- 15.11.2022, 09:41:38
- /
- OTS0056
Bundesminister Kocher: Arbeitslosigkeit auch Mitte November auf niedrigem Niveau
Anzahl der für Kurzarbeit vorangemeldeten Personen ca. 3.000
Utl.: Anzahl der für Kurzarbeit vorangemeldeten Personen ca. 3.000 =
Wien (OTS) - Derzeit sind 324.120 Personen beim AMS arbeitslos oder
in Schulung gemeldet. Davon befinden sich 252.259 Personen auf
Arbeitssuche und 71.861 Personen in Schulungen. „Trotz der aktuell
schwierigen geopolitischen Situation und den damit zusammenhängenden
Herausforderungen für die Wirtschaft, zeigt sich der österreichische
Arbeitsmarkt weiterhin stabil und krisenresistent. Die
Arbeitslosigkeit ist aktuell Mitte November auf dem niedrigsten Stand
seit 11 Jahren. Daran kann man erkennen, dass der Arbeitsmarkt nicht
nur die Corona-Pandemie weitgehend überwunden hat, sondern auch den
aktuellen Herausforderungen trotzt“, so Arbeits- und
Wirtschaftsminister Martin Kocher.
Und weiter: „Dieses positive Bild bestätigt auch der detailliertere
Vergleich mit den Vergleichszeitpunkten der vergangenen drei Jahre.
Mitte November 2021 befanden sich um 21.046 Personen mehr in
Arbeitslosigkeit oder in Schulung als aktuell. Zum selben Stichtag
des Jahres 2020 war der Wert um 118.156 Personen höher. Selbst im
Vorkrisenjahr, Mitte November 2019, waren um 37.468 Personen mehr
arbeitslos bzw. in Schulung als aktuell.“ (2019: 361.588 ALSC; 2020:
442.276 ALSC; 2021: 345.166 ALSC)
Die Voranmeldungen zur Kurzarbeit sind deutlich gesunken und befinden
sich Mitte November 2022 auf dem niedrigsten Stand seit
Pandemiebeginn (aktuell 3.132 Voranmeldungen). „Auch diese Zahlen
zeugen davon, dass viele Unternehmen im Verlauf der vergangenen zwei
Jahre resistenter geworden sind. Mitte November 2021 waren noch
74.324 Personen zur Kurzarbeit vorangemeldet, 2020 waren es 170.137
Personen. Die Befürchtung, dass der Ausstieg vieler Unternehmen aus
der Kurzarbeit die Arbeitslosigkeit ansteigen lässt, hat sich somit
erfreulicherweise nicht bestätigt. Mit Maßnahmen wie dem
Energiekostenzuschuss versuchen wir auch kommenden Winter
Liquiditätsengpässe – und damit auch die Notwendigkeit von Kurzarbeit
für die heimischen Unternehmen – zu vermeiden. Gleichzeitig wurden im
Arbeitsmarktbudget für das kommende Jahr 220 Millionen Euro für die
Kurzarbeit reserviert, um auch auf eine negativere Entwicklung als
erwartet vorbereitet zu sein“, so Kocher.
Der BIP-Indikator der OECD wird wöchentlich veröffentlicht und setzt
die aktuelle wirtschaftliche Aktivität in Relation zur Aktivität der
Vergleichswoche im Vorjahr. Laut OECD war das BIP in der vorletzten
Woche vom 30. Oktober bis 5. November 2022 um 2,5 Prozent höher als
in der entsprechenden Woche des Vorjahres 2021. „Damit ist auch beim
BIP-Indikator im Wochenvergleich eine positive Entwicklung erkennbar,
die jedoch zum Großteil im Zusammenhang mit der Entwicklung der
Corona-Pandemie im Spätherbst 2021 und deren Auswirkungen auf die
wirtschaftliche Aktivität im vergangenen Jahr begründet ist“, so
Kocher abschließend.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWA






