- 06.12.2022, 12:24:29
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Neujahrskonzert 2023: ORF-Film zur Konzertpause würdigt „150 Jahre Wiener Weltausstellung“
3D-animierte philharmonische Zeitreise ins Jahr 1873 präsentiert: Als Wien zur weltoffenen Metropole wurde
Utl.: 3D-animierte philharmonische Zeitreise ins Jahr 1873
präsentiert: Als Wien zur weltoffenen Metropole wurde =
Wien (OTS) - Wenn am 1. Jänner die Wiener Philharmoniker und das
Saalpublikum im Musikverein in der Mitte des Neujahrskonzerts
pausieren, bekommen die TV-Zuseherinnen und -Zuseher im ORF sowie
weltweit ein ganz besonderes Programm geboten. Seit 1992 ist der
ORF-Film zur Konzertpause fixer Bestandteil der jährlichen
ORF-Live-Übertragung des hochkarätigen Kulturereignisses (ab 11.15
Uhr in ORF 2) und würdigt stets einen besonderen Anlass – 2023 ist
dies das Jubiläum „150 Jahre Wiener Weltausstellung“. Die
philharmonische Zeitreise taucht ein in das Jahr 1873, als die bis
dato einzige Expo in Wien stattfand und die kaiserliche Residenzstadt
zur weltoffenen Metropole wurde. Vom japanischen Tenno bis zum König
von Hawaii: Die ganze Welt traf sich damals in Wien, das sich nie
zuvor und auch nie danach in so kurzer Zeit so stark verändert hat.
Ausgehend vom Musikverein – erstmals unter Mitwirkung des Dirigenten
des Neujahrskonzerts, Franz Welser-Möst – lässt der Film historische
Schauplätze wie den Prestigebau der Expo, die legendäre
Prater-Rotunde, in außergewöhnlichen Animationen wiederauferstehen
und zur Bühne für ein real musizierendes Ensemble der Wiener
Philharmoniker werden. Im Wiener Musikverein wurde der sogenannte
„Pausenfilm“ heute, am Dienstag, dem 6. Dezember 2022, in Anwesenheit
von ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz,
ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl, Vize-Vorstand der Wiener
Philharmoniker Alexander Steinberger, den Filmemachern Barbara
Weissenbeck und Nicholas Pöschl sowie Musikvereinsintendant Stephan
Pauly präsentiert.
„150 Jahre Wiener Weltausstellung – 150 Years Expo Vienna“ – eine
Koproduktion von ORF und Wiener Philharmonikern, hergestellt von
Filmwerkstatt Wien – ist am Sonntag, dem 1. Jänner 2023, um ca. 11.50
Uhr in ORF 2 zu sehen. Ein Dacapo steht am Dreikönigstag, am Freitag,
dem 6. Jänner, im Rahmen der Neujahrskonzert-Servicewiederholung in
der ORF-2-„matinee“ um 9.05 Uhr auf dem Programm.
ORF-Programmdirektorin Groiss-Horowitz: „Visitenkarte
österreichischer Kultur und österreichischer Kreativität für ein
Millionenpublikum“
„Mit dem ‚Pausenfilm‘ des Neujahrskonzerts geben wir eine
Visitenkarte österreichischer Kultur und österreichischer Kreativität
für ein Millionenpublikum rund um den Globus ab. Mein Dank gilt in
diesem Jahr Barbara Weissenbeck und Nicholas Pöschl, die mit
‚State-of-the-art‘-Technik die Vergangenheit eindrucksvoll zum Leben
erwecken“, sagt ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz.
ORF-TV-Kulturchef Traxl: „ Statement der Innovation“
ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl, der die Präsentation moderierte,
betont: „Unser ‚Pausenfilm’ ist kein verklärter Rückblick auf
nostalgische Zeiten, sondern zeigt diese Epoche vor 150 Jahren als
Phase des Aufbruchs. Er ist ein Statement der Innovation, des Muts
und verwendet alle technologischen Mittel, die diesen couragierten
Weg in die Zukunft auch aufzeigen. Er macht diese besondere Zeit mit
viel Witz, Charme und hoher Musikalität lebendig.“
Philharmoniker-Vize-Vorstand Steinberger: „Toller Brückenschlag zum
Neujahrskonzert“
„Die Wiener Philharmoniker leisten gemeinsam mit dem ORF einen
Kulturbeitrag, indem sie Vergangenes in die Gegenwart transferieren,
so auch im diesjährigen ‚Pausenfilm’. Im Zusammenhang mit der
Weltausstellung 1873 spielten die Wiener Philharmoniker zwei
Konzerte. Eine Uraufführung von Bruckners zweiter Sinfonie, mit dem
Komponisten als Dirigent – damit war die Initialzündung für eine
lange künstlerische Partnerschaft zwischen Bruckner und den Wiener
Philharmonikern gegeben, sowie ein zweites Konzert, bei dem als
Schlussstück Johann Strauß‘ ‚An der schönen blauen Donau‘ gespielt
wurde – somit wird ein toller Brückenschlag zum Neujahrskonzert
gemacht“, so der Vize-Vorstand der Wiener Philharmoniker Prof.
Alexander Steinberger.
Historische Jubiläen und Anlässe: Jedes Jahr ein besonderes Thema
Mit dem Anliegen, einem Millionenpublikum ein Fenster nach Österreich
zu öffnen und das Land mit seinen Kultur- und Naturschätzen sowie
seiner Geschichte in der ganzen Welt von der besten Seite zu zeigen,
präsentieren die ORF-Filme zur Konzertpause jedes Jahr ein besonderes
Thema. Jubiläen und Anlässe wie das Mozartjahr 2006, Kulturhauptstadt
Graz 2003 und Linz 2009 oder die Fußball-EM 2008 standen ebenso im
Zentrum wie die heimischen Nationalparks, das österreichische
Weltkulturerbe, die singenden Botschafter des Landes – die Wiener
Sängerknaben –, der weltberühmte Dreivierteltakt, historische Daten
wie 100 Jahre Burgenland, 150 Jahre Wiener Ringstraße, 150 Jahre
Wiener Staatsoper oder aktuell 150 Jahre Wiener Weltausstellung. Aber
auch die Wiener Philharmoniker als identitätsstiftendes musikalisches
Aushängeschild Österreichs waren Thema der sogenannten „Pausenfilme“,
so u. a. in der Produktion „Die Wiener Philharmoniker ON TOUR“ oder
„Backstage“, hinter den Kulissen des Neujahrskonzerts.
Nonverbalität als größte Herausforderung
Die größte Herausforderung für „Pausenfilm“-Regisseure, zu denen
bisher u. a. Filmemacher wie die Spitzenreiter Felix Breisach und
Georg Riha, aber auch Hannes Rossacher, Rudi Dolezal, Werner Boote,
Patrick Pleisnitzer, Ernst A. Grandits, Robert Neumüller, Anton
Reitzenstein oder Gernot Friedel zählen, ist die Nonverbalität. Der
Film zum Neujahrskonzert muss ohne Worte verständlich sein, da auch
dieser weltweit, von einem Millionenpublikum, gesehen wird. So
begeistern die Filmproduktionen Jahr für Jahr mit eindrucksvollen
Bildern und wunderbaren Musikkompositionen, dargeboten von
philharmonischen Ensembles. Eine Ausnahme in Form von Gesangseinlagen
gab es im ORF-Film zur Neujahrskonzertpause 2019 anlässlich 150 Jahre
Wiener Staatsoper.
Filmemacher Barbara Weissenbeck und Nicholas Pöschl: „Brücke zwischen
Vergangenheit und Heute“
Barbara Weissenbeck gestaltete als Autorin, Regisseurin und
Produzentin erstmals einen Neujahrskonzert-„Pausenfilm“. Als
Koregisseur und Koordinator der 3D-Animationen des Films fungiert
Nicholas Pöschl. „Wir wollten mit diesem Film eine Brücke zwischen
Vergangenheit und Heute schlagen. In monatelanger Arbeit gelang es,
das gesamte Gelände und die Gebäude der Wiener Weltausstellung
mittels eigens kreierter 3D-Animationen realgetreu nachzubauen, die
Musikerinnen und Musiker der Wiener Philharmoniker in das Setting der
Wiener Weltausstellung zu setzen und so Geschichte lebendig zu
machen“, sagen die beiden Filmemacher. Und: „Die Zusammenarbeit mit
den Musikerensembles war zutiefst beeindruckend – berührende,
musikalische Leistungen auf allerhöchstem Niveau gepaart mit der
Offenheit für neue Ideen und einer guten Portion Humor. Die
Dreharbeiten zu diesem Film sind so für uns zu unvergesslichen
Momenten geworden.“
Weitere Details zur Produktion „150 Jahre Wiener Weltausstellung –
150 Years Expo Vienna“ sind in der Pressemappe unter presse.ORF.at
abrufbar.
Informationen zur ORF-Übertragung des Neujahrskonzerts der Wiener
Philharmoniker 2023 sind heute in einer gesonderten OTS abrufbar.
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