- 31.12.2022, 09:30:32
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LR Danninger: 5.000 Förderprojekte wurden mit 135 Millionen Euro unterstützt
Landesrat legt Förderschwerpunkte auf Digitalisierung sowie Qualitätstourismus und will Betriebsansiedlungen, Energieeffizienz und Exporte weiter forcieren
Utl.: Landesrat legt Förderschwerpunkte auf Digitalisierung sowie
Qualitätstourismus und will Betriebsansiedlungen,
Energieeffizienz und Exporte weiter forcieren =
St. Pölten (OTS/NLK) - Niederösterreichs Wirtschafts-, Tourismus und
Sportlandesrat Jochen Danninger zog nach knapp drei Jahren im Amt
eine „positive Zwischenbilanz in sehr herausfordernden Zeiten“.
Angelobt wurde Danninger am 27. Februar 2020 im NÖ Landtag, an diesem
Tag fand die erste Krisensitzung im Bundeskanzleramt zur
Corona-Pandemie statt. „Wenige Wochen später waren wir alle mit
historisch noch nie dagewesenen Einschränkungen konfrontiert. Doch
Niederösterreichs Wirtschaft erholte sich deutlich schneller von den
wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie als viele andere Regionen
Europas. Auch dank der Beiträge des Landes. In den vergangenen knapp
drei Jahren haben wir 5.000 Projekte der heimischen Wirtschaft mit
135 Millionen Euro unterstützt und damit Investitionen von rund 1,3
Milliarden Euro ausgelöst.“
Das Wirtschaftsressort setzte dabei vor allem auf die erstmalige
Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen von Betrieben sowie einem
Ausbau des qualitätsvollen Angebotes im Tourismus. „Mit dem klaren
Fokus auf Digitalisierung und Innovation gelingt es uns, dass unsere
Wirtschaft fitter und wettbewerbsfähiger durch diese Krise kommt als
viele Betriebe in anderen Regionen Europas. Sichtbar wird die
Vorreiterrolle unseres Bundeslandes in der Digitalisierung bei
unserem Leuchtturmprojekt dem Haus der Digitalisierung, das jeder ab
17. Jänner 2023 in Tulln besuchen kann“, unterstreicht der Landesrat.
Im Tourismus bescheinigen Experten Niederösterreich große Potenziale
im Qualitätssegment, denn nicht zuletzt die Pandemie habe die
Nachfrage nach qualitätsvollen regionalen Angeboten befeuert. „Die
Nachfrage nach drei- oder vier-Stern Hotelzimmern steigt deutlich.
Daher sind wir überzeugt, dass es in Niederösterreich ein Potenzial
für 4.000 zusätzliche Gästebetten gibt. Langfristig wollen wir unsere
Stellung als Österreichs Ausflugsziel Nummer eins nutzen, um aus
unseren Ausflüglern Nächtigungsgäste zu machen. Denn im Vergleich zu
Ausflugsgästen vervierfacht sich die Wertschöpfung bei
Nächtigungsgästen“, betont der Tourismuslandesrat.
Weitere Schwerpunkte legte Danninger auf Betriebsansiedlungen und die
Ankurbelung von Exporten als die „Wohlstandsmotoren“
Niederösterreichs: „Seit 2020 hat unsere Wirtschaftsagentur ecoplus
282 Betriebsansiedlungen und Standorterweiterungen betreut. Dadurch
sind rund 3.500 neu Arbeitsplätze entstanden. Alleine heuer konnten
wir die beste Betriebsansiedlungsbilanz seit 2015 präsentieren.“
Darüber hinaus verweist der Landesrat auf die Bedeutung des Exports:
„Jeder zweite Euro wird im Export erwirtschaftet. Jeder fünfte
Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt vom Export ab. Der Krieg in
der Ukraine hat gezeigt, dass es richtig war, dass sich unsere
Exportwirtschaft breit aufstellt und auf viele Märkte setzt. Experten
empfehlen uns den skandinavischen Raum stärker zu bearbeiten, hier
wollen wir im kommenden Jahr einen Schwerpunkt auf Schweden setzten
und unsere Betreibe dabei unterstützen auf diesem Markt besser Fuß zu
fassen.“
Langfristig soll es gelingen, Niederösterreich „zu einer der
führenden grünen und smarten Wirtschaftsregionen Europas zu formen“,
betont Landesrat Danninger und ergänzt: „Dabei sind Unternehmergeist
und Innovationskraft die zentralen Schlüssel und nicht neue Verbote
und Auflagen. Durch den Angriffskrieg Russlands ist die Zeit der
billigen Energie in Europa vorbei. Daher müssen wir uns
umorientieren: Langfristig müssen wir mehr Wachstum mit weniger
Ressourcen- und Energieeinsatz erzielen. Dabei werden wir als Land
Niederösterreich unsere Betriebe bestmöglich unterstützen.“
Wesentlich für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe im Jahr 2023 sei
laut Danninger aber der neue Energiekostenzuschuss, den die
Bundesregierung kürzlich präsentiert hat: „Wir haben uns vehement für
neue Wirtschaftshilfen des Bundes eingesetzt. Der neue
Energiekostenzuschuss ist ein echter Befreiungsschlag. Er braucht den
Vergleich mit den üppigen Wirtschaftshilfen Deutschlands nicht zu
scheuen. Jetzt muss der Energiekostenzuschuss rasch und
unbürokratisch bei unseren Betrieben ankommen. Darauf werden wir
genau achten.“
„Als Sportlandesrat war und ist es mir besonders wichtig, die
Leistungen des Sports für die Gesellschaft darzustellen, erklärt
Danninger und führt weiter aus: „Jeder Euro, den wir in den Sport
investieren, kommt 4,5-fach in Wirtschaft und Gesellschaft an: Unter
anderem weil die Gesundheits- und Pflegekosten von sportlichen
Menschen deutlich geringer sind. Und auch für die Integration und den
Zusammenhalt der Gesellschaft ist der Sport unverzichtbar.“ Dabei
legt das Sportland einen Fokus auf die Jüngsten. „Wenn wir den Sport
heute im Leben unserer Kinder und Jugendlichen verankern, werden wir
in Zukunft ein sportlicheres und gesünderes Bundesland sein“, so
Danninger, daher sei die „Tägliche Bewegungseinheit“ so wichtig.
„Hier braucht es rasch die flächendeckende Ausrollung durch den
Bund.“
Weitere Informationen: Büro LR Jochen Danninger, Pressesprecher
Andreas Csar, Tel.: +43 2742 – 9005 – 12253, [email protected]
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