- 16.12.2022, 08:37:53
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ÖH: Studierende verdienen mehr als Martin Polaschek
Aufgrund seiner fehlerhaften Hochschulpolitik, fordert die ÖH den Rücktritt von Wissenschaftsminister Polaschek
Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) fordert bereits seit Monaten Wissenschaftsminister Polaschek dazu auf, sich konsequent für die Ausfinanzierung von Hochschulen und die finanzielle Unterstützung von Studierenden in der aktuellen Krise einzusetzen. Passiert ist leider nicht genug. Keya Baier aus dem ÖH-Vorsitzteam führt aus: “Uns reicht’s! In den letzten Monaten haben wir auf der Straße und am Verhandlungstisch für eine bessere Hochschulpolitik gekämpft, doch Wissenschaftsminister Polaschek hat nicht ausreichend gehandelt.” Aufgrund dessen sieht sich die ÖH gezwungen, den Rücktritt des Ministers zu fordern.
Die Situation an den Hochschulen ist vor allem aufgrund der Teuerung dramatisch und fordert entschlossenes Handeln. Die anstehende Schließung der TU Wien ist das markanteste Symbol für die Fehlentscheidungen von Minister Polaschek. “Wir Studierende verdienen mehr. Es kann nicht sein, dass Hochschulschließungen sowie Kürzungen bei Personal und Lehre die einzige Antwort auf die Teuerung sind. Auch das Studierendenleben wird immer teurer und fordert eine Regierung, die endlich aktiv Probleme löst, statt neue schafft.", so Sara Velić aus dem ÖH-Vorsitzteam. Auch die Erhöhung der Studienbeihilfe ist aus Sicht der ÖH nicht ausreichend.
Nicht nur Martin Polaschek trägt die Verantwortung für die prekäre Situation, sondern die gesamte Bundesregierung. “Es braucht eine Richtungsänderung der Hochschulpolitik der Regierung. Mit neuer_m Wissenschaftsminister_in und politischem Willen, sehen wir die Möglichkeit, endlich Verbesserungen im Sinne aller Studierenden in dieser Krise realisieren zu können,” schließt Boryana Badinska aus dem ÖH-Vorsitzteam ab.
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