• 15.12.2022, 11:58:52
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  • OTS0121

SWV NÖ-Thomas Schaden: „Nein der Regierung zum Gaspreisdeckel gefährdet unsere Betriebe!“

„Auch zehntausende Arbeitsplätze werden durch die Untätigkeit der Regierung gefährdet“

Utl.: „Auch zehntausende Arbeitsplätze werden durch die Untätigkeit
der Regierung gefährdet“ =

St. Pölten (OTS) - Kein Verständnis dafür, dass die
Regierungsparteien den Antrag der SPÖ im Nationalrat für einen
Gaspreisdeckel abgelehnt haben, hat der Präsident des
Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) NÖ, Thomas Schaden:
„ÖVP und Grüne haben offenbar keine Ahnung davon, wie sehr die
Unternehmen unter den hohen Energiepreise leiden. Mit einem
Gaspreisdeckel, wie er in Deutschland in die Wege geleitet wurde,
könnten die Betriebe effektiv und nachhaltig unterstützt werden.
Allerdings tut die österreichische Regierung seit Monaten nichts für
eine derartige Maßnahme. Mit dieser Untätigkeit schadet sie den
Unternehmen und gefährdet zehntausende Arbeitsplätze.“

„Dass die Regierung keinen Gaspreisdeckel geschaffen hat, führt zu
einem dramatischen Wettbewerbsnachteil für die österreichischen
Unternehmen gegenüber den deutschen. Diese können aufgrund der
niedrigeren Preise ihre Produkte wesentlich günstiger anbieten als
die heimischen. Während unsere Betriebe mit enormem Einsatz um
Aufträge und Arbeitsplätze kämpfen, schaut die Regierung tatenlos zu
und unternimmt nichts, um der Benachteiligung unserer Betriebe ein
Ende zu setzen.“

„Die Regierung wiederholt ihre schweren Fehler in der Corona-Pandemie
mit noch schlimmeren Folgen. Ihre Aktionen gegen die hohen
Energiepreise sind zaghaft, Einzelmaßnahmen werden zu einem
unübersichtlichen Stückwerk. Und dann erfolgt die Auszahlung von
Unterstützungen auch noch langsam. Bestes Beispiel ist der
Energiekostenzuschuss, der nur einen kleinen Teil der gestiegenen
Energiepreise abfedert und zeitlich noch dazu extrem begrenzt ist.“

„Die mangelnde Unterstützung der Regierung gegen die hohe
Energiepreise trifft die Menschen und die kleinen und mittleren
Unternehmen hart. Sie beschäftigten zwei Drittel der Erwerbstätigen
in der Wirtschaft und zahlen einen großen Teil des Steueraufkommens.
Sie müssen die zu hohen Steuern fristgerecht zahlen. Wenn dann aber
die Regierung an der Reihe ist, ihnen zu helfen, passiert zuerst
nichts, dann wenig und das auch noch spät. Das ist ein unhaltbarer
Zustand“, kritisiert Thomas Schaden.

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