- 05.12.2022, 10:07:27
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ÖAMTC-Flugrettung: Drohnen für den medizinischen Transport (+Foto)
Innovative Lösung zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung
Utl.: Innovative Lösung zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung =
Wien (OTS) - Drohnen sind dem Spielzeugstadium längst entwachsen.
Durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist es naheliegend, sie
auch im medizinischen Bereich einzusetzen. "Ganz im Sinne unserer
Vision die Notfallrettung kontinuierlich weiterzuentwickeln und die
Zukunft des Gesundheitswesens mitzugestalten, setzten wir uns seit
einiger Zeit intensiv mit dieser Thematik auseinander", hält Reinhard
Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung fest. "Die Idee ist,
künftig medizinische Infrastruktureinrichtungen mit Prioritätsfracht
– Blutkonserven, seltenen Medikamenten, Ausrüstung, Laborproben –
rasch und kostengünstig zu versorgen." Gemeinsam mit dem
niederösterreichischen Startup APELEON, der NÖ
Landesgesundheitsagentur, Notruf NÖ sowie mit Unterstützung der
Plattform für Gesundheitstechnologie von ecoplus, arbeitet die
ÖAMTC-Flugrettung intensiv an der Umsetzung der Idee eines Medical
Drone Services in Österreich. Bereits im kommenden Jahr sollen die
ersten Testflüge durchgeführt werden.
Für die Transportflüge soll eine in Niederösterreich erdachte und
entwickelte Drohne von APELEON zum Einsatz kommen. "Das rein
elektrisch betriebene Fluggerät hebt vertikal, wie ein Hubschrauber
ab und sobald es in der Höhe ist, setzt es seinen Flug horizontal wie
ein Flugzeug fort", erläutert Andreas Fürlinger, Mastermind von
APELEON. "In einem speziellen Frachtraum, der für den Transport von
medizinischen Gütern geeignet ist, können in Zukunft bis zu zehn
Kilogramm sicher transportiert werden." Die Beförderung mittels
Drohnen ist nicht nur schneller, sondern auch sicherer, sauberer und
nachhaltiger als auf der Straße. Hinzu kommt die zunehmende
Spezialisierung von Krankenhäusern und Laboren, was auch zur
logistischen Herausforderung wird. "Für uns in der NÖ
Landesgesundheitsagentur steht die bestmögliche Versorgung und
Betreuung unserer Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und
Bewohner immer an erster Stelle. Dafür ist es notwendig, dass wir uns
laufend weiterentwickeln, und deshalb freuen wir uns ganz besonders,
Teil dieses innovativen Projektes zu sein", sagt Alfred Zens,
Vorstand der NÖ Landesgesundheitsagentur.
Erste Testflüge sollen 2023 erfolgen und dienen in erster Linie
dazu, diese neue Form der Gesundheitslogistik ausführlich zu
erproben. "Gemeinsam mit den Projektbeteiligten wollen wir lernen,
wie wir die Logistik der Gesundheitsversorgung noch besser
organisieren und an die Erfordernisse der Zukunft anpassen können",
hält Christof Constantin Chwojka, CEO von Notruf NÖ dazu fest. "Nur
so lässt sich ein sicheres Drohnen-Netzwerk realisieren." Bis es so
weit ist, wird es allerdings noch ein wenig dauern. Denn es geht auch
darum, unbemannte Luftfahrzeuge sicher in den übrigen Luftverkehr zu
integrieren. Dies wird in enger Abstimmung mit der nationalen
Flugaufsichtsbehörde AustroControl erfolgen.
Aviso an die Redaktionen: Eine Grafik zu dieser Aussendung gibt es
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