- 14.12.2022, 13:36:48
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„matinee“: Porträt Maxi Böhm zum 40. Todestag, Doku über Kulturgeschichte des Christbaumschmucks
Außerdem: „Die Kulturwoche“ und „Ikonen Österreichs: Die Weltmaschine“
Utl.: Außerdem: „Die Kulturwoche“ und „Ikonen Österreichs: Die
Weltmaschine“ =
Wien (OTS) - Am vierten Adventsonntag, dem 18. Dezember 2022, um 9.05
Uhr in ORF 2 würdigt die „matinee“ mit dem Filmporträt „Maxi Böhm –
In Wirklichkeit ist alles ganz anders“ anlässlich seines 40.
Todestags den heimlichen „Witzepräsidenten“ Österreichs. Danach dreht
sich in der Dokumentation „Glaskugeln, Strohsterne und Lametta – Eine
Kulturgeschichte des Christbaumschmucks“ (9.50 Uhr) alles um die
weihnachtliche Dekoration im Wandel der Zeit. „Die Kulturwoche“
(10.35 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps zum heimischen
Kulturgeschehen sowie eine Ausgabe der Kurzreihe „Ikonen Österreichs“
(10.45 Uhr) über „Die Weltmaschine“ beschließen den von Teresa Vogl
präsentierten ORF-Kulturvormittag.
„Maxi Böhm – In Wirklichkeit ist alles ganz anders“ (9.05 Uhr)
In dieser 2016 entstandenen Dokumentation wandelt Filmemacher Georg
Schütz auf den Spuren von Publikumsliebling Maxi Böhm, dessen
Todestag sich am 26. Dezember zum 40. Mal jährt. Der
Ausnahmehumorist, geboren am 23. August 1916 in Wien und aufgewachsen
in Teplitz-Schönau, begann seine Theaterlaufbahn in Berlin und an den
Provinzbühnen in Eger, Teplitz-Schönau, Reichenberg, Marien- Karls-
und Franzensbad. Danach war er in Prag, Berlin und Bremen engagiert.
Zu Kriegsende war Böhm Conférencier in Peter Heys Kabarett
„Eulenspiegel“ in Linz. In den späten 1940er und frühen 1950er Jahren
wurde er als Quizmaster des Radiosenders Rot-Weiss-Rot dermaßen
beliebt, dass ihn die Leser der „Radiowoche“ zum populärsten
Österreicher wählten. 1954–1974 war Böhm einer der engsten
Mitarbeiter von Karl Farkas im Kabarett Simpl, ab 1976 fix im
Ensemble des Theaters in der Josefstadt engagiert. Doch all seine
Erfolge und seine große Popularität bewahrten jenen Mann, der eine
ganze Nation zum Lachen bringen konnte, nicht vor harten
Schicksalsschlägen: Maxi Böhm starb am 26. Dezember 1982 an
gebrochenem Herzen, denn nach seinen eigenen Worten war „in
Wirklichkeit alles ganz anders“. Zu Wort kommen Böhms Sohn Michael,
Heinz Marecek und Georg Markus sowie in Archivaufnahmen Böhms Frau
Huberta sowie der deutsche Schauspieler und Fernsehmoderator
Hans-Joachim Kulenkampff.
„Glaskugeln, Strohsterne und Lametta – Eine Kulturgeschichte des
Christbaumschmucks“ (9.50 Uhr)
Seit dem frühen 19. Jahrhundert werden Bäume zu Weihnachten
geschmückt. Der festlich dekorierte Christbaum ist eine
weitverbreitete Weihnachtstradition und die Gestaltung des
Baumschmucks ist vielfältig. Die Dokumentation von Anita Lackenberger
führt in eine Welt voller Besonderheiten. Die österreichische
Historikerin und Filmemacherin zeigt Glaskugeln und Glasvögel aus
Tschechien, gedrechselte Holzkugeln aus der Schweiz und geschnitzte
aus Südtirol sowie essbaren Christbaumschmuck, wie die bayerischen
Springerle. Für die Holzkugeln wird heimischer Rohstoff verwendet und
es braucht große Erfahrung, Holz-Christbaum-Kugeln individuell
herzustellen. Die kulinarischen Köstlichkeiten werden ebenso
kunstvoll von Hand gefertigt: Lebkuchen-Herzen werden liebevoll mit
Zuckerguss verziert, bevor sie ihren Platz an einem Zweig finden. Und
auch aus Honigwachs lässt sich schöner Behang für den Baum
herstellen, der dann auch gern noch mit Goldstaub veredelt wird.
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