- 24.11.2022, 11:16:02
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Schnabl/Silvan: „Weißer Hof muss in öffentlicher Hand bleiben!“
SPÖ NÖ unterstützt Vorschläge der Belegschaft und der Betriebsrät*innen
Utl.: SPÖ NÖ unterstützt Vorschläge der Belegschaft und der
Betriebsrät*innen =
St. Pölten (OTS) - Das Land Niederösterreich hat zwar erst vor kurzem
bekannt gegeben, dass der Weiße Hof auch nach dem Jahr 2026 als
Gesundheitseinrichtung am Standort Klosterneuburg erhalten bleiben
soll und dass das Land selbst 100 Betten garantiert, sowie je 25
Betten seitens AUVA und Pensionsversicherung bereitgestellt werden
sollen, doch als Betreiber möchte das Land Niederösterreich laut
Presseberichten nicht einstehen. Patient*innen, Belegschaft und
Betriebsrät*innen fürchten Verschlechterungen für alle Beteiligten
durch eine mögliche Privatisierung. LHStv. Franz Schnabl,
Landesparteivorsitzender der SPÖ NÖ und SPÖ Abg. zum Nationalrat und
Gewerkschafter Rudolf Silvan sind sich einig und fordern ein Ende der
Privatisierung von Gesundheitseinrichtungen: „Der Weiße Hof muss in
öffentlicher Hand bleiben!“
Silvan hat sich seit langem für den Erhalt des Weißen Hofes als
Gesundheitseinrichtung am Standort Klosterneuburg ausgesprochen und
dies bereits mehrfach - unter anderem mit Landesrätin Ulrike
Königsberger-Ludwig - thematisiert. Am Mittwoch trafen Betriebsrätin
Svetlana Hochmeister, LHStv. Franz Schnabl und Nationalrat Silvan
zusammen, um über die Ängste und Sorgen der Betriebsrätin und somit
auch der Belegschaft zu sprechen.
Diese wartet mit Spannung auf die Beantwortung einer
parlamentarischen Anfrage, die der SPÖ Abgeordnete an
Gesundheitsminister Rauch eingebracht hat. Denn schlussendlich werden
Gesundheitsminister Rauch und sein Ministerium aufgrund deren
Aufsichtspflicht über die Sozialversicherungen die Entscheidung
treffen müssen, ob der Weiße Hof privatisiert wird. Bedenken
hinsichtlich einer Privatisierung hegt Volksanwaltschaftssprecher
Silvan viele: „Die Kontrollen der Volksanwaltschaft in privat
geführten Einrichtungen wie Senecura haben klar und deutlich gezeigt,
dass die Missstände in privat und damit gewinnorientiert geführten
Gesundheitseinrichtungen deutlich höher als in öffentlich geführten
Einrichtungen sind!“
Dass das Thema den Menschen unter den Nägeln brennt, zeigt auch eine
Petition die von den ehemaligen Patient*innen Susanne
Prager-Schugardt und Thomas Musska initiiert wurde und mittlerweile
über 21.000 Unterschriften aufweisen kann. Vor einiger Zeit wurde die
Petition an den damaligen Gesundheitsminister Rudolf Anschober
übergeben, kann jedoch noch immer gezeichnet werden.
(https://mein.aufstehn.at/petitions/)
Auf der Petitionsseite finden sie auch alle Vorteile des Weißen Hofes
der AUVA wie z.B: Rehabilitation und Therapie auf höchstem
internationalem medizinischen Niveau im Grünen, aufgelistet.
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