit der Täglichen Bewegungseinheit in den
Volksschulen und Kindergärten werden die körperlichen, motorischen
und geistigen Fähigkeiten frühzeitig gefördert. Es ist erfreulich,
dass die ‚Tägliche Bewegungseinheit‘ von den Kindergärten und
Volksschulen in Niederösterreich mit Begeisterung angenommen wird.
Vielen Dank an alle Partner, dass dieses Projekt in die Tat umgesetzt
werden konnte und wir unseren Jüngsten frühzeitig einen einfachen und
vielfältigen Zugang zu Sport und Bewegung ermöglichen können“, so
Bildungs-Landesrätin Teschl-Hofmeister und Sportlandesrat Jochen
Danninger.
Das Zielszenario der Täglichen Bewegungseinheit basiert auf einem
3-Säulen-Modell, durch das die Österreichischen Bewegungsempfehlungen
für Kinder und Jugendliche im Kindergarten, in der Primarstufe und in
der Sekundarstufe I erreicht werden. Die erste Säule Bildung: In den
Bildungsinstitutionen soll es zu einem Kulturwandel bezüglich
Bewegung und Sport kommen, etwa durch den Einsatz von Pädagoginnen
und Pädagogen als Bewegungskoordinatoren, mit der Einführung einer
bewegten Pause oder neuen Schulwegen. „Die vielfältigen positiven
Auswirkungen von Bewegung auf die körperliche, motorische,
psychosoziale und geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
sind eindeutig wissenschaftlich belegt. Daher ist es für mich so
wichtig, dass die täglichen Bewegungseinheiten bereits bei unseren
Kleinsten im Kindergarten und in der Volksschule starten“, so
Teschl-Hofmeister.
Die zweite Säule bildet der Sport: In Ergänzung zum bestehenden
Sport- und Bewegungsunterricht werden zusätzliche Bewegungs- und
Sporteinheiten an den Kindergärten und Schulen eingeführt. Jede
Schulklasse soll auf mindestens vier Sport- und Bewegungseinheiten
pro Woche kommen. In Kindergärten wird pro teilnehmender Gruppe eine
zusätzliche Bewegungseinheit die bestehenden Bewegungsmaßnahmen
ergänzen. Die Bewegungscoaches kommen von den Sportdachverbänden
ASKÖ, ASVÖ sowie Sportunion und werden vom Bund finanziert. Die
dritte Säule bildet die Gesundheit: Für Schülerinnen und Schüler, die
aus unterschiedlichen Gründen Bewegungsförderung in Anspruch nehmen
sollen, wird hier ein spezielles Angebot zur Verfügung gestellt.
„Wir haben lange für die Tägliche Bewegungseinheit gekämpft und
deshalb ist die Freude riesengroß, dass die Umsetzung in
Niederösterreich so gut funktioniert. Sportliche Kinder und
Jugendlichen werden die fitteren, gesünderen und erfolgreicheren
Erwachsenen von morgen. Je mehr jungen Menschen wir in den Schulen
für ein sportliches Leben begeistert können, desto besser ist es.
Daher gilt es jetzt, die flächendeckende Ausrollung dieses Modells
durch den Bund auf ganz Österreich rasch voranzutreiben“, betont
Sportlandesrat Danninger abschließend.
Weitere Informationen: Mag. (FH) Dieter Kraus, Büro Landesrätin Mag.a
Christiane Teschl-Hofmeister, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten, Tel.:
02742/9005/12655, Mobil: 0676/812 12655, Fax: 02742/9005/12650
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