• 05.01.2023, 10:02:24
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Tursky / Pernkopf: Stabiles Handy-Netz samt Internet bis in die entlegensten Höfe!

Bund und Land Niederösterreich vereinbaren Kooperation zur sicheren Handy- und Internet-Versorgung

Utl.: Bund und Land Niederösterreich vereinbaren Kooperation zur
sicheren Handy- und Internet-Versorgung =

St. Pölten (OTS) - Ein stabiles Handy-Netz ist für entlegene
bäuerliche Höfe in Einzellage leider auch heute noch keine
Selbstverständlichkeit, und das obwohl in den städtischen Zentren
bereits Glasfasernetze hohe Internet-Bandbreiten bieten. „Eine gute
Handynetz-Verbindung mit brauchbarerer Datenübertragung muss zum
Standard werden. Dafür haben wir jetzt ein Pilotprojekt mit
zusätzlichen Außenantennen gestartet, das wir mit einem Zuschuss
unterstützen. So helfen wir ganz konkret unseren Bäuerinnen und
Bauern, die die Bewirtschaftung von entlegenen Gegenden sicherstellen
und so erst die Grundlage für unsere wunderschöne Kulturlandschaft,
unsere Wiesen und Almen schaffen,“ so LH-Stellvertreter Stephan
Pernkopf, der auch betont: „Sollte sich der Test bewähren, wollen wir
das Modell im Frühjahr auf ganz Niederösterreich ausrollen.“

„Jeder Euro, den wir in digitale Infrastruktur investieren, ist eine
Investition in die Zukunft, Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit.
Ich freue mich sehr, dass das Land Niederösterreich die entlegenen
landwirtschaftlichen Betriebe mit einem Zuschuss unterstützt, denn
alle sollen unabhängig von ihrem Wohnort über einen zuverlässigen und
leistungsfähigen Telefon- und Internetzugang verfügen. Nur so werden
wir am Ende des Tages zu den Digitalisierungs-Gewinnern gehören“, so
Florian Tursky, Staatssekretär für Digitalisierung und
Telekommunikation.

A1 Österreich CEO Marcus Grausam meint dazu: „Wir begrüßen diese
Förder-Initiative des Bundes und des Landes. Wir selbst versorgen
seit Jahren Kundinnen und Kunden in exponierten Lagen, wo
Glasfaserausbau nicht möglich ist trotzdem mit Breitband-Internet und
Telefonie. Möglich wird dies durch spezielle Mobilfunk-Außenantennen,
die auch weit entfernte LTE-und 5G-Sendemasten erreichen und damit
schnelles Internet ermöglichen. Was auf alpinen Berghütten begonnen
hat, kommt nun auch im ländlichen Raum an und stärkt die Region – so
gelingt auch für entlegene Gegenden der Anschluss an die digitale
Zukunft.“

Ein erster Pilotversuch läuft seit wenigen Tagen erfolgreich im
Pielachtal, wo sich eine bäuerliche Familie in Rabenstein über die
neue gewonnene Verbindung freut. Bei den neuen Außenantennen handelt
es sich um Boxen mit der Größe eines Briefkastens, die im
Außenbereich montiert werden. Das vorhandene Mobilfunk-Signal wird
damit verstärkt und über Kabel zu einem Router im Wohnbereich
weitergeleitet, der ein WLAN für Telefonie und Internet aufbaut.

Für diese Lösungen braucht es jeweils eine Vorprüfung durch den
Netzbetreiber. Die Einmalkosten für Außenantenne und Installation
sollen vom Land unterstützt werden. Die laufenden Betriebskosten
betragen, wie üblich, zwischen 30 und 50 Euro – je nach Modell und
Datenkontingent. Weiters können sich landwirtschaftliche Betriebe
dieses Jahr erstmals auch für die „Connect“-Förderung des Bundes
bewerben. Die Förderung strebt eine Verbesserung der Verfügbarkeit
von Gigabit-Zugängen in entlegenen Regionen an. Förderfähig sind
Projektkosten von 5.000 Euro bis maximal 50.000 Euro bei einem
Fördersatz von maximal 75 Prozent.

Weitere Informationen: Büro LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf,
Pressesprecher DI Jürgen Maier, Telefon +43 2742 9005 – 12704,
Mobiltelefon +43 676 812 15283, E-Mail: lhstv.pernkopf@noel.gv.at,
bzw. Breitbandbüro des Bundes unter E-Mail breitbandbuero@bmf.gv.at,
www.breitbandbuero.gv.at

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